Die Konferenz der Anti-Europäer.

Der „Linksnationalist“ Jürgen Elsässer und seine „Volksinitiative“ planen eine „Aktionskonferenz“, auf der die Creme de la Creme der Verschwörungsideologen und Europa-Gegner auftreten soll, um „Argumente gegen den Euro-Wahn (…) einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen“….

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22 Antworten auf „Die Konferenz der Anti-Europäer.“


  1. 1 chajm Zweischtain 13. Juli 2010 um 16:29 Uhr

    Den Kai Homilius Verlag „rechts“ zu nennen ist genauso beknackt wie „Antideutsche“ als „links“ zu bezeichnen.

  2. 2 kai homilius 14. Juli 2010 um 0:08 Uhr

    eso-spinnerei, die in bezug zu „jan van helsing“ steht nicht zu diffamieren ist allerdings schädlicher als dümmliche kommentare, die „links“ und „antideutsch“ für feststehende begriffe halten und damit versuchen umzugehen (fail!)

  3. 3 rr 14. Juli 2010 um 9:58 Uhr

    eigentlich hört sich das nach einer ausgesprochen lustigen veranstaltung an, auf der mensch viel spaß haben könnte. andererseits sind 35 euro plus x (für die bahnfahrt) doch ein bisschen viel, um einfach nur die abgründe menschlicher dummheit bestaunen zu dürfen…

    und zum homilius-verlag: wie bitte soll ein verlag denn sonst bezeichnet werden, der ein hörbuch von fritjof meyer zum thema auschwitz veröffentlicht? zu der „geschichte“ fritjof meyer einfach mal hier nachlesen http://www.holocaust-history.org/auschwitz/fritjof-meyer/index.shtml
    der text „die zahl der opfer von auschwitz“ wurde nebenbeibemerkt damals auch von personen in oldenburg und umzu verbreitet, die, um es gemäßigt auszudrücken, im verdacht stehen, die verbrechen der shoah relativieren oder leugnen zu wollen (http://jungle-world.com/artikel/2005/15/15025.html).

  4. 4 rr 14. Juli 2010 um 10:36 Uhr

    blöde tücken der technik! zum einfacheren klicken hier nochmal der link zum jungle world artikel
    http://jungle-world.com/artikel/2005/15/15025.html

  5. 5 Reflexion 14. Juli 2010 um 10:56 Uhr

    @ RR:

    Danke für die Hinweise!

    @ Chaijm:

    Sind für dich wahrscheinlich eh alles Rassisten und eine neue SA?!

  6. 6 Cyrano 14. Juli 2010 um 23:20 Uhr

    @ Reflexion: Chaijm hat doch recht. Scheiß auf son paar blöde Namen, die man sich gibt weil irgendwann mal sich jemand im Ballhaus und in der Nationalversammlung hier und dorthin setzte. Den Begriff „Links“ brauche ich nicht, um recht zu haben, der Begriff „dumm“ (+Eso&Verschwörungstheoretisch), genügt, um den genannten Verlag zu bezeichnen. Um das Label Links ernsthadt mit Chaihm & Co zu kämpfen heißt doch fast die Reflexion (sorry, Kalauer) aufgeben…

  7. 7 Allophilia 16. Juli 2010 um 18:40 Uhr

    Der Kai Homilius Verlag schaltete 2007 eine Anzeige in der „junge Freiheit“ und veröffentliche z.B. die Bücher „Die Pearl Harbor Lüge“ und „Unser Tausendjähriges Reich“ (Politisch unkorrekte Streifzüge durch die Geschichte der Deutschen) des Autors Jan von Flocken der ebenfalls für die „junge Freiheit“ schreibt.

    Den Kai Homilius Verlag rechts zu nennen ist also genausowenig beknackt, wie die Aussage das Antideutsche links sind.

  8. 8 Reflexion 19. Juli 2010 um 9:58 Uhr

    Ich versteh‘ nicht, warum mensch den Begriff „Links“, als auch den Begriff „Rechts“ nicht benutzen soll, um eine grobe Einordnung politischer Aussagen vorzunehmen. Das die jeweiligen politischen Aussagen für eine weitergehende Einordnung dann auch überprüft, meinetwegen reflektiert, werden muss, sollte doch klar sein. Außerdem bin ich nicht bereit, den Elsässers, Peachs, Grotes und Dehms einfach die Linke zu überlassen…

  9. 9 JonnyB 19. Juli 2010 um 11:20 Uhr

    Allein der Begriff Anti-Europäer ist schon so angelegt, die genannten Personen „rechts“ einzuordnen. Es geht jedoch nicht um Europa sondern um die EU. Ein Problem ist die fehlende demokratische Legitimation. Dies zeigt das Beispiel Irland. Wenn die Iren gegen den Reformvertrag von Lissabon stimmen werden sie einfach nochmal gefragt. Beim zweiten Versuch waren die Zentralisten gewarnt und haben gehörigen Druck auf die Iren augeübt. Alle anderen Regierungen der Mitgliedsstaaten haben sich nicht getraut ihre BürgerInnen zu befragen. Dieses Verhalten zieht sich durch die gesamte Entwicklung der EU/Eurozone. Referenden zur Euro Einführung stoppten diesen in Dänemark und Schweden. Das Problem am Zentralismus wie er in Form der EU entsteht ist die leichtere Beeinflussbarkeit durch Lobbying/Korruption und eine größere Distanz zwischen Regierung und Volk. Wenn sich jetzt eine Drehtür-Gesellschaft wie in den USA zwischen Konzernen/Behörden etabliert sind wir einen Schritt weiter auf dem Weg zum Totalitarismus unter der Kontrolle multinationaler Konzerne. Zum Thema EU kann ich ein Interview zwischen Prof. Schachtschneider und Alexander Benesch / Nicolas Hofer empfehlen. Wer geneigt ist diese Pesonen als „rechte EU-Kritiker“ und „Verschwörungstheoretiker“ abzutun sollte sich das Interview vielleicht erst anhören und hinterher urteilen. Im Falle von Prof. Schachtschneider geht es nicht um „rechts“ oder „links“ sondern um recht.

  10. 10 Allophilia 19. Juli 2010 um 19:01 Uhr

    @JonnyB
    Was nicht mehr beweist als das richtige Kritik dazu erangezogen wird reaktionäres Gedankengut zu verbreiten.

    Wir leben bereits in einem totalitären System, eine ausschließlich auf multinationale Konzerne zielende Kritik verkennt aber was das eigentliche Problem ist und erschöpft sich nicht zu selten in der Kritik des Kapitalismus in einer rein personifizierter Form.

    An dieser Stelle bleibt mir wiedermal zu bemerken wie eng die Begriffe Wahrheit und Recht mittlerweile diskursiv an reaktionäre Scheisse gebunden sind.

  11. 11 bigmouth 19. Juli 2010 um 23:29 Uhr

    @rr: aus Fritjof Meyer n auschwitzleugner zu machen, ist einfach riesenblödsinn

  12. 12 bigmouth 19. Juli 2010 um 23:32 Uhr
  13. 13 Cyrano 22. Juli 2010 um 18:40 Uhr

    „Außerdem bin ich nicht bereit, den Elsässers, Peachs, Grotes und Dehms einfach die Linke zu überlassen… “
    Nun, für mich ist das ein müßiger Streit um das Recht auf eine Chiffre, hinter der sich eben öfter als nicht die mangelnde Reflexion eigener und anderer Positionen verstecken lässt, und das stehts auf der Basis des Kampfes um Realpolitische Kräfteverhältnisse. Wenn dann einer mit so ner blöden Doppelspitze kommt wie „Den Kai Homilius Verlag „rechts“ zu nennen ist genauso beknackt wie „Antideutsche“ als „links“ zu bezeichnen“, die eben seine Position genauer bestimmt, als dass sie etwas über den Verlag oder die Antideutschen aussagt, dann streite ich mich nicht mit ihm über die gute alte „Whats Left?“ frage, es kommt ja doch nix bei raus.
    Aber auch bei ner ausführlicheren Kritik wie der von JonnyB wird es nicht einfacher: Der „Begriff Anti-Europäer“ sei „…schon so angelegt, die genannten Personen „rechts“ einzuordnen“? Da würde nun aber der Großteil des akademischen postkolonialen, des antiidentitären, sowie des klassisch antiimperialistischen Spektrums widersprechen. In einem Text, der die Positionen Elsässers & Co affirmiert, könnte antieuropäisch sehrwohl = links implizieren.
    Eine Bezeichnung (von Begriff wäre hier wohl gar nicht zu reden), der zur Zeit fast alles, meist aber wenig Vernünftiges bezeichnet, und der in Positionsbestimmungen beinahe nur noch ein ausschließender Charakter zukommt („das ist jetzt aber nicht links, darüber müssen wir gar nicht reden“), ist meines Erachtens nichts, was sich derart zu verteidigen lohnt. Dabei ist dann vielleicht die Spannung auszuhalten, dass man von sich selbt gelernt hat, als „links“ zu denken, und das dafür in Abgrenzung (wie es ja gerne gemacht wird „kommu-“ oder „communistisch“ zu substituieren), mangels Perspektive auch etwas erbärmlich wirkt, aber zu glauben, man könne den Elsässers, den Attaclern, der Partei (tm), der SPD, Heiner Geißler etc… die Bezeichnung streitig machen, und sie zum Begriff von Etwas zurück formen, ist doch ebenso sinnbefreit. Es wäre ja erstmal zu bestimmen: links wovon? Und warum links. Sprich: was ist das Verhältnis zu wenig übersichtlichen politischen Landschaft, und warum fasst man dieses unter einen Begriff, der dem Parlamentarismus entstammt?

  14. 14 rr 28. Juli 2010 um 9:58 Uhr

    @bigmouth 19. Juli 2010 um 23:29 Uhr

    „@rr: aus Fritjof Meyer n auschwitzleugner zu machen, ist einfach riesenblödsinn“

    wenn du aufmerksam geklesen hättest, wäre dir aufgefallen, dass das so nicht in meinem kommentar steht!
    was allerdings nichts an meiner meinung über meyer (und barnstedt etc.) ändert

  15. 15 Reflexion 05. August 2010 um 7:00 Uhr

    @ JonnyB:

    Der Begriff „Anti-Europäer“ nimmt erst einmal gar keine genauere Einordnung vor, sondern soll die ideologische Motivation der Referent_innen deutlich machen. Diese richten sich nämlich nicht (nur) gegen die Europäische Union, sondern gegen Europa an und für sich. Gegen dieses Europa wird der jeweilige Nationalstaat und dessen „Volk“ bemüht. Beide sollen gerettet werden. Natürlich sind das ideologische Fragmente, die vor allem in rechten Diskursen, aber auch in vermeintlich „linken“Debatten, bemüht werden.

    „Alle anderen Regierungen der Mitgliedsstaaten haben sich nicht getraut ihre BürgerInnen zu befragen“
    In Deutschland, aber auch in anderen europäischen Staaten sind solche Formen der demokratischen Mitbestimmung doch gar nicht vorgesehen. Warum sollten die „Regierungen der Mitgliedsstaaten“ also die Bewohner_innen befragen, wenn das generell nicht vorgesehen ist?!
    „Zum Thema EU kann ich ein Interview zwischen Prof. Schachtschneider und Alexander Benesch / Nicolas Hofer empfehlen.“
    Du empfielst also Alexander Benesch und dessen nationalistische Seite „Infokrieg.tv“?!

  16. 16 Reflexion 05. August 2010 um 7:16 Uhr

    @ Cyrano:

    „Nun, für mich ist das ein müßiger Streit um das Recht auf eine Chiffre, hinter der sich eben öfter als nicht die mangelnde Reflexion eigener und anderer Positionen verstecken lässt, und das stehts auf der Basis des Kampfes um Realpolitische Kräfteverhältnisse.“

    Nun, für mich ist das ein notwendiger Streit um ein politisches Label. Natürlich geht es dort auch um realpolitische Kräfteverhältnisse: Die Kritik an bestimmten deutschen „linken“ Positionierungen ist ja nur marginal vorhanden und oftmals undifferenziert. Mir geht es – ganz realpolitisch – um eine Stärkung realer linker Positionen, die mit kruden Verschwörungstheorien, verkürzter Kapitalismuskritik und dem daraus resultierenden Antisemitismus nichts am Hut haben kann. Mir geht es eben darum, den Peachs, Grothes und Co dieses Label zu nehmen. Das sind letztendlich doch nur ganz ördinäre Israel-Hasser_innen und so sollte mensch sich mit ihnen auseinandersetzen.

    „Aber auch bei ner ausführlicheren Kritik wie der von JonnyB wird es nicht einfacher“

    Hoffentlich ließt JonnyB das jetzt nicht. Aber seine Ausführungen und Gedanken haben nichts mit einer Kritik zu tun, sondern ist doch lediglich reaktionäre Reproduktion der Ideologie, die von Elsässer und Co vertreten werden und die – trotz Nationalismus und Antisemitismus – nichts mit rechten Positionen am Hut haben wollen. Haben sie natürlich doch und das zeigt, meiner Meinung nach, die Schwäche des Links-Rechts-Schemas deutlich auf. Deswegen muss mensch doch aber nicht auf diese – vereinfachte – Einordnung zu verzichten…

  17. 17 Name 11. August 2010 um 16:25 Uhr

    Berlin: 2 Veranstaltungen gegen Verschwörungsfantasien
    und aktuelle Events der VerschwörungsideologInnen Szene

    http://reflexion.blogsport.de/2010/08/11/ein-hinweis/

    http://www.classless.org/2010/08/09/dreimal-offentlich-im-sommer/

    http://kotzboy.com/?p=6640

    Infos zu einem weiterem Event der Verschwörungsszene

    Festival für Truther und Infokrieger in Berlin
    http://linksunten.indymedia.org/de/node/23841

    Denn wir sind das Volk“
    http://aka.blogsport.de/2010/08/03/denn-wir-sind-das-volk/

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