Wie schlecht es um die so genannte „Linke“ steht, beweist der Berliner Kabarettist „Dr. Seltsam“ (aka Wolfgang Kröske), der am 3. Januar 2010 nichts besseres zu tun hat, als einen Themenabend über die Frage „Wer bezahlt die Antideutschen“ zu veranstalten. Für den Veranstalter ist die Antwort klar: „Natürlich sagt jeder sofort: Klar, der Mossad, aber wer kann das beweisen und was soll mit dieser in letzter Konsequenz selber antisemitischen Politikrichtung bezweckt werden?“ Als „Ermittler“ hat Kröske niemand anderen engagiert als Jürgen Cain Külbel (aka „Kain Kübel“), der wohl die Idealbesetzung für solch einen Abend darstellt. Schließlich propagiert Külbel wilde Verschwörungstheorien über die „dem Mammon verpflichteten US-amerikanischen und israelischen Gruppierungen“. Külbel soll nun „einige überraschende Verbindungen“ aufdecken. Musik soll’s auch geben, wobei es den Verschwörungstheoretiker_innen wichtig ist, darauf hinzuweisen, dass diese den „antizionistischen“ Ansprüchen gerecht wird: „Musik gibt’s auch, kein Klezmer.“

Faksimile eines Interviews des antisemitischen „Muslim-Markt“ mit Külbel.
hört sich nach ner menge Spaß an!
Glaub ich auch!
sollte mensch eigentlich hingehen
„sollte mensch eigentlich hingehen“
ja, ich hab gehört, horst mühle wird auch kommen!
@ antifa:
wer ist das?