Archiv für Juni 2011

Verschwörungsrapper auf dem Pressefest III.

Natürlich durften sie auftreten: Die Rede ist von der verschwörungsideologischen Band „Die Bandbreite“, die für das 17. UZ-Pressefest der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) angekündigt worden war. Nach Protesten antifaschistischer Gruppen und einer kritischen Berichterstattung hatten die Organisator_innen des „größten Volksfest der Linken“ behauptet, den Auftritt der Band abgesagt zu haben. Stattdessen sollte es eine „Podiumsdiskussion“ mit namentlich nicht benannten Kritiker_innen und der Band geben…

… den ganzen Artikel gibt es im neuen Reflexion-Weblog.

Sternstunde der Kritik II.

Die schon seit Mittwoch zahlreich vertretenen Festival-Besuchern sind sich einig darin, dass die Antifa-Vorwürfe gegenüber Bandbreite haltlos sind: Eine Besucherin aus Göttingen ist über die Absage entsetzt, sieht aber das Problem darin, dass die „Antideutschen wirklich bekloppt“ sind. Sie hat in Göttingen erlebt, wie diese fundamentalistische Splittergruppe bei Konzerten vorgeht, die massiv Besucher hinderte, auf das Festivalgelände zu kommen. Bandmitglieder würden mit Vorwürfen überhäuft, die einem „Rufmord“ glichen, zum Beispiel sei einem Bandmitglied einmal vorgeworfen, er habe eine Frau vergewaltigt – „gegen so etwas kann man sich dann praktisch nicht wehren“. „Da muss man sich aber wirklich mal überlegen, wie man mit denen umgeht. Es kann nicht sein, dass wir uns von denen tyranniseren lassen.“ Eine andere Besucherin wiegelt ab, als das Thema angesprochen wird: „Diese fünf Antideutschen werden unser Fest nicht kaputtmachen“ und sorgt sich um „die Partei, die jetzt überall als Weicheier hingestellt wird“.
(Vera Kriebel / Quelle)

Mehr Informationen zum Auftritt der Band „Die Bandbreite“ auf dem UZ-Pressefest gibt es hier: Zwar ohne Vergewaltigunsvorwürfe, aber mit dem Hinweis auf die Auftritte und Inhalte der Band. Eine Reaktion der Band wurde an dieser Stelle dokumentiert.

Um Kopf und Kragen…

Sich um Kopf und Kragen reden. Diesmal veranschaulicht durch die verschwörungsideologische Band „Die Bandbreite“. Zu sehen sind der etwas angesäuerte Frontmann Marcel Wojnarowicz alias „Wojna“ und der knuffelige Kopfnicker Torben Eckhoff alias „DJ Torben“:

Mehr Informationen über den geplanten Auftritt der Band auf dem UZ-Pressefest gibt es hier.

Der Ehec-Schwindler.

Ich wiederhole: HARMLOSE DARMBAKTERIEN werden als lebensgefährliche EHEC Bakterien bezeichnet. Das Ganze ist ein PCR Trick. Was das ist, werde ich hier nicht sagen, sondern kann es mit einem Arzt gerne diskutieren und ihm somit den Beweis für EHEC entreißen. Es ist mit EHEC das gleiche wie beim Schweinegrippe Schwindel, den ich auch entlarvt habe (…). Das Schweinegrippe Virus hat man hauptsächlich deshalb erfunden, um zu vertuschen, dass 15.000 Menschen jährlich an Grippe sterben, jetzt schreibt die Statistik 273. Haha. (…) Bleibt bitte wachsam und vergesst nicht: Wer heutzutage nicht verwirrt ist der denkt nicht richtig!
Euer Lanoo (Christian Anders)

Verschwörungsrapper auf dem Pressefest II.

Am Freitag, den 24.06.2011, beginnt das 17. UZ-Pressefest der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) im Revierpark Dortmund-Wischlingen. Auf diesem Fest, das laut Eigendarstellung das „größte Volksfest der Linken“ ist, soll es nicht nur eine Videoschalte zur nächsten Gaza-Flotille geben. Geplant war auch ein Auftritt, der den Unmut verschiedener antifaschistischer Gruppen erregte, die sich mit einem Offenen Brief zu Wort meldeten. Es handelt sich um den angekündigten Auftritt der verschwörungsideologischen Band „Die Bandbreite“, die Leser_innen dieses Blogs vielleicht ein Begriff sein dürfte…

… den ganzen Artikel gibt es im neuen Reflexion-Weblog.

Was gesagt werden muss II.


„Raumheld“ mit ihrem Track „Verschwörung“.

Was gesagt werden muss (I) gibt es hier. Dort wird – zufälligerweise – die Herkunft des Samples erläutert.

Antifa contra Bandbreite.

Das Dortmunder Antifa Bündnis wendet sich mit einem Offenen Brief an die Deutsche Kommunistische Partei (DKP). Auf deren „UZ-Pressefest“, das vom 24. bis 26. Juni 2011 in Dortmund stattfinden wird, soll die verschwörungsideologische Band „Die Bandbreite“ auftreten. Ein Umstand, den die Antifaschist_innen aus guten Gründen kritisieren.
Zuletzt war die Band unter anderem zu Pfingsten unterwegs. „Die Bandbreite“ verschlug es nach St. Moritz. Dort trat die Band auf einer Veranstaltung auf, die vom Jugendverband der rechtspopulistischen Schweizer Volkspartei (SVP) unterstützt wurde. Sie lieferte den musikalischen Rahmen für die Vorträge der Schweizer Nationalräte Pir­min Schwan­der und Lukas Rei­mann (beide SVP). Letzterer wirbt mit der Forderung „Unsere Schweiz muß schweizerisch bleiben“.
Auch dieser Umstand des gemeinsamen Auftritts mit den Rechtspopulisten der Schweizer Volkspartei (SVP) wird in dem Offenen Brief des Dortmunder Antifa Bündnis erwähnt. Dort heißt es weiter: „Die SVP fiel im letzten Wahlkampf mit rassistischen Wahlplakaten auf, die zur Ausgrenzung und Abschiebung von Ausländer_innen aus der Schweiz aufriefen. Auch eine Volksabstimmung über das Verbot von Minaretten an Moscheen geht auf die Initiative dieser Partei zurück. In Deutschland findet sie hauptsächlich bei PRO NRW und anderen Rechtspopulist_innen, sowie bei den Neonazis der NPD, die ein Wahlplakat der SVP nahezu unverändert übernommen haben, Beifall.“
Das antifaschistische Bündnis fordert die Deutsche Kommunistische Partei und die Organisator_innen des Pressefestes aber nicht nur aufgrund dieses Auftritts auf, der „Bandbreite“ keine Bühne zu geben. Sie haben außerdem einige Texte analysiert. Es seien „sexistische, antisemitische und NS-relativierende Songtexte“, schreibt das Bündnis: „Wir fordern daher, dass ihnen auf dem UZ-Pressefest keine Möglichkeit gegeben wird, ihre antiaufklärerischen Inhalte und Verschwörungstheorien zu verbreiten.“ Ob die Deutsche Kommunistische Partei diese Kritik berücksichtigen wird, bleibt allerdings fraglich. In deren Wochenzeitung „Unsere Zeit“ fand sich, fast zeitgleich mit dem Auftritt in St. Moritz, ein ausführliches Interview mit der Band, in dem sich diese in ein denkbar gutes Licht rückte. Der gemeinsame Auftritt mit den Rechtspopulisten in der Schweiz wurde wohl auch daher verschwiegen.

Den ganzen Brief gibt es hier.

Einen Überblick über den Auftritt der Band gibt es hier.

Das Zeltlager der Verschwörungsfreaks.

Dieses Jahr findet vom 26. – 28.08 das Truthcamp zum zweitem Mal in Völpke (PLZ.: 39365) statt. Gleichgesinnte treffen sich zum völlig entspannten Gedankenaustausch bei Lagerfeuer, Bogenschiessen und anderen schönen Aktivitäteten in einer sehr entspannten Atmosphäre. An einem 1,4 Ha großem See in der Natur gelegen ist 3 Tage ausspannen angesagt.

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Linkes Interview und rechter Auftritt.

An dem Tag, an dem die verschwörungstheoretische Band „Die Bandbreite“ – gemeinsam mit den Rechtspopulisten der Schweizer Volkspartei (SVP) und den Verschwörungsfreaks von „Alles Schall und Rauch“ – im schweizerischen St. Moritz über die angebliche Elite namens „Bilderberger“ aufklärte, erschien auch ein Interview mit der Band in einer ganz anderen Zeitung. Im offiziellen Organ der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP), der Wochenzeitung „Unsere Zeit“, durfte sich Marcel Wojnarowicz, Sänger der Band „Die Bandbreite“, darstellen.

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Die Party der Anti-Bilderberger.

Zwischen dem 8. und 12. Juni 2011 findet die so genannte Bilderberg-Konferenz im schweizerischen St. Moritz statt. Hinter der Konferenz steht ein loser Zusammenschluss, der einmal im Jahr zum Treffen lädt. Hier kommen ehemalige und aktive politische Entscheidungsträger sowie Wirtschafts- und Medienvertreter zu einem Gedankenaustausch zusammen. Henry Kissinger, Angela Merkel und Josef Ackermann haben in der Vergangenheit an den Konferenzen teilgenommen. Da über die Inhalte der Treffen Stillschweigen bewahrt wird, ranken sich um die Bilderberg-Konferenzen zahlreiche Verschwörungstheorien…

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