Archiv für März 2009
Es ist schon unglaublich, welche Brüche in den Biographien einiger Menschen entstehen können. Ein Beispiel ist Joseph Martin Fischer, der in einer Gruppe namens „Revolutionärer Kampf“ den „Betriebs- und Häuserkampf“ organisieren wollte, bei den Grünen landete, Außenminister wurde und an der Führung des ersten deutschen Angriffskrieg nach 1945 beteiligt gewesen war. Ein anderes Beispiel ist der 1957 geborene Journalist Jürgen Elsässer (siehe Foto), der vom „Kommunistischen Bund“, über die „Radikale Linke“ zur „Jungen Welt“ kam. Aus der Spaltung der „Jungen Welt“ führte sein Weg zunächst in die aus dieser Zeitung hervorgehenden „Jungle World“ . Von dort führt sein Weg über die „Konkret“ zurück zur inzwischen stramm nationalbolschewistischen „Jungen Welt von der er zum „Neuen Deutschland“, dem Zentralorgan der „Linkspartei“, wechselte. Dazwischen hat Elsässer jede Menge Bücher verfasst, die sich unter anderem mit der „Deutschen Volks Union“ (DVU) und dem Kosovokrieg befassten. Nach Stationen bei der „Islamischen Zeitung“ und den Internetseiten des „Koop-Verlags“ veröffentlicht Elsässer unter anderem in seinem Blog. Außerdem gibt er die „Compact“-Reihe im „Kai Homilius Verlag“ heraus. Aus einem Gegner des deutschen Nationalstaates wurde dessen Verteidiger. Elsässers Karrierre erinnert an die des Joseph Martin Fischer.
Über die Band die „Bandbreite“ wurde an dieser Stelle bereits ausführlich berichtet. Diese „Hip Hop“ Combo erlangte im vergangenen Jahr traurige Berühmtheit, als ihre verschwörungstheoretischen Texte unter anderem vom „Spiegel“ unter die Lupe genommen wurden. Trotz alledem bezeichnen sich die „Bandbreite“ als „linke“ Band, die allerdings von „Political Correctness“ verfolgt werden würde.
Hat man es bei den »Antideutschen« tatsächlich mit »ideologisch Fanatisierten« zu tun, die unter einer »neurotischen Überidentifikation« mit Jüdinnen und Juden leiden? Ist Israel für sie nur die »Projektionsfläche« für ihre eigenen Befindlichkeiten? Oder üben die Antideutschen dringend notwendige Ideologie- und Gesellschaftskritik? Stephan Grigat hat sich den beliebten Vorwurf des »Philosemitismus« an die antideutsche Linke einmal genauer angesehen, stellt aber auch fest, dass antideutsche Kritik mehr sein muss als die Unterstützung »Israelischer Wochen« in den Lebensmittelabteilungen deutscher Kaufhausketten.
Mit diesem Themen setzt sich Stephan Grigat in einem Dossier in der Jungle World auseiander.
… den ganzen Artikel gibt es im neuen Reflexion-Weblog: KLICK!
Vor etwa 3 Jahren erschien im unrast-Verlag das Buch „Kommunismus: Eine kleine Geschichte, wie endlich alles anders wird“ von Bini Adamczak.
Wenn Holger Wendt einen schlechten Tag hat, sitzt er vor seiner Tastatur und schreibt wütenden Texte über die Antideutschen: Diese zählt das altgediente Mitglied der orthodoxen „Deutschen Kommunistischen Partei“ in Wahrheit zum rechten Rand. Schließlich müsste mensch sich fragen, ob „nicht längst die Grenze zum Rechtsextremismus überschritten“ worden sei. Solche und ähnliche Thesen publiziert er unter anderem in der Wochenzeitung der Partei, einer Zeitung namens „Unsere Zeit“.
