Noch‘n Pirat.

Auf der Internetseite Mut gegen rechte Gewalt“ wird über einen weiteren „Piraten“ berichtet, der zumindest vor seiner Mitgliedschaft bei den „Piraten“ auf eine lange Karriere in verschiedenen Organisationen der extremen Rechten zurückblicken kann. Neben den Querfrontlern aus Soltau und dem immer noch nicht ausgeschlossenen Holocaust-Leugner Bodo Thiesen ist Udo Hempel ein weiterer „aktiver Pirat“ (O-Ton Christian Koch, Landesvorsitzender der „Piratenpartei“ in Niedersachsen), der ein praktisches Beispiel für einen politischen Kurs darstellt, der auch aktive und ehemalige Nazis anziehen kann. Hempel war in den 90′er Jahren des letzten Jahrhunderts ein Vorsitzender des „Jungen Nationalen Spektrums“, dem damaligen Jugendverband der „Freien Wählergemeinschaft ‚Die Nationalen‘“ (NAT). Außerdem war er in verschiedenen Kameradschaften aktiv. Neben den „Schlesischen Jungs“ war Hempel auch „der Kopf oder einziges Mitglied der Gruppe O.D.A.L. (Organisation dianoetisch-alternativer Lebensauffassung)“. Heute will sich Hempel, laut „Mut gegen rechte Gewalt“, „resozialisiert“ haben. „Er müsse nicht demokratisiert werden, das habe er ganz allein geschafft“.

Den Artikel gibt es hier.


5 Antworten auf „Noch‘n Pirat.“


  1. 1 Detlef Nolde 09. Oktober 2009 um 11:19 Uhr

    hxxp://detlefnolde.wordpress.com/2009/10/08/heuchler-vs-piratenpartei/

  2. 2 Administrator 09. Oktober 2009 um 11:22 Uhr

    Detlev Nolde, der hier seine braune Propaganda hinterlassen hat ist ein alter Nazi. Daher habe ich seinen Kommentar zensiert.
    Infos zu Nolde:

    „Ebenfalls als „Aussteiger“ wurde vor Jahren Detlef Nolde (ehemals Cholewa) unter anderem in einem einschlägigen Buch bezeichnet, seine Abwendung von der rechten Szene wurde jedoch schon früh bezweifelt. Nolde war in früheren Jahren NPD-Chef in Ostberlin gewesen, hatte als Berliner Kreisvorsitzender bei der im Februar 1995 verbotenen „Freiheitlichen Deutschen Arbeiterpartei“ (FAP) mitgemischt und die Kameradschaften Treptow und Köpenick gegründet. Besonders aktiv war Nolde bei der „Anti-Antifa“, die sich mit dem Sammeln und Veröffentlichen von Namen und Adressen ihrer Gegner beschäftigt sowie Einschüchterungen und Drohungen von politischen Aktivisten, Journalisten und auch Polizisten praktiziert.

    Im Zusammenhang mit dem Mord eines Neonazis, der zwei „Kameraden“ erstochen hatte, wurde Nolde im April 1997 inhaftiert. Zu externer Linkzwei Jahren und sechs Monaten Haft unter anderem wegen zweifacher gefährlicher Körperverletzung verurteilt, saß er bis Ende 1999 ein. In der Haftzeit will Nolde geläutert worden sein, denn nach eigenen Angaben „fällt die NS-Ideologie von mir ab“ und er erklärte seinen „Ausstieg“. Doch dieser „Ausstieg“ wurde schnell in Zweifel gezogen, denn unter anderem propagierte Nolde weiterhin platte antisemitische Verschwörungsthesen, wobei er sich auf NS-Autoren und Schriften aus der Zeit des „Dritten Reichs“ bezog.

    In den folgenden Jahren war Nolde unter anderem bei den „Republikanern“ (REP) aktiv. Im Internet betrieb er ein „Sozialistisches Forum – revolutionäre Plattform“, zeitweilig sogar unter der Bezeichnung „Deutsche Kommunisten“, mit dem er offenbar im Sinne einer Querfront-Strategie die Nähe zu linksradikalen Gruppierungen suchte. Anfang Mai schloss Nolde sich der DVU unter ihrem neuen Vorsitzenden Matthias Faust an, übte jedoch bald Kritik am mangelnden Aktivismus und der laschen Politik des Berliner DVU-Landesverbandes. In der Berliner rechten Szene – so etwa bei Abtrünnigen der NPD – wird Nolde mittlerweile als „Zugpferd“ der DVU beschrieben und offenbar als Hoffnungsträger angesehen.

    Aktuell wirbt Nolde in seinem Weblog unter anderem für die „Freunde Palästinas“, die „Volksinitiative“ des ehemaligen linksradikalen Publizisten und jetzigen „Querfront“-Aktivisten Jürgen Elsässer, für den „Witikobund“ sowie für den antisemitischen Quacksalber Ryke Geerd Hamer und dessen „Germanische Neue Medizin“.“

    Quelle.

  3. 3 antideutsch 09. Oktober 2009 um 11:25 Uhr

    nolde aufs maul!

  4. 4 Pirat 09. Oktober 2009 um 18:46 Uhr
  1. 1 „Piraten“ vs. „Antifa“. « Reflexion Pingback am 28. Januar 2010 um 19:52 Uhr

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