Archiv für August 2009

„Piraten“ ganz rechts.

Eine Partei geht um in Europa und sorgt für Aufsehen und Verwirrung. Es handelt sich um die „Piratenpartei“, die nicht nur durch die Medienlandschaft geistert, sondern auch ein handfestes Problem hat: Die „Piraten“ wollen eine Partei für die Menschen sein und dabei setzten sie sich mit jenen in ein Piraten-Parteiboot, die ich nicht mit der Hand, sondern mit der geballten Faust begrüßen würde. Die Piraten sind für alle da: „Wir wollen allen Leuten, denen unsere Themen wirklich sehr, sehr wichtig sind, die Möglichkeit bieten sich zusammen zu tun, egal ob sie aus dem eher linken oder eher rechten Lager kommen“ nennt das der stellvertretender Vorsitzender der Piratenpartei.

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Neue Fans.

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Lisa im „Klassenkampf“.

In einer legendären Simpsons-Folge streicht Montgommery Burns, das personifizierte Böse, seinen Arbeiter_innen die Krankenversicherung.

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The men behind the curtain.



Via Classless.

Nazis im Weltall – II

Nazis im Weltall? Nicht nur in der originalen Star-Trek Serie kam diese Thematik vor. In einer Nachfolgeserie wurde das Thema sogar in einem abendfüllenden Zweiteiler aufgegriffen. Die Science-Fiction-Serie „Enterprise“ behandelt die Abenteuer der aller ersten Enterprise. Obwohl sie in der Zeitlinie etwa 100 Jahre vor den klassischen Abenteuern um Captain Kirk und Co spielt wurde sie als letzte produziert. Bei vielen Star-Trek Fanatiker_innen, die sich Trekkies nennen, ist diese Serie besonders verhasst, weil sie mit gängigen Traditionen des Star Trek Universums brach. Der „Canon“ ist das heilige Buch der Trekkies und genau diesen „Canon“ sehen die Star-Trek-Jünger_innen durch die neuere Serie verletzt.

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Alte Schule.

Bisher glaubte ich, mit dem Verweis auf Fler beweisen zu können, dass völkische und nationalistische Positionierungen im deutschen Hip-Hop salonfähig geworden seien. Dabei gab es natürlich auch vorher jede Menge Interpret_innen des deutschen Liedguts, die wahre Perlen nationaler Borniertheit produzierten. Ein ganz besonderes Beispiel dieser Borniertheit zeigt uns der damalige Profi-Boxer Rene Weller: In seinem 1986 entstanden „Boxer Rap“ will er mit verwegenen Beispielen der deutschen Dichtkunst beeindrucken: „Ihr werdet’s sehen und ihr müsst es erleiden, diese meine Faust wird Geschichte schreiben“ drohte Weller den Zuhörer_innen. Außerdem wusste Weller das „die Krone für den Schwarzen nicht gepachtet war“. Statt dessen brachte er „Aufwärzhaken und rechte Schwinger“, eben „voller Einsatz ohne linke Dinger“. Weller inszenierte sich als deutschen Helden, der sich die Welt zum Untertanen machte. Das Cover der LP war in schwarz-weiß-rot gehalten.

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Eine notwendige Frage.