Am 8. Mai 2009 jährt sich zum 64. Mal der Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus: „An diesem Tag gelang den Alliierten der Sieg über die deutsche Barbarei, das bedingungslose Durchhalten der Deutschen konnte gebrochen werden – dem millionenfachen Mord in den Konzentrations- und Zwangsarbeiterlagern wurde damit ein Ende gesetzt“ (Aus einem Aufruf der „Lea“). Verschiedene Gruppen, aus diversen Spektren, feiern den Tag der Befreiung am 08. Mai. Daher an dieser Stelle ein kleiner, unvollständiger Überblick:
In Leipzig gibt eine Demonstration der „Leipziger Antifa“ (LeA). Diese beginnt um 14.30 am Willy Brand Platz. Motto des Spektaktels: „Es gibt nichts zu feiern – außer den 8. Mai!“ Nach der Demonstration gibt es ein „Rock am Kreuz“ am Connewitzer Kreuz.
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Im niedersächsischen Oldenburg ruft die Gruppe „Demontage“ zur 8. Mai Demonstration auf. Die beginnt um 18 Uhr am Lefferseck. Am gleichen Abend gibt es auch noch eine After-Demo-Party im autonomen Zentrum „Alhambra“. Das Motto lautet ganz klassisch: „Game Over Krauts!“
„Wer nicht feiert hat verloren“ nennt sich eine Veranstaltung der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten“ zu Berlin, die gemeinsam mit verschiedenen Antifainitiaven organisiert wird. Dort gibt es keine Demonstration, sondern eine Art Festival . Erinnert wird vor allem an die „Rote Armee“. Daher gibt es „Informations- und Bücherständen“, aber auch ein „deutsch-russisches Kulturprogramm“ und „Führungen zum sowjetischen Ehrenmal“.

Soldat_innen der Roten Armee. Mai 1945.
In Köln möchte die rechtspopulistische Organisation „Pro Köln“ am 9. Mai 2009 ihren „Anti Islamisierungs Kongress“ wiederholen. Dieser war im letzten Jahr erfolgreich verhindert worden. Auch in diesem Jahr rufen verschiedene Antifa Gruppen, aber auch viele bürgerliche Parteien und Organisationen, dazu auf, den Kongress zu verhindern. Am 08. Mai veranstaltet der „Antifa AK Köln“ eine linksradikale Demonstration. Motto: „Denationalize! Europa.Deutschland.Köln – Alles Scheisse“.
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Ein Festessen mit der „Antifaschistischen Aktion Bernau“ gibt es am 08. Mai 2009 um 18 Uhr auf dem Marktplatz der Stadt Bernau. Eine Stunde vorher veranstaltet die „Linkspartei“ eine Kundgebung am Sowjetdenkmal in der Mühlenstrasse.

Rote Fahne am Reichstag.
In Münster findet der traditionelle „Antifa-Aktionstag“ statt. Dort wird es am 8. Mai unter anderem eine Gedenkkundgebung, eine Zeitzeugenveranstaltung und ein Konzert geben, um den „Tag der Befreiung“ zu begehen.
Am 8.Mai findet in München eine Antifademo statt. Das Motto lautet: „Gegen Faschismus und Polizeigewalt! Gib mir irgendwas, das bleibt… Für eine starke, antifaschistische Bewegung!“ Dort will mensch darin erinnern, „dass sich so etwas nie wiederholen darf“ und all jenen gedenken, „die für eine neue Weltordnung kämpften, in der der Faschismus mitsamt seinen Wurzeln vernichtet worden sein würde.“
Weitere Demonstrationen und Kungebungen gibt es in Zittau und Leverkusen.
„Wer nicht feiert hat verloren“ nennt sich eine Veranstaltung der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten“ zu Berlin, die gemeinsam mit
Am 8.Mai findet in München eine
wer nicht feiert hat verloren…
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