Gleichsetzungen.

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5 Antworten auf „Gleichsetzungen.“


  1. 1 lokal-ansässiger 28. Februar 2010 um 20:58 Uhr

    zum kotzen, was die Gutmenschen von „die Linke“ und Gewerkscahft da verbreiten!
    Doch welche Konsequenzen müssen ANtifaschistInnen der Region daraus ziehen?
    Erst einmal ist eine schriftliche Stellungnahme der Antifa Delmenhorst wichtig.
    zukünftig sollte dies immer wieder thematisiert werden, wenn die örtliche DGB und Linkspartei versuchen antifaschistisches Engagemeht für sich zu vereinahmen.

    Angesichts einer Sitzblockade zur Gleichsetzung von Antifas und Nazis zu schließen ist ein Reflex, der eigentlich auch einer anderen Richtung zu erwarten gewesen wäre. Es kam zu keinerlei Gewalttaten von Seiten der Antifas, obwohl dies angesichts der Aggresvität der später eingetroffenen Nazis legitim gewesen wäre.

    Nochdazu alles wegen einer Veranstaltung des Verfassungschutzes, der in der Beschreibung die Gleichsetzung von „Links- und Rechtsextremismus“ impliziert.
    Dabei sollte auch die Linkspartei es besser wissen, wird sie doch in Niedersachsen komplett vom VS überwacht. Vor kurzem reichte die mitgliedschaft in der Linken in Niedersachsen um nicht eingebürgert zu werden (siehe taz-Berichte).

    Konsequent wäre es, wenn erst einmal keinerlei Bündnispolitik angesagt wäre.
    Meine empfehlung an die Delmenhorster Antifas: Scheisst auf die Vögel aus der Linken und DGB, die mit ihrer Extremismustheoretischen Gleichsetzung nur den Dreck vorantreiben die Konservative und Liberale seit Jahre predigen. Versucht mehr überregional zu mobilisieren und ihr seit auf die Unterstützung dieser Vögel nicht angewiesen.

    detailierter Bericht& Fotos über das ganze geschehen bei einem linken blog aus der Region:
    http://endofroad.blogsport.de/2010/02/26/del/

  2. 2 lokal-ansässiger 28. Februar 2010 um 21:02 Uhr

    stellungnahme der antifa DEL:
    http://www.antifa-aktion.com

    Antifa-Blockade in Augen des DGB gleichzusetzen mit Nazimahnwache. 27.02.

    Die Reaktionen auf die versuchte Blockade einer Neonazimahnwache am Donnerstag überschlagen sich mehr und mehr. In diversen Zeitungen berichten mittlerweile unterschiedlichste Akteuere des zivilgesellschaftlichen Protests über ihr Unverständnis für den Blockadeversuch seitens aktiver Antifaschist_Innen.

    Die Neonazimahnwache wird meist nur am Rand thematisiert. In der üblichen Mentalität wird diese isoliert und ignoriert – der antifaschistische Protest hingegen wird Ziel jeder Kritik. Ausführlich berichtet unser gestriger Artikel über die Geschehnisse. Nicht der Blockadeversuch seitens diverser antifaschistischer Gruppen, sondern das gewalttätige Vorgehen der Polizei führte zu einer Eskalation der Situation. Verletzt sind nun nicht die Polizist_Innen, sondern jene Gegendemonstrant_Innen, die durch Knüppel, Reizgas oder mit Hunden attackiert worden sind. Neben diesen dürften den Journalist_Innen, die vor Ort durch Neonazis im Kontext der Mahnwache attackiert wurden, der Schock durchaus noch bewusst sein. Aktiver Antifaschismus ist die politische Zielsetzung jeder unserer Handlungen. Dementsprechend ist es unser erklärtes Ziel eine Neonazimahnwache, von der Personen angegriffen und bedroht werden – sowie völkisch-antisemitische und rassistische Propaganda ausgeht – zu verhindern. Eine friedliche Sitzblockade, die brutal durch Knüppelschwingende Polizisten verhindert wird, sollte hierbei keinesfalls zum Objekt öffentlicher Kritik werden. Vielmehr wäre es notwendig, den Polizeieinsatz zu thematisieren. So wäre es möglich gewesen, nach den Übergriffen auf Journalist_Innen und den gegröhlten Hetzparolen durch die vermummten Teilnehmer_Innen der “Mahnwache”, diese zu beenden. Die Polizei schritt jedoch nicht ein. Der Weser-Kurier zitiert diesbezüglich den Einsatzleiter: “eine abgesprochene Sache”. “Angriff” brüllten die Beamt_Innen nur, als 50 Antifaschist_Innen versuchten, den Veranstaltungsort zu blockieren.

    Letztendlich ist eine Blockade legales Mittel zivilen Ungehorsams. Blockaden wurden zu unterschiedlichsten Anlässen in vollkommen verschiedenen Orten angewandt, zuletzt am 13. Februar in Dresden – stets legal. Wir empfinden das Verhalten der Polizei, sowie die zivilgesellschaftlichen Reaktionen als skandalös. Die Straftaten gingen von Polizei, Nazis und Staatsschutz aus. Das “Delmenhorster Kreisblatt” berichtete ebenso über die “strengen Auflagen” – “Megaphon” und “Alkohol” seien folglich verboten gewesen – dann ist eine Nazimahnwache eben doch in Ordnung – und wenn die Teilnehmer_Innen dieser “Mahnwache” Parolen rufen, Journalist_Innen angreifen und sich vermummen, dann ist das noch lange nicht so schlimm wie Antifaschist_Innen, die ihr Recht auf Protest wahrnehmen.

  3. 3 Entdinglichung 01. März 2010 um 15:15 Uhr

    passend dazu bewirbt das im Artikel genannte genannte Käseblatt auf seiner Webseite heute eine Veranstaltung mit einem Referenten der „Konrad-Adenauer-Stiftung“ der CDU zum „Linksextremismus“

  4. 4 addicted 05. März 2010 um 18:06 Uhr

    alles nazis ausser Mutti!

  5. 5 der Wolf 15. Mai 2010 um 1:25 Uhr

    Ihr linken Möchtegern-Revoluzzer: ihr seid nicht nur gleich schlimm wie die „Nazis“ nein, ihr seid noch viel schlimmer! XD

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