Dehms Theorien.

Am 28. März 2009 gab es auf einer Demonstration in Frankfurt/Main deutlich hörbare Proteste vieler Teilnehmer_innen gegen den Auftritt des Vorsitzenden der Partei „Die Linke“, Oskar Lafontaine. Dieser Auftritt war bereits im Vorfeld umstritten, mehrere Gruppen des Vorbereitungsbündnisses hatten die Partei gebeten, einen anderen Sprecher oder eine andere Sprecherin zu nominieren. Doch die wollte auf den medienwirksamen Auftritt des Vorsitzenden nicht verzichten. So wurde die Rede durch Pfiffe und Eierwürfe gestört:

„Die Proteste bei der Rede von Oskar Lafontaine waren genau die richtige Antwort auf die (nicht nur) von ihm propagierte, nationalstaatliche Krisenlösung von „links“. Denn natürlich muss eine linke Bewegung möglichst breit und meinetwegen auch bunt sein, die erste Voraussetzung ist aber, dass sie wenigstens links ist“
hieß es in einer Presserklärung der „autonomen Antifa [f]“

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19 Antworten auf „Dehms Theorien.“


  1. 1 Antideutsch 05. April 2009 um 15:36 Uhr

    nie wieder linkspartei!

  2. 2 pinky 05. April 2009 um 18:44 Uhr

    das ist:

    1. in der tat eine verschwörungstheorie

    2. eine beleidigung aller kommunist/innen, die sich dem ‚linken‘ nationalismus nicht anschließen wollen (aus guten gründen!) – und nun als ADs beschimpft werden, obwohl sie’s nicht sind!

  3. 3 Antideutsch 05. April 2009 um 22:22 Uhr

    das ist:

    1. eine verschwörungstheorie

    2. eine beleidigung aller israelsolidarischen menschen, die sich dem ‚linken‘ stalinismus nicht anschließen wollen (aus guten gründen!) und nun mit fau, ökolinx und co in einen topf geworfen werden!

  4. 4 pinky 05. April 2009 um 22:28 Uhr

    >stalinismus

    ach, den genossen stalin besudelst du auch noch. derweilen hat er es nun wirklich nicht verdient, mit elenden sozialdemokraten der „linken“ assoziiert zu werden.

  5. 5 pinky 05. April 2009 um 22:31 Uhr

    aber es ist typisch: die rote armee hat unter stalin auschwitz befreit und die nazifaschisten da hingeschickt, wo sie hingehörten (GULAG), was ihm der (anti)deutsche vom denunziationsdienst entsprechend dankt: durch in den dreck ziehen.

  6. 6 Antideutsch 05. April 2009 um 22:45 Uhr

    :) du bist echt ein witziger mensch…

  7. 7 Max 05. April 2009 um 23:13 Uhr

    „aber es ist typisch: die rote armee hat unter stalin auschwitz befreit und die nazifaschisten da hingeschickt, wo sie hingehörten (GULAG), was ihm der (anti)deutsche vom denunziationsdienst entsprechend dankt: durch in den dreck ziehen.“
    Stalin der große Feldherr? Träum weiter:
    hxxp://www.marxismus-online.eu/debatte/stalinismus/stalinhornisse.html

  8. 8 Antideutsch 05. April 2009 um 23:14 Uhr

    genosse pinky,
    es wird zeit für die fischmehlfabrik, wo ich doch den genossen stalin so sehr in den dreck gezogen habe… vielleicht könntest du da was in die wege leiten, ansonsten tuts auch noch der nächste baum…
    nein!nein! das ist nicht der kommunismus!

  9. 9 pinky 06. April 2009 um 8:25 Uhr

    wer hat denn was von einem „feldherrn“ geschrieben? oberbefehlshaber trifft’s besser. und was träume ich? – dass die rote armee auschwitz befreit hat? dass die su einen wichtigen beitrag zur niederschlagung des nazifaschismus geleistet hat?

    was die ausführungen auf der website marxismus online mit meiner feststellung zu tun hat, weißt auch nur du.

    by the way: es wirkt etwas hilflos, wenn man wirr rumgoogelt, und sich websites beliebig rausfischt – oder sind das DEINER meinung nach gar keine antisemiten? hxxp://www.marxismus-online.eu/display/dyn/xe5256c5a-39fd-45e7-8e28-c241f5d4f134/content.html

    :P

  10. 10 Administrator 06. April 2009 um 11:37 Uhr

    Bitte keine Direktverlinkungen von antisemitischen Inhalten!

  11. 11 Max 06. April 2009 um 12:49 Uhr

    „die rote armee hat UNTER STALIN auschwitz befreit“.

    Ich wollte dich nur darauf aufmerksam machen, daß die Rote Armee ohne Stalin Auschwitz schon eher befreit hätte! Somit hat sich dieser Einwand von dir: „was die ausführungen auf der website marxismus online mit meiner feststellung zu tun hat, weißt auch nur du.“ selbst erledigt.

    „Bitte keine Direktverlinkungen von antisemitischen Inhalten!“

    Ja, ja, immer diese Juden! Der wagt es doch wirklich sich seinen Begriff vom Zionismus nicht vorher von deutschen Antideutschen genehmigen zu lassen. Ich teile seinen Begriff zwar nicht, aber mich wundert es doch schon, wie es solche Leute schaffen, mit ihrem Antisemitismus über 20 Jahre als Profs an einer Uni in Haifa durchzukommen. In Deutschland wäre das nicht passiert!

  12. 12 pinky 06. April 2009 um 14:15 Uhr

    max hat auf diese plattform verwiesen – ich habe das nur fortgesetzt.

    jetzt warte ich nur noch darauf, dass max neonazi-seiten verlinkt, auf denen ich dann nachlesen kann, was für ein böser, böser junge stalin war.

  13. 13 pinky 06. April 2009 um 14:16 Uhr

    by the way: den juden ilan pappe als antisemiten zu denunzieren, ist selbstverständlich antisemitisch. :P

  14. 14 Administrator 06. April 2009 um 16:23 Uhr

    By the way: Auch Menschen jüdischer Herkunft können durchaus antisemitische Sterotype propagieren. So auch der vermeintliche Historiker Ilan Pappe, der durch seine ständigen antiisraelischen Ausfälle von sich zu Reden macht.
    Im März 2008 war Pappe sich nicht zu schade, der deutschen Nazi-Wochenzeitung „National-Zeitung“ ein Interview zu geben, in welchem er Israel „ethnischer Säuberungen“ bezichtigte und dem Land gar absprach „Teil der Gemeinschaft zivilisierter Völker [zu] sein“.
    In seinen Schriften wird Israel regelmäßig denunziert und dämonisiert, während palästinensischen Arabern stets die Rolle des unschuldigen Opfers zugedacht wird. Im Jahr 2004 etwa verglich Pappe, in einem Artikel im History News Network, die angebliche Behandlung der Palästinenser durch „Zionisten“, mit jener der Juden durch die Nationalsozialisten. Darüber hinaus implizierte er, das „Nazigift“ habe sich in „den Venen“ der seinerzeitigen Opfer festgesetzt, welche nun wiederum für „ethnische Säuberungen“ und „Blutvergießen“ an der palästinensischen Bevölkerung verantwortlich wären. Nach Pappe sind demnach gar die Palästinenser die wahren Opfer der Shoa. Zwar getraut sich Pappe durchaus die ungeheuerlichsten Anschuldigungen zu erheben, die faktischen Beweise lieferte er nicht, oder fälscht sie gar, wie etwa der Historiker Benny Morris in einem Artikel in The New Republic nachwies. Pappes Behauptungen entspringen größtenteils seiner Phantasie und seiner antiisraelischen Agenda. Diese trägt er auch offen zur Schau, so etwa in der Danksagung zu seinem Werk „A History of Modern Palestine: One Land, Two People“, in welcher er verkündet, seine „Liebe zum Land [Palästina]“ würde nur noch von seiner „Abneigung gegen den Staat [Israel]“ getroffen.[6] Sämtliche Behauptungen Pappes gehen weit über eine legitime Kritik an israelischer Politik hinaus. Seine Dämonisierung Israels und seiner Bewohner, seine Relativierung der Verbrechen der Shoa und tatsächlicher Genozide und seine wiederholte Gleichsetzung von Zionismus und Nationalsozialismus tragen wahnhafte und antisemitische Züge. Kein Wunder, dass Pappe mitlerweile nicht (!) mehr an der Uni von Haiffa lehrt, sondern dort entlassen wurde. Mit Kritik an der israelischen Politik der jeweiligen Regierung hat Pappe halt auch nix am Hut. Ihm geht es gegen Israel.

    So etwas will ich hier nicht verlinkt haben. Wenn du mich jetzt als Antisemiten darstellst, ist das deine Sache. Richtig ist das ja trotzdem nicht.

  15. 15 Max 09. April 2009 um 11:33 Uhr

    pinky schrieb:
    „jetzt warte ich nur noch darauf, dass max neonazi-seiten verlinkt.“

    Wenn Kommunisten Kritik an Stalin üben, noch dazu welche die deswegen Repressalien erdulden mußten, was hat das mit Neonazis zu tun? So eine Gleichsetzung ist einfach nur widerlich!

    Administrator schrieb:
    „Wenn du mich jetzt als Antisemiten darstellst, ist das deine Sache. Richtig ist das ja trotzdem nicht.“

    Auch wenn sich das nicht auf mich bezog, so muss ich doch anmerken: so wie man in den Wald hinein ruft, so schallts halt heraus. Du bist ja auch nicht gerade zögerlich (reflektiert) wenn’s darum geht, andere als Antisemiten zu beschimpfen. Ich bin für dich ja schon ein „dreckiger Antisemit“, weil ich eine Tatsache über einige Israelis angemerkt habe – ohne jede Wertung. Das Aussprechen von Tatsachen macht für dich Menschen zu Antisemiten, zu dreckigen wohlgemerkt. Deutsche und ihre Sehnsucht nach Reinheit….

  16. 16 egal 14. August 2010 um 12:15 Uhr

    Irrt Dehm denn, wenn er die Leute für Israel-Fans hält? Mir scheint, dass er hier ausnahmsweise richtig lag.

  17. 17 Reflexion 14. August 2010 um 12:27 Uhr

    @ Egal:

    Gruppen wie die Antifa [f], Ökolinx oder die „Freie Arbeiter Union“ (FAU) als „Israel Fans“ zu bezeichnen halte ich für vollkommen falsch. Aber Dehm hat diese Gruppen ja auch nicht als „Israel-Fans“, sondern als „Mi­li­tan­te fa­na­ti­sier­te An­hän­ger von is­rae­li­scher Re­gie­rung und Ge­heim­dienst“ bezeichnet, gegen die er die deutsche Repressionsorgane in Stellung bringen wollte.
    Davon ab: Was sollen denn bitte schön „Israel Fans“ sein?! Israel ist doch ein bürgerlicher Staat und nicht der FC Bayern München oder Werder Bremen.

  18. 18 egal 14. August 2010 um 13:28 Uhr

    Zunächst mal hatten der Springbrunnen und sein Barde es ja mit Leuten und nicht mit Gruppen zu tun. Soweit ich die Leute im „antinationalen“ Block kenne – sind ja seit Jahren praktisch die Gleichen – sind sie großenteils Fans vom blauen Stern.

    Israel-Fans (bitte nicht ohne -) sind solche Leute, die meist unterschiedslos affirmieren, was der bürgerliche Staat Israel samt Regierung und Geheimdienst anstellt nach innen und nach außen. Bei der Frage nach dem Grund des Fan-seins kommt bei Fans selten was anderes raus als eben, dass sie Fans sind.

    Warum ist einer Fan von Werder Bremen? Weil Werder Bremen das Größte ist. Warum ist einer Fan von Jogis kleinen Löwen? Warum ist einer Fan von Egotronic? Warum ist einer Fan von Israel oder Deutschland? Eben.

  1. 1 Die Theorien des D. Dehm II. « Reflexion Pingback am 27. Mai 2010 um 15:11 Uhr

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