„Zeiten ändern Dich“. Eine Kritik.

Wer einfach mal die Lebenszeit mit etwas vollkommen Sinnlosen verschwenden möchte, kann sich die „Schönsten Bahnstrecken Deutschlands“, die „Sexy Sport Clips“ oder den nervigen Maler Bob Ross anschauen. Mensch kann aber auch zu „Zeiten ändern Dich“ greifen. Dem geneigten Publikum wird hier eine Geschichte, beruhend auf dem Leben des Anis Mohamed Youssef Ferchichi erzählt, der den Leser_innen dieses kleinen Blogs eventuell eher als Rapper „Bushido“ bekannt ist. Bereits die Texte des „deutschen Rappers in Deutschland“ ließen erkennen, dass dieser Gewalt gegen Frauen nicht abgeneigt ist und dass er diese Form der Gewalt mit einem Konstrukt von „Ehre“, die verteidigt werden müsse, rechtfertigt. Der Film transportiert unter anderem genau diese Botschaft und wird allen vorherigen Befürchtungen gerecht….

…. die ganze Kritik gibt es im neuen Reflexion-Blog: KLICK!

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14 Antworten auf „„Zeiten ändern Dich“. Eine Kritik.“


  1. 1 trash 16. Februar 2010 um 9:46 Uhr

    ich habe gelacht.

  2. 2 Marlene 16. Februar 2010 um 11:53 Uhr

    danke, dasz du hier auch mal das geschlechterverhältniss „in den Vordergrund“ stellst. :D

  3. 3 Juergen 16. Februar 2010 um 14:55 Uhr

    Guter Post!

    Danke, dass du den Link dafür auf meinem Blog geschrieben hast.

    Ich habe den Film nicht gesehen und werde ihn mir auch nicht ansehen. Nach deiner Kritik schon gar nicht ;-)

    Werde dich wohl auf meine Blogroll nehmen, so du nichts dagegen hast. Melde dich deswegen bitte kurz. Danke und eine gute Zeit!

    Jürgen

  4. 4 Administrator 16. Februar 2010 um 14:58 Uhr

    „Werde dich wohl auf meine Blogroll nehmen, so du nichts dagegen hast.“

    Das freut mich. Danke für die Blumen…

  5. 5 Paraphen 16. Februar 2010 um 22:26 Uhr

    Danke …. ich muß endlich mal deine rezensionen furchtbarer filme mirrorn.

  6. 6 Cyrano 17. Februar 2010 um 0:01 Uhr

    „agiert auf einem ähn­li­chem Ni­veau der Schau­spiel­kunst, die eher an eine Schul­auf­füh­rung ge­lang­weil­ter Schü­ler_in­nen, die auch nicht so recht wis­sen, warum sie auf der Bühne ste­hen, er­in­nert. Das spricht nicht für die­sen Film, denn die schau­spie­le­ri­sche Leis­tung aller Cha­rak­tä­re ist höl­zern, lang­wei­lig und ein­schlä­fernd“
    … Klingt doch nach klassischer Verfremdungstechnik, die die Realität zur Kenntlichkeit entstellt. Nur dass diese, schon entstellt, mit dem Ausgangsprodukt in eins fällt…

    Aber danke dass du dir immer wieder für andre schreckliche Filme antust, sonst eröffnet das doch meist problemaitsche Dinge, die einem entgangen sein könnten. Das einzig überraschende an der Kritik dieses Machwerks ist allerdings, dass mich nichts von dem, was du schreibts überrascht. Und nichtmal das überrascht mich, angesichts des schlechten Wortspiels im Titel – affirmation des Zeitgesit, freiwillige Entindividualisierung, verschieben aller individuellen Verfehlung entsprechend auf den Zeitgeist – .

    Ich denke den Film werd ich mir sparen, da gucke ich mir dann doch lieber den Herrn Robson an, der nicht nur der einschläfernste Vollbart der Fernsehgeschichte sein dürfte, sondern zudem noch Avantgardist, kultivierte er doch Speedpainting lange vor Paintbrush…

  7. 7 christoph gölitz 18. Februar 2010 um 4:26 Uhr

    ihr müsst ganz schön frust haben hä??? :-)
    mach doch selber einen film,die nachicht die der film übermitteln will wird meiner meinung nach gut rüber gebracht.so pauschales gelaber wie iss scheisse,gehört in keine diskussion,ich teile auch nicht die meinung das das Frauenschlagen im Film als selbstverständlich dargestellt und verharmlost wird – bei mir kam in dieser szene irgendwie ne andere message durch,aber ich bin ja auch noch nicht in rente wie wahrscheinlich die meisten von euch,mal ehrlich,die aussage allein schon beweist wie viel ihr vom film mitbekommen habt – bzw. mitbekommen wolltet,und das iss der entscheidende pkt.!!
    Leute die sowas schreiben sind genau dieselben die bei jedem neuen Amoklauf immer wieder im schnellschussverfahren mit dem finger auf Computerspiele zeigen um alle paar monate nen sündenbock für solche „unvorhersehbaren“ vorkommnisse zu haben.besser wirds trotzdem net,im gegenteil,trotz drastischen verbots und zensuränderungen im gamebereich,klappts trotzd. net
    die eltern müssen darauf achten was der spross sehen und hören darf,und da fängts an iss viel leichter und ruhiger das kind erstmal vor den fernsehr zu setzten und zu relaxen.sollten sich alle erstmal an die eigene nase fassen und dann mal langsam argumentieren. kein normal denkender mensch der in den film geht will ne oscarreife schauspielleistung sehen – im gegenteil,genau das macht bushido doch nur noch polarisierender.guckt euch doch mal die jugend an bzw. hört mal zu,die sprache ist authentisch,alles andere wär unglaubwürdig. der film wird so oder so wellen schlagen ob ihrs wollt oder nich.aber wie alle wissen Neid muss mann sich erarbeiten.Und wenn irgendein Freak,keine Freunde, nur seine Bloggerkritikenhomepage einfach mal loshetzt obwohl er sich offensichtlich nur oberflächlich mit der Materie befasst hat oder einfach nur keine Augen im Koop bzw.keinen schimmer hat naja egal.wer sich mit über 40 lenzen noch balrog,………,………,…,. nennt,hat auch irgendwas verpasst,sorry mfg göli

    PS:Das Geld das Bushido verdient würde acuh keiner von euch abschlagen oder,solche Argumente sind billig.Ich mag zwar Bushido, hatte aber nicht viel erwartet und war sehr sehr positiv überrascht.Glaubt mir, mir wirds nicht allein so gehen,promise!!!

  8. 8 Administrator 18. Februar 2010 um 14:07 Uhr

    @ Cyrano:

    „Das einzig überraschende an der Kritik dieses Machwerks ist allerdings, dass mich nichts von dem, was du schreibts überrascht.“
    Vielleicht liegt das am Film, der gar kein anderes Urteil zuläßt (Zumindest wenn mensch nicht so auf Geschlecht und Sexismus steht). Mensch kennt ja Bushido und da hätte mich jede kritische Herangehensweise an die eigene Vergangenheit überrascht.

  9. 9 Administrator 18. Februar 2010 um 14:12 Uhr

    @ Christopf Göltz:

    mach doch selber einen film,die nachicht die der film übermitteln will wird meiner meinung nach gut rüber gebracht.so pauschales gelaber wie iss scheisse,gehört in keine diskussion

    Wenn ein Film „Scheisse“ ist, dann benenne ich das auch. Es gibt nunmal schlechte Filme, vor allem in Deutschland. Das kann mensch doch nicht verharmlosen, nur weil Du behauptest, dass gehöre „in keine Diskussion“. Eigentlich wollte ich den Film sogar mit „Mr Boogie“ vergleichen, doch der ist sogar so schlecht oder „Scheisse“, dass er im Giftschrank liegt: Sogar in Deutschland.
    ,ich teile auch nicht die meinung das das Frauenschlagen im Film als selbstverständlich dargestellt und verharmlost wird – bei mir kam in dieser szene
    Mir geht es da nicht nur um einzelne Szenen, sondern um die Gesamtaussage des Films: Die große Versöhnung zwischen Schlägern und Opfern am Ende, die halt alles in einem romantischen Brei auflöst und keine Kritik übt, kann gar nicht anders gedeutet werden, als filmische Verharmlosung von männlicher Gewalt. Des Weiteren gibt es einen – im Artikel erwähnten – Rückzug von Selina, die die Hauptfigur nicht sehen möchte, nach dem dieser sie geschlagen hat: Hauptfigur kommt zum Haus von Selina, wird von der Mutter aufgehalten. Auf dem Ruckweg sieht er Selina hinter dem Fenster am Vorhang stehen. Diese wirkt wie eine Gefangene der Familie. Das ist eine vollkommen falsche Aussage, die die Gewalt der Hauptfigur relativiert.

    aber ich bin ja auch noch nicht in rente wie wahrscheinlich die meisten von euch,

    Geiles Argument. Entweder ist mensch zu jung oder eben zu alt. Hast du auch was inhaltliches beizutragen?
    Leute die sowas schreiben sind genau dieselben die bei jedem neuen Amoklauf immer wieder im schnellschussverfahren mit dem finger auf Computerspiele zeigen um alle paar monate nen sündenbock für solche „unvorhersehbaren“ vorkommnisse zu haben.besser wirds trotzdem net,im gegenteil,trotz drastischen verbots und zensuränderungen im gamebereich,klappts trotzd. net
    Damit meine ich nicht deine Meinung über „Leute“ wie mich, die angeblich „genau“ dasselbe schreiben würden, wenn’s zum Amoklauf kommt: Das tu‘ ich nämlich nicht. Ich glaub ich reagier mich, angesichts solcher niveaulosen Vorwürfe, ein bischen ab, in dem ich ein paar virtuelle Nazis töten gehe…
    Und wenn irgendein Freak,keine Freunde, nur seine Bloggerkritikenhomepage einfach mal loshetzt
    Ja. Ich „Freak“ („keine Freunde“) muss schon sehr einsam sein um Bushido zu kritisieren. Das wird’s sein. Du hast mich durchschaut…

  10. 10 Krieg 18. Februar 2010 um 16:44 Uhr

    „So kann man seine Anhänger instrumentalisieren. Im Forum von kingbushido.de ruft man dazu auf, die Ergebnisse der Internet Movie Database zu manipulieren. Nachdem der Film „Zeiten ändern dich“ überaus schlecht ankam, versucht man nun, die eigene Fanbase zu mobilisieren.“

    http://www.gulli.com/news/bushido-seine-fans-sollen-filmbewertung-manipulieren-2010-02-06

  11. 11 Cyrano 18. Februar 2010 um 16:49 Uhr

    @ Administrator: Beim rumeditieren an meinem Post muss hinter „nichts, was du schreibts, überraschst“, ein Halbsatz a la „das ist allerdings nicht deine Schuld“, verloren gegangen sein. :-)
    Sollte also ausdrücken, dass angesichts des Films die Kritik genauso ausgefallen ist, wie mensch es (wenn wir Christoph Göltz gluaben dann aufgrund mangelnden Verständnisses), erwartet hätte. Ich wollte keinesfalls zu verstehen geben, dass der/die KritikerIn hätte die Kritik spannender gestalten sollen, das wäre wohl dem Gegenstand nicht angemessen und fiele damit unter Journalismus…

    @Christoph Göltz: Dass der Film die Nachricht, die vermittelt werden soll, gut rüberbringt, wurde glaub ich nirgends bestritten. Iss dann halt ne maskulinistische dog eat dog Menatlität, die Bandenwesen und brutale Konkurenz in Randbereichen des Kapitalismus universell idealisiert, und das folgerichtig auf Kosten des Frauenbildes. Findet mensch halt schon die Message scheiße. Ansonsten halte ich mich an deinen Rat und fertige ab jetzt, jedesmal wenn ich ein Kulturindutrielels Produkt nicht mag, ein eigenes an, das besser ist. Meine Güte, was werde ich für einen Text/Filmausstoß produzieren. Vielleicht hat das ja Enid Blyton motiviert ihre angeblich mehr als 1000 Bücher zu schreiben. Mit wenig Erfolg, leider, was die Qualität betrifft…

  12. 12 Warheit 14. August 2011 um 2:02 Uhr

    …ich wollt gerade sagen,endlich mal ein guter Artikel hier als gleich wieder das bißchen was gut an dem film war (was nicht bushido sondern eichinger zu verdanken ist), schlecht gemacht wird…ich mein der typ ist von oben bis unten verlogen und sch**sse, das sollte selbst dem dümmsten kid klar sein aber so uninteressant war die idee mit dem zeitenwechsel nicht…davon abgesehen hat eichinger tatsächlich manchmal seltsame filme gemacht, wahrscheinlich war das der grund für sein ende, konnte es wahrscheinlich selbst nicht ertragen sich so verkauft zu haben.ach und noch etwas zu bushido, ich wette der hat die private nummer von frau merkel in seinem handy und die sind dickste freunde.denn ein normaler musiker hätte nie im leben ein album namens staatsfeind nr. 1 in die charts bekommen und so herrlich eine ganze jugend vernichten können und somit wieder eine tolle schnell einschätzbare und kontrollierte gruppe formen können (bzw. hätte das auch kein guter musiker gewollt)…ich nenn ihn immer die paris hilton des deutschen raps ;-)

  13. 13 isa 07. Dezember 2011 um 0:16 Uhr

    ich finde es lächerlich was hier geschrieben wird.
    Dieser Mensch hat kein Respekt!
    Dieser Film ist total empfehlenswert.
    Der Hintergrund der ganzen Geschichte, richtig gut!
    Eventuell versteht er das nicht, deswegen findet er den Film so schlecht.
    Ich bin kein BushidoFan what ever, doch der Film gefällt mir Äußerst. Er gehört zu meinen Lieblingsfilmen!
    Das was hier geschrieben wird, ist zum Teil unrealistisch und falsch!

    Macht euch selbst eine Meinung und schaut euch den Film an!
    Anstatt das ihr auf sowas hört!

  1. 1 Die Fans des Anti-Imp. « Reflexion Pingback am 22. April 2010 um 12:14 Uhr

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