Wer glaubte, dass es sich bei den Romanen und Filmen der Harry Potter-Reihe um harmlose Produkte handelt, wird durch den iranischen Sender „Irinn TV“ eines besseren belehrt. Dort bekommen die Zuschauer_innen eine ganz andere, antisemitische Deutung der erfolgreichen Filme zu sehen. Harry Potter sei Teil des „zionistischen Plans“, sagt der iranische Filmkritiker Sa‘id Mostaghasi in der Sendung. Die antisemitische Deutung der harmlosen Zaubereien in Hogwards, macht aus den Filmen und Büchern „zionistische Propaganda“. Memri-TV veröffentlichte einen Auschnitt dieser antisemitischen Hetze, die es an dieser Stelle zu sehen gibt…
Archiv für Januar 2011
Jens „Cheffe“ Blecker hat sich ein hohes Ziel gesetzt. Er möchte mit dem dritten „Kongress der unabhängigen Medien“, der am 02.04.2011 in Hannover stattfinden soll, „Pionierarbeit“ leisten. Der Kongress ist nur ein Teil des „Informationskriegs“, dem sich der „Infokrieger“ aus Helmstedt verschrieben hat. Jens Blecker, der Hauptorganisator des Verschwörungs-Kongress, ist Betreiber der Internetseite „Infokrieger News“….
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Zum hundertfünfzigsten Geburtstag (27. Februar 2011) des ideologischen Vordenkers der Anthroposophie, Rudolf Steiner, haben sich dessen Jünger eine geeignete Werbemaßnahme einfallen lassen, um die Ideen der Anthroposophie zu verbreiten. Steiner war der Gründer der bekannten Waldorfschulen, außerdem berufen sich Demeter-Bio-Höfe auf den anthroposophischen Vordenker, der zu Lebzeiten von „Wurzelrassen“, „Volksgeistern“ und dem „amerikanischen Kulturtod“ halluzinierte. Das hat die unkritischen Groupies des anthroposophischen Scharlatans allerdings auch in der Vergangenheit nicht davon abgehalten, ihrem Idol in vielfältiger Form zu huldigen. Neben den „zahlreichen akademischen, künstlerischen und interdisziplinären Veranstaltungen“, die zu Ehren Rudolf Steiners stattfinden werden, haben die Anthroposophinnen und Anthroposophen sogar einen ganzen Zug gechartert, der quer durch die Bundesrepublik und nach Österreich fahren soll, um die „Lebenstationen“ Steiners abzufahren…
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Die Dezember-Ausgabe der anthroposophischen Szene-Zeitschrift „Erziehungskunst“, die vom „Bund der Freien Waldorfschulen“ herausgegeben wird, macht den esoterischen Gehalt der Waldorf-Pädagogik wieder einmal mehr als deutlich. Bereits im Editorial wird der Begründer der Waldorfschulen, Rudolf Steiner, als „bedeutender Vordenker des 21. Jahrhunderts“ gehuldigt. Jener Rudolf Steiner, der von „Volksgeistern“, „Ätherleibern“ und anderen geistigen „Wesenheiten“ halluzinierte, sei nach wie vor „unverzichtbar“. Als Geist sei Steiner sogar bei der „Geburtstagsfeier“, die im schweizerischen Dornach stattfand, anwesend gewesen, behauptet Mathias Maurer im Editorial…
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Der DJ Paul Kalkbrenner („Berlin Calling“) tritt in die Fußstapfen von Xavier Naidoo, Gunter Gabriel und dem Esslinger Polizeiorchester. Sie alle stehen für Auftritte für SoldatInnen der Bundeswehr zur Verfügung. Kalkbrenner reiste sogar in ein Feldlager nach Afghanistan. Sein Auftritt wurde von dem „Einsatz – Kamera – Trupp“ der Bundeswehr gefilmt und ins Netz gestellt. „Fette Beats“ für deutsche SoldatInnen. Packt die Knicklichter aus und seht selbst:
Getoppt wird dieser Einsatz fürs Vaterland nur noch durch den bereits erwähnten Bundeswehr-Barden Gunter Gabriel, der das Lied „The House of the Rising Sun““ zu einem deutsch-dümmlichen Propaganda-Song verwurstete. Packt die Kotztüten aus und seht selbst:
Das große Interesse an esoterischen Themen bedienen verschiedene Menschen, die behaupten, dass sie in Kontakt zu „geistigen Welten“ stehen, für die es in der Realität nicht die geringste Spur eines wissenschaftlichen Beweises gibt. Für einiges Aufsehen sorgte die RTL-Sendung „Das Medium“, in der das selbsternannte „Medium“ Kim-Anne Jannes unter anderem einen angeblichen Kontakt mit dem ehemaligen Ministerpräsidenten Uwe Barschel suchte. Barschel, der 1987 in einer Badewanne den Freitod gewählt hatte, wurde sogar ermordet, behauptete das selbsternannte „Medium“. Dort wurde mit plumper Schauspielkunst eine esoterische Wahnidee reproduziert und mit dieser Masche auf Zuschauer_innenfang gegangen. Die Sendung sollte gar „die Antwort auf die alles entscheidende Frage“ geben: (…) Die Befürchtung der 66-jährigen Witwe wird nun endlich bestätigt: Nein, es war kein Selbstmord!“.…
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Jede Tageszeitung hat die Leserbriefschreiber_innen die sie verdient. Das beweist auch ein antisemitischer Leserbrief in der Tageszeitung „Junge Welt“, den diese in ihrem Online-Angebot veröffentlichte. Dort erregt sich Helene von Kolontay über die angebliche israelische Politik und gibt sich reichlich Mühe, diese angebliche Politik in die Nähe des Nationalsozialismus zu rücken: „Die Isaraelis handeln an den Plästinensern genauso wie früher die Nazis in Deutschland“…
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Die Band „Die Bandbreite“ macht eigentlich Musik voller wilder Verschwörungstheorien über den 11. September 2001, über Pearl Harbour oder über Handystrahlen. Zusätzlich hat die Band aus Duisburg aber auch noch einige andere Lieder, etwa einen deutschnationalen WM-Song auf Lager, die sie überall dort zu Gehör bringt, wo ihre Lieder auf Gegenliebe stoßen. Allerdings haben ihre Lieder auch Kritik hervorgerufen. Trotz der publizistischen Unterstützung, zum Beispiel durch den „Junge Welt“-Autoren Rainer Rupp, wird die Band immer mal wieder für ihre Inhalte kritisiert.
Das wollte die Band nicht auf sich sitzen lassen. Für Veranstalter_innen wurde beispielsweise ein ausführliches Handbuch erstellt, in dem Kritiker_innen diffamiert werden. Für unbedarfte „Bandbreite“-Fans und Menschen, die sich noch nicht mit der Band beschäftigt haben, wurde sogar ein ganzer Blog geschaffen. Dort wurden Texte veröffentlicht, mit denen die Band in ein denkbar gutes Licht gerückt wird….