Die „Empörten“, die nach ihren Märschen am 15.10.2011 Zelte aufgebaut haben und in vielen Städten der Bundesrepublik campieren, nutzen auch das Internet, um Forderungen zu entwerfen und gemeinsame Aktionen zu besprechen. Hier ist eine unübersichtliche Struktur entstanden. Es gibt hunderte Facebook-Seiten, bei denen oftmals nicht ersichtlich ist, ob sie von vereinzelten Nerds oder von Aktivist_innen der „Bewegung“ betrieben werden. Im Zweifel können sich diese daher einfach von den Inhalten distanzieren, die ihnen nicht genehm sind. Es gibt aber auch offizielle Seiten, auf denen die kommenden Aktionen geplant werden. Auf meiner Reise durch das Internet stoße ich auf die Inhalte, die vielen „Occupy“-Aktivisten am Herzen liegen…
… den ganzen Artikel gibt es im neuen Reflexion-Weblog.
Interessanter Kommentar von Alexander Görlach, Herausgeber und Chefredakteur “The European”:
http://starke-meinungen.de/blog/2011/10/20/occuypy-kinderzimmer/comment-page-1/
Schöne Analyse, wenn auch ohne VTs, Antisemiten oder Ähnliches.
OccupyFrankfurt hatte wohl heute einen Relaunch. Die Seite hat ein neues Design, die Medienberichte sind um die ganz skurilen Seiten – Infokrieg, Kopp, etc. – gekürzt worden und die Videos sowie das ganz verrückte Zeug sind nur noch über den Link zum Wiki zu begutachten. Wolfram Siener wird hingegen immernoch verlinkt!
meisnt du eigentlich, mit dem vorwurf des strukturellen antisemiismus hättest du ihn irgend einer form ein argument gebracht? das verharrt doch auf der ebene eines reinen moralismus‘
Die taz beschäftigt sich auch mit dem Thema:
‚Obskure US-Vereinigung vereinnahmt Occupy-Bewegung.‘ http://t.co/X3nJU1qT
Wie kann man denn biite auf solche Art und Weise mit dem Begriff Antisemitismus umgehen? Gute Güte! Und sich dann über den Revisionismus der anderen beklagen.
Solche Dinge sollte man mal in den größeren Zusammenhang stellen! Beispielsweise scheint mir die verbreitete Freude an VTs (insbesondere unter jüngeren Menschen) Ausdruck einer ziemlichen Orientierungslosigkeit zu sein. Das ist aber nicht der jungen Menschen alleinige Schuld.
Ihr Urteils-Gestus in ihrem Artikel ist anrüchig. Im Übrigen fruchtlos, falls das Ziel Aufkllärung sein sollte. Mit ihrer Kritik werden Sie die Leute nur vor den Kopf stoßen und damit negativ in deren Denken über Vt. etc. bestärken.
Kritik an dieser Bewegung tut sicherlich Not, da stimme ich Ihnen zu, insbesondere was deren VT-Freude betrifft. Aber Ihre Kritik ist destruktiv und zielt auf reine Diskreditierung, läßt die verblendeten Leute im Regen stehen und fühlt sich dann erhaben. Man kann fast den Eindruck gewinnen, dass jedwedes Aufbegehren in Ihren Augen schlecht ist und wahrscheinlich auch „strukturell antisemitisch“.
An der Sprache sollt ihr sie erkennen! Mir gehen die deutschnationalbesoffenen Occupisten, 99-Prozentler aber sowas von auf den Sack! Hier konnte erneut gezeigt werden, welchen antisemitischen, antiamerikanischen Charakter diese Bewegung von Querfrontlern hat. Danke, danke, danke!
Wieder einmal gerne hier gelesen, diesmal den Artikel über die „Empörten“. Ich sehe in großen Teilen dieser „Occupy-Bewegung“ regressive Kapitalismus-Kritiker. Das „Finanzkapital“ ist nicht ursächlich verantwortlich für die Schuldenkrisen dieser Welt. Nicht jede Kritik am Kapitalismus ist emanzipatorisch, wie das 25-Punkte-Programm der NSDAP gezeigt hat.
http://thinktankboy.wordpress.com/2011/10/25/vom-grunderkrach-bis-zur-occupy-bewegung/