Der Schauspieler Charlie Sheen („Hot Shots“, „Mein cooler Onkel Charlie“) macht nicht nur durch sein Privatleben auf sich aufmerksam. Zur Zeit weilt er mit seinen „Göttinen“ auf einer „privaten tropischen Insel“. Sheens Alkohol-Probleme sind schon seit länger Zeit ein Medienthema, vor allem in den voyeuristischen Fernseh-Magazinen, die über das Leben der „Reichen und Schönen“ berichten. Dort wurde ausführlich auf Sheens Privat-Leben eingegangen; Sheens Drogen-Konsum war den deutschen Medien immer eine Schlagzeile wert. Auch die gewaltätigen Übergriffe gegen seine Ex-Frau und gegen andere Menschen waren Thema der Berichterstattung. Doch die politischen Ansichten des Charlie Sheen spielten bei dieser Berichterstattung keine oder kaum eine Rolle…
Archiv für Februar 2011
Jetzt ist er entgültig dort angekommen, wohin es ihn schon immer zog. Die Rede ist von dem „linken“ Rapper „Makss Damage“, der mit Texten wie „Tötet diese antideutschen Hurensöhne“ das Herz des ein oder anderen Anti-Imperialisten erwärmte. Mit Zeilen wie „Lasst den David-Stern brennen, lasst ihren Zionismus untergehen“, begeisterte er „linke“ und andere Antisemiten. Der ehemalige SDAJ‘ler macht nun mit denjenigen Politik, die solche unverhohlene Vernichtungsphantasien ebenfalls propagieren. Aktuell sieht man „Makss Damage“, der auf den Namen Julian F. hört, auf Youtube. Dort wird er vom „Hitler von Köln“, dem fanatischen Nazi Axel Reitz, interviewt. Am 29.01.2011 beteiligte sich der Rapper bereits an einem Nazi-Aufmarsch in Wuppertal….
… die ganze Geschichte um den neuen Nazi-Rapper kann in neuen Reflexion-Blog gelesen werden!
„Liebe Freunde und Genossen,
Wir, das heißt: die NeocommunistInnen, die Genossen von „In The Absence Of Truth“ und der Blog Cosmoproletarian Solidarity, haben einen Aufruf zu Protesten am 11. Februar verfasst: hier. An diesem Tag, im Iran: 22. Bahman, rühmt sich die Islamische Henkersrepublik Iran einer weiteren Jährung ihrer Kontrarevolution.Proteste gegen die Barbarei des Regimes und die deutsch-iranische Komplizenschaft und für die Revoltierenden im Iran:
Berlin, Freitag, den 11. Februar 2011, 18:00 h, Podbielskiallee 67 (vor der Botschaft der I.R.I.)
Frankfurt, Fr., den 11. Februar 2011, 14:00 h, vor dem Hauptbahnhof
Wien, Fr., den 11. Februar 2011, 18:00 h, Lainzer Straße/Gloriettegasse (vor der Residenz des Botschafters der I.R.I.)
Hamburg, Sonntag, den 27. Februar 2011, vsl. 15:00 h, Depenau 2 (vor der Europäisch-Iranischen Handelsbank)“
Die Januar-Ausgabe der anthroposophischen Zeitschrift „Erziehungskunst“, die für 4,90 € aus der Welt der Waldorfschulen berichtet, beschäftigt sich mit dem Thema „Globalisierung“. Ein Blick in die Zeitschrift, die vom „Bund der Freien Waldorfschulen“ herausgegeben wird, macht deutlich, dass Anthroposophinnen und Anthroposophen gegen die Moderne agitieren, wenn sie von „Globalisierung“ sprechen….
… den ganzen Artikel gibt es im neuen Reflexion-Weblog.
Jens „Cheffe“ Blecker, der Betreiber der Internetseite „Infokrieger-News“, organisiert nicht nur Veranstaltungen wie den „Kongress der unabhängigen Medien“, der am 02.04.2011 in Hannover stattfinden soll. Dem „Infokrieger“ geht es auch um die weitere Vernetzung von Gleichgesinnten. Diesen Personen bietet Blecker nicht nur die Möglichkeit auf seiner Internetseite zu kommentieren. Er betreibt auch ein an die Internetseite angeschlossenes Forum, in dem er und seine Gesinnungsfreund_innen zusammenkommen, um Informationen auszutauschen. Dort findet sich beispielsweise Werbung für die „Protokolle der Weisen von Zion“…
Die Informationen über den „Kongress der unabhängigen Medien“, die es in diesem Blog zu lesen gibt, haben auch den Organisatoren des Verschwörungs-Treffen erreicht. Nun hat mir Jens „Cheffe“ Blecker geschrieben, der den „Kongress der unabhängigen Medien“ in Hannover organisiert. Auf seiner Internetseite „Infokrieger-News“ finden sich verschiedene Verschwörungstheorien, beispielsweise über Ufos oder den 11. September 2001. Auf seinem kommenden Kongress, der am 02.04.2011 im Raum Hannover stattfinden soll, wird unter anderem Andreas Popp zu sehen sein, der bereits die „Germanische Neue Medizin“ des fanatischen Antisemiten Ryke Geerd Hamer bewarb und der die Bundesrepublik Deutschland als „GmbH“ bezeichnete. Das ist typisch für so genannte „Reichsbürger“, die – wie andere Nazis auch – an die andauernde Existenz des „Deutschen Reiches“ glauben.

Jens „Cheffe“ Blecker (s. Foto) schreibt selbst auf seiner Seite „Infokrieger-News“ über angebliche Pläne der Bundesregierung: „Ziel unserer Regierung ist die De-Industrialisierung Deutschlands und die Umerziehung des Volkes im Sinne einer neuen Ideologie“. Außerdem schreibt er über „Kollektivschuld“ und Israel. Der israelische Staat hätte sich „unglaublicher Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuldig gemacht“. Um diese „Verbrechen“ zu vertuschen, würde „die Vergangenheit rausgeholt und kochendheiß serviert“. Blecker sieht eine Art „Kollektivschuld“ unter der Deutschland „leidet“. Nun hat Blecker einen ausführlichen Kommentar verfasst, mit dem er mich zu seinem Kongress einlädt. Blecker im O-Ton:
„Wie wäre es, wenn du lieber Autor eine Einladung von mir bekommst zum Kongress und dir beispielsweise selbst ein Bild von dem machst, was du hier als Behauptung in den Raum stellst? Ich vermute du würdest dich am Ende für deine Zeilen schämen und die Einladung ist durchaus ernst gemeint (…). Was soll das Ziel sein? Einfach nur diskreditieren? Versuchen meinen Namen in den Schmutz zu ziehen? Das empfinde ich als wirklich schade, denn auch für dich mein lieber Autor setze ich mich jeden Tag ein. Ich unterscheide weder zwischen Relegionsgruppen, noch politischen Einstellungen. Früher war ich in der Jugend selbst in der linken Szene angesiedelt und habe auch einfach nur Parolen nach gerufen, die entsprechend vorgegeben wurden. Selber denken schadet niemandem und würdest du meinen Blog wirklich lesen, vermute ich, könnte er dir sogar gefallen. Entgegen den Aussagen oben, biete ich keine Wahrheiten an, sondern lediglich Sichtweisen. Diese sollen Lesern die Möglichkeit der Reflektion bieten (…). Ich würde mich über etwas mehr Objektivität freuen und eine Arbeitsweise, die dem Titel der Webseite gerecht wird und meine Einladung zum Kongress steht.“.So weit Jens „Cheffe“ Blecker in seiner Einladung. Wer den gesamten Kommentar des „Infokriegers“ lesen möchte, darf auf den Link klicken. Dort gibt es auch weitere Informationen über Bleckers Verschwörungs-Treffen.
Seine Erinnerungen an eine „Lebensbegegnung“findet sich in vielen Bücherregalen von Anthroposophinnen und Anthroposophen. Aktuell werden sie unter anderem in der Waldorf-Zeitschrift „Erziehungskunst“ (02/11) beworben. Die Erinnerungen Friedrich Rittelmeyers, ein evangelischer Pfarrer, der sich zum Anhänger Steiners mauserte und der zum ersten „Erzoberlenker“ der anthroposophischen, neugnostisch-esoterischen „Christengemeinschaft“ wurde, werden seit Jahrzehnten vertrieben. Der Verlag „Urachhaus“ sieht in dem Buch eine Möglichkeit, sich „ein besonders authentisches Bild“ über Rudolf Steiner zu verschaffen. Steiner ist bis heute die bestimmende theoretische Größe, der die Pädagogik an Waldorfschulen und die Praxis auf Bio-„Demeter“-Höfen bestimmt. Das Buch sei eine „Fundgrube für alle, die sich um ein lebensnahes Bild Steiners bemühen“. Da lag der Gedanke nahe, einen genaueren Blick in die „Lebensbegegnung mit Rudolf Steiner“ zu werfen, um sich ein „ganz authentisches Bild“ zu machen…
„Pseudo-Aktivität ist generell der Versuch, inmitten einer durch und durch vermittelten und verhärteten Gesellschaft sich Enklaven der Unmitelbarkeit zu retten. Rationalisiert wird das damit, die kleine Veränderung sei eine Etappe auf dem langen Weg zu der des Ganzen. Das fatale Modell von Pseudo-Aktivität ist das »Do it yourself«, Mach es selber: Tätigkeiten, die, was längst mit den Mitteln der industriellen Produktion besser geleistet werden kann, nur um in den unfreien, in ihrer Spontaneität gelähmten Einzelnen die Zuversicht zu erwecken, auf sie käme es an.“
Theodor W. Adorno: Resignation (1969), hier zu finden. Via: Im Kopf Lokalisation

Eine antikommunistische Kundgebung der CDU in Berlin – Lichtenberg wurde am 22.01.2011 gestört. Berichte gibt es im Internetportal „Indymedia“ und bei „Classless“. Die Antikommunistin Vera Lengsfeld beklagt sich an anderer Stelle: Kaum „hatten sich die CDU-Demonstranten versammelt, tauchten junge Leute auf, die sich mit ihren Schildern vor sie stellen. ‚Marx, Engels, Lenin, Lötzsch‘, stand auf einem, ‚Kein Gulag im Spreewald‘, auf einem anderen (…). Einige hatten sich für die erwartete Konfrontation mit der CDU schon Mut angetrunken, andere holten das an Ort und Stelle mit Bier, Wein und dem kapitalistischsten aller Getränke, Sekt, nach (…). Mit dem Alkoholpegel stieg die Agressivität. Sprechchöre, Beschimpfungen, Schmähungen (…).“ Das „Forum der Nicht Arbeit“ dokumentiert die Kundgebung unterdessen mit einem Video, das an dieser Stelle zu sehen ist. Sowjetfans, Antikommunist_innen und Kommunist_innen an einem Ort. Klingt nach einer lustigen Mischung. Dies macht auch das auf dem Foto zu sehende großartige Schild deutlich: „Kommunisten fressen kleine Kinder (mit Bautzner Senf). Fast schon schade, dass ich nicht dabei sein konnte…