Wenn die Dorfjugend am Wochenende ein bischen Feierei möchte, hat sie die Wahl der Qual. Entweder in die mäßig bevölkerte Innenstadt, um zu Mainstream-Beats und den aktuellsten Charthits den vollständigen Absturz zu erleben, in das regionale autonome Zentrum oder in die benachbarte Großstadt, um dort das selbe Programm zu gestalten. Denn auch dort läuft vor allem Mainstream-Mucke; vor allem aber alternativ-elektronisch angehaucht….
... den ganzen Text gibt es nur noch im neuen Reflexion-Weblog.
„Rainer von Vielen“ Verschwörungsmusiker ? Warum das?
Zum Beispiel im Lied „Die Wahrheit ist ein Virus“: Soll eine Auseinandersetzung mit den Medien sein, in der allerdings einschlägige ideologische Inhalte vertreten werden. Da werden schlafende Massen benannt, die vorm Fernseher vegetieren, eigentlich in einer Art Matrix leben und nicht richtig wach werden. Den Spruch „The Truth Is A Virus“, hat „von Vielen“ beim Surfen entdeckt. Findet sich auf hunderten Internetseiten von 9/11 Verschwörungsideologen.
all right…thx.
also ich würde die als erstes verlinkte Party wählen.
seltsam, nein komisch: vor nicht einmal zwei monaten haben wir noch gemeinsame partys veranstaltet. aber weil ich ja nicht so radikal wie ihr seid und dieses antideutschtum eben entschieden ablehne, meint ihr jetzt also mich hier denunzieren zu müssen?
und dann nicht einmal den mumm haben den namen drunter zu schreiben.
schon traurig was ihr hier veranstaltet.
ach ja, und ich bin tatsächlich linkskonservativ
jens
nachtrag: wer uns aufgrund der party im goldenen anker als sexisten verurteilt, der hat den dazu geschrieben text, die umstände des anlasses und des laufenden betriebes im hinterhaus (ja, es ist ein bordell) leider überhaupt nicht verstanden und verfügt anscheinend über keinerlei schwarzen humors.
ich schau auch noch mal die fotos durch wer von unseren denunzianten freunden alles selber so dabei war….
j“
Via: Verbrochenes-Kommentare.
jens, du verwechselst da die menschen, .. nach meiner auffassung haben die autor innen noch nie mit dir zusammen party gemacht.. aber ich.. und mit erschrecken habe ich deine ankündigungen zur bordell-party gelesen „für das leibliche wohl mit moderaten getränke preisen nebst gratis k.o. tropfen ist gesorgt“. vielleicht äußerst du dich mal dazu, oder glaubst du, weil du nun die menschen beschimpfst, denen das aufgefallen ist, würde das von dir ablenken?
alle die zu dieser party eingeladen waren, es war eine geschlossenen gesellschaft, haben den wortwitz verstanden.
niemand davon nahm oder nimmt ghb (k.o. tropfen), oder hatte
vor es in das glas eines freundes zu tun.
wie das in anderen freundeskreisen üblich ist weiß ich nicht.
wir jedenfalls passen aufeinander auf,
wer schon einmal in diversen clubs unterwegs war der weiß wovon ich spreche.
im übrigen wurde diese ankündigung genau 24h vor der party ins netzt gestellt, hatte also keinerlei werbewirksamen effekt, außer auf die persönlich geladenen gäste und den sollte es ja auch haben. der link zur seite wurde nämlich über email an die geladenen freunde geschickt da die etwa fünfzig handgedruckten flyer nicht alle erreicht haben.
von denen hat sich bis heute niemand bei mir oder dem veranstalter (nein, es war nicht die terz ag) wegen sexismus oder ähnlichem auf dieser party oder in ihrer ankündigung beschwert. komisch.
fremde menschen, die weder mich noch die umstände und hintergründe der mottoparty (porno) kennen, beurteilen aber beides.
man kann es durchaus verwerflich finden das wir im partyraum eines bordells gefeiert haben. muss es aber nicht.
und liebe(r) ähm, geh bitte niemals ins berghain, das ist ein club – kein bordell. du könntest einen schock bekommen.
und schon wieder lenkst du ab.
ich bin nicht davon ausgegangen, daß es wirklich k.o.-tropfen gibt, das wäre ja noch schöner. aber wortwitz? schonmal einen gedanken an betroffene verloren? ich kenne eine frau, die mithilfe dieser tropfen vergewaltigt wurde, glaubst du sie oder ich fänden deinen witz auch so lustig? Passende hintergründe und umstände um deinen witz zu legitimieren fallen mir wirklich nicht ein. Brauch ich auch nicht, um zu erkennen, daß dein sogenannter wortwitz anmaßend, unsensibel und widerlich ist. ich könnte kotzen!
es geht hier nicht um freundeskreise und deren beschützerinstinkte, sondern um dein verhalten und deine öffentlichen äußerungen.
im übrigens führt der oberste link bei der google-suche nach „terz-ag“ genau zu deinem text, beginnend mit den worten „pornoöses rumgeterze“.
„Deltarocker“@„Verbrochenes“.
Hallo „Deltarocker“,
Bist du Paranoid?! Ich habe ganz sicherlich keine Partys organisiert, weder unter irgendwelchen Autobahnbrücken noch an irgendwelchen Müllbergen und natürlich auch nicht im Bordell.eines vorweg: Ich antworte Dir nur auf einige deiner Sätze, obwohl alle (!) zu kritisieren wären. Das würde allerdings den Rahmen sprengen
Ich habe mir lediglich das Recht herausgenommen, deine sexistische Party zu kritisieren und einige andere deiner Positionen öffentlich zu machen, die einer emanzipatorischen Perspektive diametral entgegegen stehen. Diese Positionen hast du mir – ungefragt – mitgeteilt. Hättest du mich nich über Facebook angeschrieben, hätte ich gar nichts von den Positionen erfahren, die du vertrittst. Ein Dorf-DJ und seine Partys sind nicht nämlich der Nabel der Welt, auch wenn du zu glauben scheinst, dass mensch sich nicht anders in diesem Dorf amüsieren kann. Das irgendwelche anderen Menschen, die dich völlig zurecht kritisieren, mal irgendwann mit dir gefeiert haben, hat nichts, aber auch gar nichts mit der hier formulierten Kritik zu tun.
Eine Kritik an deiner sexistischen Party und deinen sonstigen Positionen, die zum Teil auf der Terz-AG Seite einsehbar sind und die du mir zum Teil ungefragt aufgedrängt hast, hat nichts mit „Denunziation“ zu tun. Aus guten Gründen habe ich auf die Nennung deines realen Namens und auf viele andere Hintergründe verzichtet. Mir geht es darum, dass du als öffentliche Person, als Musiker, als „Deltarocker“ auftrittst und da musst du dich nicht wundern, dass dich Menschen eben auch öffentlich kritisieren. Das geschieht im Übrigen nicht, weil du nicht „besonders radikal“ oder besonders „Antideutsch“ bist, sondern weil du absolut ekelhafte Positionen vertrittst, die zum einen der Nazi-Propaganda vom Mythos der unschuldigen Stadt Dresden entstammen könnten und zum anderen einfach sexistisch sind.
Das ist eine übliche rhetorische Kunstfigur derjenigen, die sich nicht mit sexistischer Praxis auseinandersetzen wollen. So kann mensch Mackereien, ob nun die Witzchen eines Mario Bart oder eine eine auf dem gleichen Niveau beworbene Techno-Party im Bordell, relativieren und rechtfertigen. Eine sexistische Praxis wird oftmals mit dem ekelhaften Verweis relativiert, dass die Kritiker_innen einfach keinen Spaß verstehen. Das ist – angesichts der Thematik – nicht nur unangemessen, sondern auch eine Verteidigungsstrategie, die für sich spricht.
Das meinst du nicht ernst, oder? Du kannst doch nicht ernsthaft Menschen, die deine Bordell-Party kritisieren, unterstellen, sie wären „neidisch“. Das sind ja ganz neue Töne: Es war also angeblich eine „geschlossene gesellschaft“, die allerdings auf der Internetseite der „Terz AG“ mit den Worten „kommt, kommt – ja,ja“ beworben wurde. Dort findet sich kein Sterbenswörtchen über eine „geschlossene gesellschaft“, sondern – ganz im Gegenteil – ein Hinweis auf freien Eintritt und auf „saftige Ausblicke“. Für mich klingt deine Erklärung also eher nach einer Ausrede.
Du glaubst also, dass die Seite der „Terz AG“ in den vierundzwanzig Stunden lediglich von den „50 Freunden“ besucht wurde und das kein anderer Mensch auf die Einladung zum „pornösen Rumgeterze“ (!) aufmerksam geworden ist? Das klingt fast so, als würde es keine Menschen geben, die das Partyangebot der „Terz AG“ nutzen. Dabei gibt es genügend Menschen, die auf Technopartys stehen und die mit solchen Partys, wie die im Bordell, gar kein Problem haben. Ein Teil der deutschen Mehrheitsgesellschaft findet Phantasien über KO-Tropfen und das Versprechen von „saftigen Ausblicken“ nämlich einfach nur lustig; du bist der lebende Beweis.
Da wird eine Party auf der „Terz AG“ Seite mit dem Versprechen des „pornösen rumgeterze“ vom „Deltarocker“ („Terz AG“)beworben und das ganze soll dann nichts mit der „Terz AG“ zu tun haben? Wenn dem so wäre, würde es keine Werbung der Party geben, die ein „pornöses rumgeterze“ verspricht und in der die Zielgruppe auch noch „terzlichst“ (!) gegrüßt wird. Ich denke, dass der Screenshot der Internetseite der „Terz AG“ einfach für sich spricht:
(Screenshot anzeigen)
PS: Die Menschen von „Verbrochenes.net“ haben noch viel weniger mit deinen Partys zu tun als ich. Sie haben lediglich das Thema aufgegriffen. Das du – in deinem paranoiden Wahn – auch hier davon ausgehst, die Macher_innen dieses Blogs zu kennen, weil sie mit dir Partys organisiert haben sollen, ist eigentlich echt lustig, wenn es nicht gleichzeitig so traurig wäre.
zu der unterstellung, ich würde geschichtsrevisionismus betreiben, möchte ich klarstellen, dass ich niemals die gräueltaten und den genozid der nazis bestritten habe oder dies tun würde.
mit dem beispiel des angriffs auf dresden ging es mir einzig darum, eine “uneingeschränkte solidarität” (im generellen und beispielsweise mit den USA) zu hinterfragen, da diese meinem bedürfnis widerspricht, konflikte kritisch zu betrachten. sicherlich wären der vietnam-, der kosovokrieg oder andere aktuelle kriegsschauplätze besser dafür geeignet gewesen.
es ging mir keineswegs darum, deutschland als opfer darzustellen.
bewusstes ignorieren von menschenrechtskonventionen und militärische aktionen gegen zivilbevölkerungen sind meines erachtens schlichtweg zu verurteilen. dennoch:
ich danke den alliierten von herzen dafür, dass sie das ns-regime zu fall gebracht haben.
„uneingeschränkte solidarität“ kann ich aber nicht einmal mir selbst gegenüber gewähren. selbstreflektion und kritik an bestehenden systemen, ihren strukturen und mechanismen wären mir sonst nicht möglich.
menschen, die mich kennen, wissen wer und wie ich bin, kennen meine stärken und meine schwächen. sie reflektieren mich und auch sich selber immer wieder kritisch. und sie sprechen mit mir, bevor sie mich verurteilen.
danke!
jens
Delta Rocker @ Verbrochenes.
@ martin wassermann
also wenn auch nur annähernd etwas von dem stimmen würde was du hier in deinem politischen und sozialen anti-wahn konstruiert hast, glaube ich nicht das der delta rocker und die terz ag weiterhin mit alhambra und zucker-club parties wie die am freitag machen dürfte/könnte/würde.
zudem hat es ja wohl gar kein „interview“ gegeben. du veröffentlichst private korrespondenz und verkaufst diese dann auszugsweise bei anderen bloggern als interview?
wie kaputt ist das denn?
das alles scheint hier eher persönlich motiviert zu sein und ist dann auch nix andres als verleumdung.
ist herr delta rocker dem kleinen martin auf den fuß getreten?
darf der kleine martin nicht mehr in der „autonomen dorfdisco“ mitspielen und ist jetzt muksch?
mich würde interessieren was herr wassermann denn so macht wenn er nicht sauerkraut bloggt. beim alhambra plenum habe ich ihn zumindest noch nie gesehen.
beim fußball nennt sich das dann klassisches eigentor.
oder doch eher abseits?
Wer am Freitag da war und ein wenig sensibilisiert ist, hat wohl auch gemerkt, dass leckere antirassistische Cocktails, gute queermusik im café und auch eine vielleicht coole crew, nichts daran ändern, dass es nunmal keine antisexistische Veranstaltung war – denn was Frau sich da anhören und welche Blicke sie da vom Publikum ertragen musste ist ungefähr so wie in diversen Diskotheken in der Innenstadt Oldenburgs!
Ich weiß nicht wo euer Anspruch ist, aber meiner ist dahingehend, dass ich als nicht-heterosexuelle Frau ausgelassen und sicher feiern kann, genauso, dass dort Menschen, die nicht den hegemonialen Geschlechter- und Sexualitätskonzepten entsprechen genau dies ausleben können. Und wenn ihr fandet, dass es eine gelungene Party war, dann weiß ich auch nicht weiter?!
Denn nur ein paar Gespräche zuhörend wurden nicht nur “Schwuchteln”, “Behinderte”, Frauen sondern auch Nicht-weiße© abgewewertet, diskriminiert etc.
Was für eine gelungene Party….
Gute Parties brauchen mehr als nur nette Veranstalter_innen.
Da ich der terz ag aber Selbstkritik und Reflektion zutraue wird das in Zukunft ja vielleicht anders werden? Wünschenswert wäre dies allemal.
Denn wo wenn nicht im Alhambra sollten Parties politisch sein und ein Freiraum grade für die Marginalisierten dieser Gesellschaft!
In diesem Sinne feministische Grüße
Marlene D.