Verschwörer

Die Band „Die Bandbreite“ erfreut sich einer großen Beliebtheit bei angeblichen Linken, Verschwörungstheoretiker_innen und auch bei vielen Nazis: Das hat wahrscheinlich etwas mit den verschwörungstheoretischen Positionen zu tun, die von der Band um ihren Frontmann Marcel „Wojna“ Wonjarowicz (siehe Foto) verbreitet werden. Die „Bandbreite“, die sich als „die nächs­te Ge­ne­ra­ti­on des Po­lit-​Pop“ bezeichnet, verbreitet Verschwörungstheorien, die über den 11. September 2001 hinausgehen.
In der Welt von Wonjarowicz und „DJ Torben“ Pape haben die USA die Anschläge am 11. September 2001, selbst verübt, um Kriege führen zu können. Aber auch den Angriff der japanischen Armee auf den Flottenstützpunkt in Pearl Harbour ist Anlaß für Verschwörungstheorie. Dieser Angriff, ausgeführt durch die mit Nazi-Deutschland verbündete japanische Armee, wird den USA in die Schuhe geschoben. Diese hätten einen Grund für den Kriegseintritt gegen Nazideutschland und seine Verbündeten benötigt. So heißt es im Lied „Selbst gemacht“ unter anderem:

„Ein anderes Unterfangen dat war ziemlich makaber, eigene Leute geopfert im Massaker von Pearl Harbor, ja die bösen Japaner, die euch nur dabei halfen, endlich mit in den zweiten Weltkrieg einzugreifen“.
Die „Bandbreite“ bedient an dieser Stelle eine uralte Verschwörungstheorie, die die USA für den zweiten Weltkrieg verantwortlich macht. Im Lied „Unter falscher Flagge“ zieht „Die Bandbreite“ eine historische Analogie vom Reichstagsbrand 1933 bis zum 6 Tage Krieg 1967. Während in der einen Zeile „Adolf Hitler“ 1933 „unter unter falscher Flagge den Reichstag“ anzündete, wäre 1967 ein angeblicher fingierter Angriff der „Israel Defense Force“ (IDF) auf ein Kriegsschiff der USA dafür verantwortlich gewesen, dass diese angeblich „auf Seite der Israeliten“ gekämpft hätten. So zu mindest die „Bandbreite“ in den nächsten Zeilen ihres Machwerks.
Die antisemitischen UNO-Konferenz in Durban im September 2001 , bei der Israel als einziges Land explizit erwähnt, für seine „Besatzungspolitik“ verurteil und „ein generelles Rückkehrrecht für die palästinensischen ‚Flüchtlinge‘“ gefordert wurde, „für das sich alle Staaten dieses Planeten gefälligst einzusetzen hätten“ verarbeitete die „Bandbreite“ in dem Lied „Mr. Bush“:
„Als die arabischen Staaten gegen Israel klagten, UN-Konfererenz Rassismus sollte darüber beraten. Ob der Taten der Israelis im Gazastreifen, weil Panzer rollen, sie sich an Zivilisten vergreifen. Doch anstatt daran zu reifen, haben alle begriffen, datt Angeklagter und sein Partner auf die ganze Sache pfiffen.“
Hier werden die Umstände, die zum Rückzug der israelischen und amerikanischen Deligation geführt hatten, verschwiegen und die „Bandbreite“ macht sich zum deutschen Ankläger israelischer Politik und zum Verteidiger der Staaten, die aufgrund ihres Antisemitismus, an einer Verurteilung Israels arbeiten.
Gegen etwaige Kritiker_innen solcher und anderer Zeilen argumentieren Wojna und Pape im Lied „Demokraten“ in dem es unter anderem heißt:
„Fang niemals an mit fiesen Fakten aufzuwarten! Kritisier niemals israelische Greueltaten. Denn Demokraten, die lassen sich nich alles bieten, du wirst erst zum Anti-Amerikaner und dann zum Anti-Semiten.“
Neben der Ablehnung demokratischer Ideale erinnert diese Argumentation an die Verteidungstrategie der Anti-Amerikaner_innen und Antisemit_innen, die diese Schutzbehauptung nutzen um sich gegen antifaschistische Kritik zu imunisieren.

Wonja. Selbsternannter „Zeitzeuge“ dieses Jahrhunderts.

In einem anderen Lied namens „Wir können auch anders“ bezeichnet „Die Bandbreite“ den „Neoliberalismus“ als „die Neuform des Faschismus“. Gegen den „Neoliberalismus“ wettert die „Bandbreite“ gerne und beweist damit ihre Anschlussfähigkeit für verkürzte Kapitalismus-“Kritik“ aller Art:

„Krass, weil weltweit Menschen verrecken. Doch wir sind hier, um euch aufzuwecken, die fetten Heuschrecken aufzuschrecken“.
Mit der Hetze über angebliche „Heuschrecken“, vor denen „Gut und unser Haus“ gerettet werden müsste, outet sich die „Bandbreite“ als Anhänger eines Diskurses, die in angeblichen „Heuschrecken“ aus Übersee die schlechten Eigenschaften des Kapitalismus zusammenfasst. Auf der einen Seite stehen angebliche „Heuschrecken“ und auf der anderen Seite die bürgerliche Kleinststruktur, die verteidigt werden muss: „Blut und Boden“ oder in den Worten der „Bandbreite“: „Gut und unser Haus“.
Die Verharmlosung realer faschistischer Strukturen, die mit der Gleichsetzung zwischen der Konstruktion des „Neoliberalismus“ mit dem „Faschismus“ einhergeht, wird auch in anderen Liedern deutlich. Da wird der Nationalsozialismus im überaus homophoben Lied „Kein Sex mit Nazis“ verharmlost, in dem „Die Bandbreite“ die Aussage trifft, dass sich der Nationalsozialismus dadurch auszeichnen würde, dass mensch „gut zu den eigenen Leuten und schlecht zu allen andern ist.“
Die Homophobie der „Bandbreite“ wird hier besonders deutlich, denn die Macher der „Band“ behaupten, dass der „Führer Adolf Hitler“ homosexuell gewesen wäre. Deswegen habe er es „es mit Rudolf Hess in nem Hotel“ getrieben. Da Hess nicht dauerhaft zur Verfügung Hitlers gestanden habe und er „keinen Trost an Evas braunen Titten“ gefunden hätte, sei er „ständig angepisst und auch so voll fanatisch“ gewesen. Denn, so zumindest „Die Bandbreite“: „Keiner von den Schwulen damals wollte Sex mit Nazis“. Die „Bandbreite“ warnt abschließend vor „Sex mit Nazis“. Schließlich würden viele „Gefahren hinter braunen Löchern lauern“. Solche homophoben Thesen sind die Grundlage der Auseinandersetzung mit Nazis; zumindest für „Die Bandbreite“. Der Fanatismus Hitlers wird in diesem Lied aus dessen angeblicher Homosexualität hergeleitet. Trotz alledem dient dieses Lied immer wieder als Beispiel für den angeblichen „Antifaschismus“ der „Bandbreite“. Dabei macht gerade das Lied „Kein Sex mit Nazis“ deutlich, dass es mit diesem „Antifaschismus“ nicht weit her ist.
Im Song „Tötet Knut“ versucht sich „Die Bandbreite“ in plumper Satire. Dort träumt die Band davon den Medienbären Knut zu töten und verbindet diese Phantasie mit Kastrationsphantasien. Im Lied heißt es unter anderem:
„Knut Ja, der kleine Kackbär war schon ziemlich stark zerschnitten, da nahm ich mir die Freiheit ihn von oben anzupissen, Entmannte ihn danach und spielte Golf mit seinen Hoden“.
„Tötet Knut“ und „Kein Sex mit Nazis“ stammen beide von der CD „Hexenjagd“, mit dem sich die Gruppe als Opfer inszenieren wollte. Ein weiteres Lied auf der CD ist das Lied „Antideutscher“, in dem sich „Die Bandbreite“ mit den Antideutschen oder das, was sie dafür halten, auseinandersetzt. Inhalt und Form dieses Liedes lassen sich, mit einigem gutem Willem, als grauenhaft bezeichnen.
Antideutsche werden Antideutsche und „Antinational“, weil sie irgendwann einmal von einer Gruppe Migrant_innen überfallen wurden. So heißt es im Lied:
„Du bist seit Jahren Aktivist in der Antifa, und bist für Ausländerrechte auf die Straße gegangen. (…) Dann bist du damals aus dem autonomen Zentrum maschiert, und an der Bushaltestelle ist es dir dann passiert, et waren drei oder vier, sie nahmen dir dein Handy und deine Würde“.

Marcel „Wonja“ Wojnarowicz und seine „Bandbreite“ produzieren mit diesem Klischee, das rassistische Bild, vom „kriminellen Ausländer“. Anstatt zur NPD zu gehen, würde mensch eben Antideutsch werden. Im Refrain des Liedes heißt es:

„Jetzt bist du Antideutsch, jetzt bist du Antinational, nennst dich Links und bist wahrhaft ein Fascho“.
Außerdem wird den „Antideutschen“, die „Antinational“ seien, „Symphatien für die NPD“ unterstellt. Der „Antideutsche“ sei ein „Faschist, der zu eitel für ne Glatze is“. So weit „Die Bandbreite“, die deutlich machen, dass ihnen eine Fähigkeit abgeht: Zwischen Antifaschist_innen und Rechten zu unterscheiden ist nicht ihr Ding.


Konzert der „Bandbreite“

Diese Hetze gegen „Antideutsche“ wird nur noch von den sexistischen Texten der „Bandbreite“ übertroffen. Frauen werden als heiße Flammen, geile Schnitten und Bräute“ (Aus dem Lied: „Er scheißt drauf“) beschrieben. Im Lied „Man kennt uns“ heißt es:

„Ich brauch jetzt was Williges, seh ichs, brauch ichs, will ich es was heute wichtig is, is letztlich was recht Billiges (…) Ey, Emanzen nach hinten, darf ich denn zum Tanze bitten?“
Sind diese sexistischen Phrasen schon unerträglich, wird das noch durch die Vergewaltigungsphantasien übertroffen, die die „Band“ zum Beispiel im Lied „Eingelocht“ äußert. In diesem Lied penetrieren zwei Männer eine Frau gegen ihren Willen. Unverhohlen heißt es im Refrain:
„Ne, ne, es tut dir weh, doch wir warten nich, wo ich doch so selten mal ’nen harten krich“.
Der geht noch weiter:
„Du bist nich artig und jetzt kommt deine Strafe, du kanns nicht erwarten, datt ich zärtlich mit dir schlafe.“
Ein weiteres Beispiel für das frauenverachtende Weltbild der „Bandbreite“ ist das Lied „Miesmuschel“, in dem die „Band“ ihrer Verachtung freien Lauf lässt:
„Tu mir ’nen Gefallen, putz dir beim nächsten mal die Zähne, es mangelt dir ganz einfach auch an Unterleibshygiene, die braune Strähne, ein Pech dat ich hatte, nach‘m Lecken am Kinn deine Kacke.
Auch die „Bandbreite“ scheint bemerkt zu haben, dass solche sexistischen Texte nicht unbedingt auf Gegenliebe stoßen müssen. Schließlich sind die Liedtexte nicht mehr auf der Homepage der Band zu finden (Screenshot). Das Lied „Eingelocht“ ist sogar komplett von der Homepage verschwunden und findet sich nicht in der Vita der „Band“. Verdienen tut die „Bandbreite“ trotz dem an ihren sexistischen Texten. Schließlich können ihre Songs bei Anbietern wie „Musicload“ oder dem „Peoples Music Store“ (für 0,99 Cent pro Song) (Screenshot) heruntergeladen werden. Die Vergewaltigungsphantasie namens „Eingelocht“ gibt es also für weniger als einen Euro. Aber auch auf der CD „Komplett durch“ ist das Lied zu finden. Die CD ist vor kurzem in einer Neuauflage erschienen und wird von der „Bandbreite“ seit dem 30. September 2009 wieder auf ihrer Website direkt vertrieben


Bandbreite&Arbeiterfotografie im Club Voltaire.

Eine weitere, typisch deutsche Eigenschaft, ist das Rufen nach dem Blockwart, wenn Kritiker_innen einem krumm kommen. So brachte es Marcel „Wojna“ Wojnarowicz tatsächlich fertig, den Frontmann der Band Egotronic, anzuzeigen, weil dieser auf einem Konzert in Duisburg darauf hingewiesen hatte, dass „die argumentationsweise eben dieser ‚band‘ zum 11. september der der npd nicht unähnlich wäre, und man die herren somit fast für npd-rapper halten könne.“ Aber eben nur fast. Die Anzeige der „Bandbreite“ wurde im übrigen nach einiger Zeit eingestellt. Mit Kritik setzt sich die „Bandbreite“ nicht gerne außeinander. So rät „Wojna“ einigen Kritiker_innen:

„An all die Unbelehrbaren da draußen, alle die mir Antisemitismus und Antiamerikanismus unterstellen, sei eine Sache gesagt: Ich möchte euch mit einem Zitat von Dieter Nuhr antworten: ‚Wenn man keine keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten‘“.


Die „Band­brei­te“ an­ders­wo I: Mit Tho­mas Höfer und Sek­ten-​Füh­rer Ivo Sasek (v.l.n.r.) auf der Ta­gung der „An­ti­zen­sur Ko­ali­ti­on“.


Die „Bandbreite“ anderswo II: Mit dem „Bergwerksorchester Niederrhein“ auf einem SPD Parteitag.

Politisch sind „Die Bandbreite“ irgendwo zwischen der SPD, Jürgen Elsässers „Volksinitiative“, den 9/11 Verschwörungstheoretiker_innen und dem „Willi Weise“ Projekt zu verorten. Sie treten auf Konzerten der „Jungsozialisten“ (Jusos) auf, bereichern SPD-Parteitage und machten die Streik-Musik für den DGB. Im Jahr 2008 spielte die „Bandbreite“ zum Beispiel den „Tarifsong“ der „IG-Metall“ ein. Mit diesem „Song kann sich jeder schon mal auf die Tarifrunde einstimmen“ bewarb die „IG Metall“ die „Bandbreite“ in der Mitgliedszeitung „Metall“. Auch die SPD scheint sich von den verschwörungshteoretischen Thesen der Band nicht weiter gestört gefühlt zu haben. So trat die Band, zusammen mit dem „Bergwerksorchester Niederrhein“ auf dem Duisburger SPD-Parteitag auf, ohne das es zu nennenswerten Protesten gekommen wäre.Sie traten aber auch auf einer Anti-EU-Demonstration auf, die maßgeblich von der „Volksinitiative“ organisiert wurde oder auf verschwörungstheoretischen Treffen um den Blog „Alles Schall und Rauch“. Einen weiteren Auftritt gab es auf einer „Tagung“ der „Antizensur Koalition“ des schweizer Sektenführers Ivo Sassek. Auf diesen „Tagungen“ wird gegen feministische Theorien gehetzt und die „Germanische neue Medizin“ beworben. Außerdem trat Marcel „Wonja“ Wonjarowicz als Einzelkandidat des „Willi Weise Projekts“ zu den Bundestagswahlen 2009 an. Er fand sich in trauter Gesellschaft mit anderen Einzelkandidat_innen des Projektes: Unter anderem Personen, die der Ideologie der „Reichsbürger_innen“ nahe stehen.


Die „Bandbreite“ anderswo III: Auf einer Anti-Europa Demonstration am 05. September 2009 in Berlin.


Die „Bandbreite“ anderswo IV: Auf dem „Pfingsjugendtreffen“ der „MLPD“.

Weitere Artikel zum Thema:

Ein weiterer Artikel, der das Auftreten der „Bandbreite“ auf einem Kongress der „Anti Zensur Koalition“ des Sektenführers Ivo Sassek beleuchtet, bei dem unter anderem die „Germanische neue Medizin“ beworben wurde, findet sich hier.

Einen Artikel über das „Willi Weise Projekt“ und dem Bundestagskandidat der „Bandbreite“ gibt es hier. Einen Artikel über die Ergebnisse einiger „Weisen“ Kandidat_innen gibt es hier.

Einen Artikel über einen geplanten Auftritt der Bandbreite im „Club Voltaire“ (Frankfurt) gibt es hier. Weiterer Artikel mit Reaktionen. Aufruf verschiedener Gruppen aus Frankfurt.

„Bandbreite“ vs. Reflexion!

Stand: 04.10.2009


54 Antworten auf „Verschwörer“


  1. 1 tee 26. März 2009 um 16:12 Uhr

    Der neueste Hit ist allerdings das Lied „Antideutscher“

    irrtum, das ist der alte hit. der neue ist: „unter falscher flagge

    Eine weitere, typisch deutsche Eigenschaft, ist das Rufen nach dem Blockwart, wenn Kritiker_innen einem krumm kommen. So brachte es Wojna tatsächlich fertig, den Frontmann der Band Egotronic, anzuzeigen, weil dieser auf einem Konzert in Duiburg darauf hingewiesen hatte, dass „die argumentationsweise eben dieser ‚band‘ zum 11. september der der npd nicht unähnlich wäre, und man die herren somit fast für
    npd-rapper halten könne.“

    stimmt schon, torsun wegen seiner deutschen eigenart (statt kritik einen nazivergleich zu bringen, als dass dieser argument genug ist) gleich anzuzeigen ist wirklich dumm. anders sieht schliesslich auch demokratische „kritik“ selten aus, die deswegen aber alle gleich anzuzeigen …

    und wo ist nochmal die homophobie in der these versteckt, dass adolf wegen seiner homosexualität in der heterosexuellen normativität des nationalsozialismus unterfickt war und deswegen „angepisst“ und „fanatisch“ geworden wäre?
    das ist dumm (provokativ) und psychoquark, aber homophob?

  2. 2 lipstick.Israel 26. März 2009 um 17:46 Uhr

    ‚Die Band „Die Bandbreite“ erfreut sich einer ungeheueren Beliebtheit‘

    hehe, schon der erste satz und dann das lustige bild dazu, wie beim konzi 4 alte leute rumsitzen…. großartig!

  3. 3 Egon Alter 26. März 2009 um 19:10 Uhr

    muss wirklich ironisch gemeint sein, genau wie die bezeichnung „hit“

  4. 4 Administrator 26. März 2009 um 20:13 Uhr

    Ist ironisch gemeint…

  5. 5 tee 26. März 2009 um 23:37 Uhr

    ach so, dann ist der rest wohl auch ironisch gemeint. das erklärt einiges …

  6. 6 Administrator 26. März 2009 um 23:46 Uhr

    … ach so, na du wirst es wissen…

  7. 7 tee 27. März 2009 um 0:16 Uhr

    na antworten wolltest du mir scheinbar nicht. also kann’s dir so ernst ja nicht sein mit deinem beitrag hier.

  8. 8 Administrator 27. März 2009 um 0:48 Uhr

    Torsun sprach davon, dass mensch die Herren von der Bandbreite „somit fast für npd-rapper halten könne.“ Das ist kein Nazivergleich, wie das kleine Wörtchen „fast“ deutlich macht. Wenn du hier schaust siehst du, dass ich mich grade da austobe. Daher dauert es etwas, bis ich dir nahebringe, warum die „Bandbreite“ homophoben Dreck produziert….

  9. 9 Oompa Loompa 27. März 2009 um 0:58 Uhr

    was soll „fast für npd-rapper“ denn sonst sein, wenn kein vergleich(er wiegt beide sachen, npd-rapper und bandbreite, gegeneinander ab)? und natürlich ist das dann ein nazivergleich.

  10. 10 egal 27. März 2009 um 1:04 Uhr

    wo liegt denn das problem, wenn man (zu recht!) feststellt, dass deren positionen auch in der npd vertreten werden?
    und dieser scheiß mit „braunen löchern“ ist auf jeden fall homophober scheiß!

  11. 11 Administrator 27. März 2009 um 1:04 Uhr

    Wenn er gesagt hätte die Bandbreite seien wie NPD Rapper wäre das ein unzulänglicher Vergleich. Ich kann mir diese Band aber anschauen und sagen, dass sie eben fast wie NPD Rapper sind. Daran kann ich nix verwerfliches erkennen….
    Beschwert euch doch bei Torsun oder boykotiert Egotronic!

  12. 12 tee 27. März 2009 um 2:35 Uhr

    verwerfliches? mir doch egal!

    ich meinte nur, dass das keine kritik ist, sie mit nazis zu vergleichen, weil da von den inhalten abstrahiert und schlicht skandalisiert wird.

    „gefahren hinter braunen löchern lauern“ versteh ich nur eins: scheisse, die lauert hinter arschlöchern. versteh da die homophobie nicht, selbst wenn’s um analverkehr ginge/geht.

    aber vielleicht kritisierst du einfach mal den text, anstatt ein paar vulgarismen zu cutten und an die pinnwand der moral zu heften.

    und zum vergleich:

    Das ist kein Nazivergleich, wie das kleine Wörtchen „fast“ deutlich macht.

    ein vergleich ist nicht etwas bei dem beide miteinander verglichenen gegenstände sich aufwiegen müssen. rosenkohl schmeckt mir auch fast so gut wie spinat. (das war übrigens ein vergleich, wie das kleine wörtchen „fast“ deutlich macht.)

  13. 13 inkognitee 27. März 2009 um 2:36 Uhr

    schau mal bitte in deinen spamfilter

  14. 14 Administrator 27. März 2009 um 23:58 Uhr

    ich meinte nur, dass das keine kritik ist, sie mit nazis zu vergleichen, weil da von den inhalten abstrahiert und schlicht skandalisiert wird.

    Ich meine ja auch nur, dass der Wojna von der „Bandbreite“ irgendwie ein bischen verschwörungstheoretisch angehaucht ist. Ihn deswegen zu kritisieren ist vollkommen legitim. Des weiteren stelle ich auch die Behauptung auf, dass es viele Nazis gibt, die in der einschlägigen Verschwörungstheorie gut leben können. Ob nun die historischen Fakten in Bezug auf Pearl Harbour verdreht werden, der 11. September George W. Bush angelastet wird und in den USA alles Böse dieser Welt imaginiert wird. Das sind alles Dinge, die dem Weltbild eines Nazis nicht wiedersprechen müssen. Da reicht ein Blick in eine x-beliebige Nazizeitung, um zu erfahren, dass dort Antiamerikanismus propagiert wird. Die „Bandbreite“ propagiert wiederrum einige Verschwörungstheorien, die mensch wohl nicht ernsthaft diskutieren will und mag keine Antideutschen. Eine sehr unapetitliche Mischung. Wenn nun, ein anderer Sänger, in der Heimatstadt der „Bandbreite“, darauf hinweist, dass diese ideologischen Überschneidungen zwischen Nazis und „Bandbreite“ vorhanden sind, ist das irgendwie durchaus verständlich, zu dem Schluss zu kommen, dass mensch die Band fast für „fast für npd-rapper halten könne“. Nun kritisierst du einen völlig legitimen Hinweis, der mit einer Anzeige belohnt wurde und beschwerst dich ernsthaft „das keine kritik ist“. Was erwartest Du? Egotronic goes Vortrag über „Bandbreite“; das wäre dann „Kritik“?

    „gefahren hinter braunen löchern lauern“ versteh ich nur eins: scheisse, die lauert hinter arschlöchern. versteh da die homophobie nicht, selbst wenn’s um analverkehr ginge/geht.

    Schau dir doch einmal den Text an. Ich hab keine Lust, hier noch einmal, die Beweisführung anzutreten. Nur so viel: Ein Text, in dem kritisiert wird, dass „ein Führer Adolf Hitler homosexuell war“, ist ja wohl nicht ernstzunehmen; das mag real gewesen sein, oder auch nicht. Es ist aber auch überhaupt nicht von belang. Die Beschreibung, dass er es „mit Rudolf Hess in nem Motel“ getrieben hätte, ist vielleicht für einen schlechten Southpark Witz gut. Für mehr aber auch nicht. Weil der Partner des „Geilen Addi“ zuviel „in Europa unterwegs“ gewesen wäre und „der Führer“ keinen „Trost an Evas braunen Titten“ gefünden hätte, wäre er „voll fanatisch“ gewesen. Solch eine homophobe Scheisse muß mensch gehört haben. Ich hätte es auch kaum geglaubt.

    vulgarismen

    Wenns daraum gehen würde, würde ich nicht die „Bandbreite“ nehmen. Die sind zwar Verschwörungstheoretiker, die „Informationen besorgt“ haben, „daß vieles am 11. September für einen »Inside Job« spricht“, wie sie es im jW Gespräch mit Jürgen Elsässer kundtaten, die sind auch Menschen, die „diese Antinationalen“ als Feindbild entdeckt haben, schließlich seien das „keine Linken, sondern faschistoide Antreiber“. Deswegen machen sie keine „dröge Pädagogiksongs“ (Hier darf geschmunzelt werden) sondern HipHop.
    Kritiker_innen an dieser ganzen Moppelkotze mag Wojna halt gar nicht. Die benutzen eine Keule. Mit „der Nazi-Keule soll generell jeder Versuch, sich eine eigene Meinung unabhängig vom Mainstream zu bilden, kaputtgemacht werden“ heult er in der „jungen Welt“, die dadurch noch unsympathischer wird. Unglaublich, dass das geht.
    Aber „Vulgarismen“ habe ich nicht entdecken können; obwohl es schon ein wenig eklig ist, was da so behauptet wird.

  15. 15 Max 29. März 2009 um 20:21 Uhr

    danke, daß ihr mich auf’s video aufmerksam gemacht hat. an manchen stellen etwas überzogen oder unreflektiert, aber im grunde geht’s in die richtige richtung. also danke noch mal für den tip.
    @ admin: wenn bandbreite so unbedeutend ist, warum dann gleich zwei der ersten sechs einträge zur bandbreite? der widerspurch in sich und so…

  16. 16 Administrator 29. März 2009 um 21:26 Uhr
  17. 17 Antideutsch 01. April 2009 um 18:15 Uhr

    „überzogen oder unreflektiert, aber im grunde geht’s in die richtige richtung“

    @ max: überzogene und unreflektierte musik für unreflektierte menschen.

  18. 18 Schleicher 02. April 2009 um 12:47 Uhr

    überzogene und unreflektierte Blog von und für unreflektierenden Menschen. ;)

  19. 19 olli 03. April 2009 um 15:49 Uhr

    ganz schlecht leute, bandbreite ist cool und ihr solltet mal ihre tete überprüfen und euch informieren anstatt nur hetzte zu betreiben.

    das wird alles ein ende haben iwan!!!

    und nein ich bin nicht rechts, sondern ein typ der schwänze lutscht und liberalität in person ist..!!

    ..ihr WIXXA! hahaa idioten

  20. 20 Administrator 04. Oktober 2009 um 13:40 Uhr

    Alle Kommentare bis hier beziehen sich auf eine wesentlich kürzere Version dieses Artikels.

  21. 21 che 05. Oktober 2009 um 19:49 Uhr

    jaja immer schön das Nazi-Totschlagargument rausholen anstatt zu diskutieren!
    9/11 haben die 19 (saudi.) Teppichmesserschwinger alleine durchgezogen; Afghanistan und Irak standen ganz sicher dahinter; FBI hat Osama ja deshalb auf der Liste; das Nanothemit hat er zur Irritation ausgelegt, genauso wie er das Anthrax verschickt hat; die WMD hat Saddam ja so schnell versteckt, deshalb findet man keine mehr da.
    Was erlauben Iran?

    EU-Verfassung bringt uns ja auch soviel mehr Rechte ;)
    Genmanipulation und Massenimpfungen haben nichts aber auch gar nichts mit irgendwelchen elitären Absichten zu tun!!!
    Und Banker-Boni? ach was, die brauchen das doch!

    das ist FAST ein ganz dreckig xenophober Artikel, wenn da nicht soviel Demagogie und Polemik drinstecke.

    Ist der Henryk M. Broder eventuell mit Ihnen verwandt?

    der Blog spiegelt für mich „Deutsches Gedankengut“ wieder:
    Hauptsache über Andersdenkende meckern und sich dabei auf das „beschützende“ Staatssystem berufen!

    Demokratie ist auch nicht mehr das, für was Sie mal gedacht war.

  22. 22 Administrator 06. Oktober 2009 um 13:05 Uhr

    immer schön das Nazi-Totschlagargument rausholen anstatt zu diskutieren!

    Wo denn?

    Ist der Henryk M. Broder eventuell mit Ihnen verwandt?

    Wäs wäre so schlimm daran?

  23. 23 Gerd Buurnann 07. Oktober 2009 um 11:20 Uhr

    Werden eigentlich schon Tonträger der Bandbreite auf Schulhöfe verteilt?

  24. 24 antideutsch 07. Oktober 2009 um 12:31 Uhr

    @ gerd.
    als alternative zu den schulhof-cd’s der rechten?

  25. 25 bärbel 10. Oktober 2009 um 1:23 Uhr

    @che: Mit Verschwörungstheorie-Fans braucht man nicht inhaltlich diskutieren. Irgendwann lernt man, dass das reine Zeitverschwendung ist und lässt es dann bleiben.

    Das Antisemitische Ressentiment (Und dessen Schwundstufen wie z.B. Antiamerikanismus) ist eine in hohem Maße Identität stiftende Form des Wahnsinns, und daher gegen alle Angriffe von außen gefeit, z.B. durch „Fakten“ oder „Realität“. Da beißt man sich nur die Zähne dran aus.

    Vielleicht verstehst du das irgendwann, das würde ich dir und der Welt wünschen.

  26. 26 anti-dich 19. Oktober 2009 um 9:05 Uhr

    Ja, es werden Tonträger der Bandbreite auf Schulhöfen verteielt. Ich glaube, sie waren auf der „SDAJ-Schulfhof-CD“ vertreten.
    Ich musste erst lachen, dann fiel es mir wieder ein, danach war mir etwas unwohl.

  27. 27 Administrator 19. Oktober 2009 um 9:10 Uhr

    SDAJ? Bandbreite? Irgendwie passt das ja auch zusammen…

  28. 28 Holgi 25. Oktober 2009 um 14:44 Uhr

    konkrete reflektierte gulli-kacke hier :)

    reflektiert euch doch mal gegenseitig ins Pupsloch hinein (bin ich jetzt homophob oder nur ein Verschwörungstheoretiker? reflektiert das doch mal mal!)

  29. 29 revoloser 04. Januar 2010 um 13:27 Uhr

    leider wird hier die bandbreite in ihrer ganzen bandbreite überhaupt nicht verstanden. das ist das problem dieses pamphlets. da mag einer eben bandbreite nicht und auch deren freidenkerischen inhalte und dann kommt eben sowas bei raus. ums kurz zu machen, wojna hat recht mit den antideutschen. antideutsch ist nicht links! weil? tja weil antideutsch zu sein heißt, daß ich alle deutschen widerstandskämpfer gegen das naziregime diskreditiere. fertig. punkt.
    und was 9/11 angeht, schaut doch mal wo die lieben amis unter obama nun hin wollen. nur weil ein angeblicher attentäter in einem flugzeug überwältigt (herrlich, haha) wurde, wird jetzt das neue ziel yemen ausgerufen. also nachtigall ick hör dir trappsen, wenn man ein wenig nachdenken würde, käme man selber drauf. leute, osama bin laden ist der bestausgebildetste cia-agent, den es gibt. der bekommt so viel mäuse, dass er für big brother ab und an den alibi-terroristen spielt. wer zu ddr-zeiten im staatsbürgerkunde-unterricht ein wenig aufgepasst hat, wessis fallen da schon raus, der weiß, der imperialismus lenkt nur ab von seinen wahren zielen. was wir glauben sollen, entspricht nicht der wahrheit. leider merken das einige bis zu ihrem natürlichen tode nicht. und das ist das einzig traurige daran.

  30. 30 david 23. Januar 2010 um 16:10 Uhr

    http://de.indymedia.org/2008/06/220048.shtml
    ich habe keine lust mich lange dazu zu äußern, aber ich denke dass die verfasser und verteiler bzw. träger dieses flyers und der aktion mal nachdenken sollten gegen/für was sie eigendlich kämpfen. da arrangieren sich junge leute tun ihre meinung kund und versuchen ihren teil beizutragen und es gibt wieder leute die unbedingt etwas brauchen wo sie drauf rumhacken müssen. wenn euch etwas an der aussage der band nicht passt, sucht doch die diskussion mit ihnen, ich denke das die nicht abgeneigt wären so etwas zu besprechen und bestimmt offener denken und diskutieren könnten als die verursacher dieser aktion ( oder nicht? ). das argument , das gewisse lieder der bandbreite auf rechten demonstrationen gespielt wurden und sich mitglieder der npd positiv zur bandbreite geäußert haben ist meines erachtens nach auch nicht all zu sinnvoll, da es doch allgemein bekannt ist, das die rechten sich gerne nicht nur optisch den linken anpassen um diese schlecht da stehen zu lassen bzw selbst neue anhänger zu werben oder abzuwerben. ist es da nicht nahe liegend das sie lieder linker gruppen für die eigene propaganda nutzen möchten, um dieses zu erreichen oder die linke szene weiter zu spalten? wenn es so ist scheint es ja bestens zu funktionieren. =) nun hab ich mich doch nicht so kurz gehalten, aber das musste soweit mal raus. david

  1. 1 Verschwörungstreffen. « Reflexion Pingback am 29. März 2009 um 13:06 Uhr
  2. 2 Es wächst zusammen… « Reflexion Pingback am 05. April 2009 um 9:45 Uhr
  3. 3 Gegen Europa. « Reflexion Pingback am 07. September 2009 um 14:33 Uhr
  4. 4 Fast-Partei. « Reflexion Pingback am 08. September 2009 um 12:33 Uhr
  5. 5 Arbeiterfotographie vs. Israel. « Reflexion Pingback am 14. September 2009 um 11:38 Uhr
  6. 6 „Voltaire“ und Israel. « Reflexion Pingback am 27. September 2009 um 10:17 Uhr
  7. 7 Antisemitische Veranstaltung verhindern. « Reflexion Pingback am 28. September 2009 um 14:41 Uhr
  8. 8 Rückblick. « Reflexion Pingback am 03. Oktober 2009 um 12:34 Uhr
  9. 9 wahn und aufklärung – arbeiterfotografie und bandbreite im club voltaire « overdose Pingback am 05. Oktober 2009 um 21:29 Uhr
  10. 10 Die andere Seite I. « Reflexion Pingback am 06. Oktober 2009 um 9:59 Uhr
  11. 11 wahn und aufklärung – arbeiterfotografie und bandbreite im club voltaire « meta . ©® . com Pingback am 06. Oktober 2009 um 12:57 Uhr
  12. 12 „Bandbreite“ vs. Reflexion. « Reflexion Pingback am 06. Oktober 2009 um 13:49 Uhr
  13. 13 Was die anderen schreiben. « Reflexion Pingback am 07. Oktober 2009 um 11:28 Uhr
  14. 14 Die Nationalbolschewistische Querfront stoppen! « Analyse, Kritik & Aktion Pingback am 08. Oktober 2009 um 14:18 Uhr
  15. 15 Rücktritt. « Reflexion Pingback am 09. Oktober 2009 um 11:50 Uhr
  16. 16 Proteste. « Reflexion Pingback am 11. Oktober 2009 um 11:40 Uhr
  17. 17 „Antideutsche“ Verschwörung? « Reflexion Pingback am 17. Oktober 2009 um 13:11 Uhr
  18. 18 Hauen & Stechen. « Reflexion Pingback am 28. Oktober 2009 um 13:38 Uhr
  19. 19 Der Impfgegner. « Reflexion Pingback am 19. November 2009 um 14:30 Uhr
  20. 20 Ortswechsel. « Reflexion Pingback am 23. November 2009 um 22:07 Uhr
  21. 21 Stress-Kongress. « Reflexion Pingback am 27. Dezember 2009 um 11:51 Uhr
  22. 22 Bericht zum Geopolitischen Kongress in Gera « PARAPHÄNOMENALIA Pingback am 28. Dezember 2009 um 11:24 Uhr
  23. 23 Immer wieder „Voltaire“. « Reflexion Pingback am 14. Januar 2010 um 15:34 Uhr
  24. 24 Rechtfertigungen. « Reflexion Pingback am 31. Januar 2010 um 13:26 Uhr

Antwort hinterlassen

XHTML: Du kannst diese Tags benutzen: <a href=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote> <code> <em> <i> <strike> <strong>