Eine der bestürztesten Verschwörungstheorien wird vom ehemaligen Fußballspieler, BBC-Reporter und Grünen-Sprecher David Icke propagiert. Der Verschwörungsideologe propagiert, dass die führenden Politiker_innen und andere bedeutende Persönlichkeiten gar keine echten Menschen, sondern Reptilien seien, die sich einer menschlichen Hülle bedienen würden…
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Heimlich, still und leise ist der FDP-Politiker Frank Schäffler aus dem Programm der Konferenz „Der Euro vor dem Zusammenbruch“ verschwunden. Das Mitglied des Bundestags war, neben dem Rechtspopulisten Nigel Farage, als einer der Redner auf dem Kongress angekündigt worden, der vom „Links-Nationalisten“ Jürgen Elsässer und dessen „Volksinitiative“ organisiert wird. Frank Schäffler könne aufgrund „anderer terminlicher Verpflichtungen“ nicht am Kongress teilnehmen, heißt es aus dem Büro des Abgeordneten. Inhaltliche Differenzen dürften keine Rolle gespielt haben.
Schließlich lobte der Bundestagsabgeordnete bereits in der Vergangenheit ein Buch aus der „Compact“-Reihe des Jürgen Elsässer. Ort der Lobpreisung des Buches war das rechte Magazin „Eigentümlich frei“, das in „eng das publizistische Netz der deutschen Rechten eingebunden“ ist. Das Buch des Jürgen Elsässer würde „Freude“ machen, schrieb Schäffler. „Ach, ist das schön“, lautete das Fazit über das Buch des Jürgen Elsässer, das dieser – im Rahmen der „Compact“ Reihe - im „Kai-Homilius-Verlag“ publiziert.
In diesem Verlag erscheinen auch die Werke des eifrigen Antikommunisten Jan von Flocken und die Bücher anderer Verschwörungsideologen. Ansonsten vertreibt der Verlag auch die „Dokumentationen“ des Frank Höfer, der sich zum Beispiele für den angeblichen Zusammenhang zwischen „Kornkreisen“ und „Aliens“ interessiert.
Frank Schäfflers Absage am Kongress der Anti-Europäer teilzunehmen, dürfte also nicht aufgrund von inhaltlichen Differenzen, sondern wirklich aufgrund „anderer terminlicher Verpflichtungen“ zu erklären sein. Es bleibt abzuwarten, wann und ob der FDP-Bundestagsabgeordnete Schäffler und der ehemalige „Antideutsche“ Jürgen Elsässer, der zur Zeit die rechte Regierung Ungarns lobt und in der antisemitischen „Fidesz“ eine Art Bündnispartner gegen das „internationale Finanzkapital“ erkennen will, in irgendeiner Form die weitere Zusammenarbeit suchen.
Der ehemalige Greenpeace-Aktivist Werner Altnickel ist schwer gefrustet. Normalerweise zieht er mit Theorien über angebliche „Chemtrails“ durch die Lande und hält ausführliche Vorträge, in denen er behauptet, dass die USA angeblich „die Herrschaft über die globalen Wetterverhältnisse erringen und das Erdklima mittels Versprühung chemischer Substanzen in der Atmosphäre manipulieren“ wollen. Nun, nach einem kritischen Bericht in diesem Blog und zahlreichen schriftlichen Anfragen sah sich die örtliche „Volkshochschule“ (VHS) nicht mehr in der Lage, ihn als Referenten in ihrem Programm zu halten…
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In diesen Tagen ist das neue Album des Rappers Johnny Mauser erschienen. Mauser hat, in Kolloboration mit seinem Partner Captain Gibs, ein hörenswertes Album herausgebracht: Es schallt in den letzten Tagen in permanenter Rotation aus meinen Boxen. Insbesondere das Lied „Patrioten“ ist durchaus geeignet, die deutsch-nationale Nachbarschaft zu nerven. Außerdem wird Samy Deluxe gedisst, der es – nach seinem ekelhaften Anbiederungsversuch an die deutsche Nation – auch durchaus verdient hat. Das Beste an der Sache: Das Album „Neonschwarz“ gibt es auf der Homepage des Rappers zum freien Download! Runterladen lohnt sich!
Update (27.01.2011): Das Album wurde indiziert und darf daher nicht mehr beworben werden. Einen ausführlichen Bericht gibt es bei Indymedia.
Der „Linksnationalist“ Jürgen Elsässer und seine „Volksinitiative“ planen eine „Aktionskonferenz“, auf der die Creme de la Creme der Verschwörungsideologen und Europa-Gegner auftreten soll, um „Argumente gegen den Euro-Wahn (…) einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen“….
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I. Bis einer heult. Der Twitter-Praktikant von „Pro Sieben“ appellierte an „Poldi“ und „Schweini“ und wollte Diego Armando Maradona weinen sehen.
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Kurz nach dem Erfolg des Horrrorfilms „Ich weiß was du letzten Sommer getan hast“ versuchte auch der TV-Film „Karibikurlaub – Mord inbegriffen“ an den Erfolg des großen Vorbilds anzuknüpfen. Die Produzent_innen verlegten die Handlung einfach auf eine einsame karibische Insel, auf der eine wild zusammengewürfelte Reisegruppe strandet. Wenig überraschend werden die Urlauber_innen – eine nach dem anderen – auf brutale Art und Weise ermordet.

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Nach den Auftritten der Band „Die Bandbreite“ auf dem „Linken Liedersommer“ (11.-13.06.2010) und dem „Festival des politischen Liedes“ (18.-20.06.2010) berichtete unter anderem die „Junge Welt“, die die Band als eine Art neuen Stern am linken Liedermacher-Himmel darstellte….
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Fast sechs Monate ließ die „Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend“ (SDAJ) verziehen, um sich vom antisemitischen und sexistischen Rapper „Makss Damage“ zu distanzieren, der ein Jahr zuvor auf einem Festival des Jugendverband aufgetreten war und dessen Texte von Antifaschist_innen kritisiert und von Stalin-Freaks gefeiert werden. Mit seinem Album „Makssismus 2010″, das er über das Internet vertreibt, betreibt „Makss Damage“ noch unverhohlenere Vernichtungsphantasien , die in der Aufforderung gipfeln, „diese antideutschen Hurensöhne“ zu töten. In vielen linken Blogs wurde über dieses Album berichtet. Die „Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend“, denen „Makss“ zumindest organisatorisch nahestand, brauchte Monate, um sich von dem Rapper zu distanzieren. Für eine selbstständige Entscheidung war mensch wohl zu überfordert. Schließlich könnte die Kritik auch von „den Antideutschen“ stammen und auf derartige Kritik reagieren K-Gruppen naturgemäß mit einer ordentlichen Portion Ignoranz.
Also fragte die „Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend“ (SDAJ) aus Gütersloh, während eines „Pfingscamps“ ihres Verbandes, bei der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes“ (VVN-Bda) an. Im Gespräch mit Ulrich Sander, dem Bundessprecher der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes“, machten sich die Nachwuchs-Sozialist_innen zum Opfer einer Kampagne und sprachen von „Angriffen der ‚Antideutschen‘ auf die SDAJ Gütersloh“. Ulrich Sander konnte den „Rapper“ selbst nicht genauer einschätzen und musste daher bei einem Freund, einem angeblichen Experten, nachfragen. Als dieser antwortete, dass die Kritik am Rapper nicht nur von „Antideutschen“ formuliert werden und der Musiker selbst „den größtmöglichen Schaden“ anrichten würde, blieb dem Bundessprecher keine andere Wahl: „Trennt Euch sofort von diesem sogenannten Rapper ‚Makss Demage‘“ mahnte er den Nachwuchs, die dieser Aufforderung nun auch nachkamen.
In ihrer Erklärung schreibt die SDAJ aus Gütersloh, dass „Makss Damage“ Texte „aus den beiden vorhergehenden Alben teilweise grenzwertig“ gewesen wären, was aber kein Problem darstellen würde. Erst mit dem neuen Album sei „ein Zusammenarbeiten“ nicht mehr möglich. Die Kritik an „Makss Damage“ würde „jedoch genutzt“ werden, „um antiimperialistische Positionen zu diffamieren“. So zumindest die „Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend“ in ihrer halbherzigen Distanzierung, die zur Diffamierung der Kritiker_innen des „Makss Damage“ benutzt wird, die angeblich „klassenanalytische Positionen mit reinem Sexismus, Rassismus und Antisemitismus gleichzusetzen“ versuchen. Die halbherzige Distanzierung des Jugendverband wird also für weitere Diffamierungen gegen die Kritiker_innen des „Makss Damage“ verwendet. Ein wirklich kritischer Umgang mit dem Rapper würde anders aussehen.