Die Holocaust-Leugner aus Düsseldorf.

In Düsseldorf gibt es einen Ableger der „Occupy-Bewegung“, deren Aktivist_innen in vielen Städten der Bundesrepublik campieren. In Düsseldorf zelten etwa zwanzig Personen am Martin-Luther-Platz, um „eine Anlaufstelle zu bieten“. Sie trotzen den kalten Temperaturen und stellen sich als „Bewegung“ dar, die für „Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit“ eintreten würden. Man organisiert Demonstrationen und andere Aktionen. So zum Beispiel eine „Licht-Installation“, bei der „mit Fackeln der Schriftzug ‚OCCUPY‘ gezeigt“ wird. Es seien „Lichter die die Dunkelheit erleuchten“, kommentiert ein Aktivist diese Aktion. „Unsere Zeit ist gekommen – wir werden nicht länger den Mund halten“, heißt es auf der offiziellen Facebook-Seite der „Occupy-Bewegung“ aus Düsseldorf…

… den ganzen Artikel gibt es im neuen Reflexion-Weblog.

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17 Antworten auf „Die Holocaust-Leugner aus Düsseldorf.“


  1. 1 Name 11. Dezember 2011 um 15:12 Uhr

    Sascha Soso ist wirklich ein besonders guter Deutscher.

  2. 2 ein "antideutscher Blog" aus Düsseldorf 11. Dezember 2011 um 21:42 Uhr

    Schon in der Vergangenheit wurde beobachtet, wie einige Aktivist_Innen des Düsseldorfer „Occupy“-Camps offenbar gezielt „Die Bandbreite“ bewarben. Wie hinreichend bekannt sein dürfte, handelt es sich dabei um eine antisemitische Querfrontband aus Duisburg.

    Wegen einer angeblichen Einladung und darauf folgenden Ausladung durch die Assamblea von „Occupy Düsseldorf“, sahen sich die Verschwörungsideologen von der „Bandbreite“ jetzt dazu veranlasst, eine „musikalische Stellungnahme“ bei youtube hochzuladen: http://www.youtube.com/watch?v=kqCnlgPgUU8&feature=youtu.be

  3. 3 H.J. Valjent 12. Dezember 2011 um 13:53 Uhr

    hallo max,
    ( max hat den Artikel im FB auf meiner seite verlinkt)

    das sind die geschichten, die man oft „von“ bzw. über andere hört, wo alle die man selbst kennt sich erst ziemlich erschrecken, dann noch mehr „empören“ -
    aber letztlich steht man rat- und hilflos da.
    Der Vorfall von dem da die Rede ist, der wurde an verschiedenen stellen im netz heftig diskutiert -
    und mir ist keine ernsthafte Stimme (trolls die alle kennen gibt es immer) erinnerlich, die da fuer einen Holocaust-Leugner-Standpunkt das Wort ergriffen haette.
    Letztlich, wer sich die Grundforderungen und Ziele von -occupy/-edj- anschaut, der weiss – sowas ist diesen Zielen nicht nur entfernt, es ist diesen Zielen genau entgegengesetzt.

    Leute die das machen, die haben nicht nur „nicht begriffen“ um was es geht – es interessiert sie nicht- sie wollen auf biegen und brechen ihr „Ding“ durchziehen.
    Ja, es ist ein Problem dieser offenen Bewegung – jeder offenen Bewegung – sich vor solchem „Missbrauch“ zu schützen.
    Aus eigener Betrachtung würde ich meinen, es gelingt recht gut – durch klare „Ansage“ bei den Demos ( als „Menschen“ kann jeder mitgehen – als verteiler von Ideologien nicht),
    aber es ist ein klein wenig auch typisch für eine Presse die „bad news“ mehr schaetzt als „gute Nachrichten“ – sich auf sowas zu stuerzen.
    Nein, das soll kein „abwiegeln“ oder in Abrede stellen sein,
    dem Problem muss man sich stellen – aber aus Sicht aller die ich pers. kenne – ist sowas die traurige Ausnahme -
    und hat mit -occupy- / -edj- schlicht nix zu tun.

  4. 4 H.J. Valjent 12. Dezember 2011 um 13:56 Uhr

    Nachtrag – (zwei weitere Beitrage aus FB)

    René (S)
    Interesant dass die anti-deutschen aus die Diskussion zitieren aber nur dass was den im kram past. Dass ich z.B. geschrieben habe dass es ein absolutes no-go ist wird nicht erwähnt. Andere harsche Kritik auch nicht… und ob sie bleiben können ist noch nicht beschlossen.
    vor 12 Minuten · Gefällt mir

    HansJuergen Valjent
    jau -
    und nicht nur der René Schuijlenburg fuer alle die „in der Sache“ aktiv sind – würder der Vorwurf, so er stimmen wuerde, den sofortigen Ausstieg aus der -Bewegung- bedeuten.
    An der Stelle sollte man klar sehen, vom ersten Tag an, gab es von „Rechts“ wie von „Links“ Vereinnahmungsversuche.

    Und wenn das nicht funktioniert, dann wird auch schonmal mit Steinen nach den Trauben geworfen, die angeblich zu sauer waren.

    Wir werden uns mit allem auseinandersetzen was herangetragen wird – aber hoffentlich nicht in Nebenkriegsschauplaetze treiben lassen.

  5. 5 Marianne Holtmann 12. Dezember 2011 um 16:06 Uhr

    Die Bewegung wird Menschen mit derart menschenverachtenden Ansichten nicht ausschließen können. Was sie aber als emanzipatorische Bewegung mit einem politischen Bildungsauftrag dringend tun MUSS: in sicherlich zermürbenden Debatten das Weltbild einer Jugend, die in einer entpolitisierten Gesellschaft aufwuchs und geformt wurde, vom Kopf auf die Füße zu stellen.

  6. 6 Reflexion 12. Dezember 2011 um 17:35 Uhr

    @ Holtmann.

    Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Pseudo-Resozialisierung von Nazis in der „Occupy-Bewegung“. Vielleicht wollen Sie auch mit den Nazis der NPD oder mit den Mitgliedern der NSU debatieren und Ihren „politischen Bildungsauftrag“ wahrnehmen. Nazis werden nicht Nazis weil sie „einer entpolitisierten Gesellschaft“ ausgeliefert sind. Nazis werden Nazis weil sie Nazis sein wollen. Hier die freundliche Debatte und das Gespräch zu suchen, wertet deren Theorien nur auf. Menschenverachtende Theorien gehören bekämpft, wenn man den Apologeten dieser Ideologie mit falscher Toleranz begegnet führt das eben dazu, dass diese Banden bilden können, um nach Möglichkeit alle diejenigen einzuschüchtern, zu verletzen oder sogar umzubringen, die nicht in ihr rassistisches und antisemitisches Weltbild passen.

    @ HJ:

    „und mir ist keine ernsthafte Stimme (trolls die alle kennen gibt es immer) erinnerlich, die da fuer einen Holocaust-Leugner-Standpunkt das Wort ergriffen haette.“

    Dann schauen Sie mal in die Debatte, die im Text verlinkt wurde. Dort gibt es sehr wohl Menschen, die die Leugnung des Holocausts in keiner Weise empört und die lieber vom Vergessen und Verzeihen oder gar von der „Antisemitismuskeule“ schreiben.

    „als „Menschen“ kann jeder mitgehen – als verteiler von Ideologien nicht“

    Sie würden wahrscheinlich auch Holger Apfel oder andere Nazi-Kader „als ‚Menschen“ begrüssen…

  7. 7 Brecht 12. Dezember 2011 um 17:40 Uhr

    Und die da reden von Vergessen
    Und die da reden von Verzeihn –
    All denen schlage man die Fressen
    Mit schweren Eisenhämmern ein.
    (Bertolt Brecht)

  8. 8 Petra 12. Dezember 2011 um 20:00 Uhr

    Die Holocoust Leugnung oder wie auch geschehen Relativierung des Holocoust und Hitler kann nicht toleriert werden. Hier gilt auch nicht mehr das Recht auf Meinungsfreiheit, da diese Leute gezielt die Occupy Bewegung für die Verbreitung ihrer kruden und menschenverachtenden Standpunkte mißbrauchen. Wenn diese Leute diese Standpunkte vertreten, haben sie bei Occupy nix verloren. Es wird die Bewegung spalten, wenn keine Konsequenzen gezogen werden.

    Mich persönlich erschreckt es, das solche Äußerungen nicht von dumpfen Neonazis geäußert wurden, sondern von Personen die mir z. T. sogar sympathisch waren. Das zeigt nur wie sehr in den letzten Jahren rechtnationales und menschenverachtendes Gedankengut anscheinend gesellschaftsfähig geworden ist.

  9. 9 Reflexion 13. Dezember 2011 um 13:50 Uhr

    „Am 17.12.2011 findet die letzte Demo in diesem Jahr statt. Als Abschluss veranstalten wir um 19 Uhr eine öffentliche Asamblea. Bis zu diesem Zeitpunkt haben wir unser großes Gemeinschaftszelt wieder aufgebaut und gemütlich eingerichtet.

    1. Holocaustleugnung & Verschwörungstheorien – Stellungnahme und mögliche konsequensen

    2. 14J + 15J (Weltweite Asamblea- & Aktionstage am 14.01.2012 und 15.01.2012)

    3. AG Berichte (Demo AG, Strategie AG, Camp AG & andere AG’s)“

    Quelle.

  10. 10 Frederic 13. Dezember 2011 um 14:02 Uhr

    Ich liebe das internet. Es ist das beste Beispiel für „Ich hab da gehört, wie einer wem erzählt hat, das ihm einer erzählt hat, wo er gewesen ist, war jemand der mitgekriegt hat, wie 2 Leute wohl gesagt haben, dass: …“

    Und auf Grundlage so einer bescheuerten Kette von „Ich-habe-keine-Ahnung-aber-viel-Meinung“ wird dann das Camp von Occupy Düsseldorf zum Nazi-Lager … Nazi’s die für Echte Demokratie jetzt eintreten… Und für Menschenrechte. o.0 ja nee, is klar… soweit.

    Wer der hier anwesenden Kommentatoren des Geschehens kennt die Genaue Aussage und den Kontext, in dem sie getroffen wurde?
    Ich mein, ist vielleicht nicht so wichtig, aber … ne?

    Und dann wäre ein wenig mehr Revolution machen und weniger rumtrollen ein echter Wunsch meinerseits. Wir haben bereits genug Leute die uns sagen was wir wie wann wo machen sollen. Nur leider kaum Leute, um das alles umzusetzen.

    Ich persönlich durfte mir übrigens das KZ Buchenwald ansehen. Und jeder der behauptet dort wäre kein Mensch getötet worden, war einfach nicht da und hat keine Ahnung. Oh, und ich bin auch von Occupy Duesseldorf.

    Danke fürs Gespräch.

  11. 11 Reflexion 13. Dezember 2011 um 14:09 Uhr

    „wird dann das Camp von Occupy Düsseldorf zum Nazi-Lager …“

    Nirgendwo im Text ist von einem „Nazi-Lager“ die Rede. Der Holocaust kann durchaus auch von anderen Menschen in Frage gestellt und geleugnet werden. Dies passiert beispielsweise im verschwörungsideologischen Milieu. Dies ist eben auch im Occupy-Camp geschehen und wurde von mehreren Menschen bestätigt, die am Camp beteiligt sind. Es wird auch durch die Tagesordnung der Assamblea bestätigt. Ich bin auf die Erklärung der Aktivist_innen gespannt.

    „Wer der hier anwesenden Kommentatoren des Geschehens kennt die Genaue Aussage und den Kontext, in dem sie getroffen wurde?“

    Du darfst die anwesenden Kommentator_innen gerne aufklären, falls du zur Sachlage beitragen kannst.

    „Und jeder der behauptet dort wäre kein Mensch getötet worden, war einfach nicht da und hat keine Ahnung. Oh, und ich bin auch von Occupy Duesseldorf.“

    … und du willst die Menschen, die genau das in Frage stellen nicht ausschließen? Oder willst du wie andere den Dialog suchen?

  12. 12 Frederic 13. Dezember 2011 um 15:23 Uhr

    @Reflexion:
    „Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Pseudo-Resozialisierung von Nazis in der „Occupy-Bewegung“. Vielleicht wollen Sie auch mit den Nazis der NPD oder mit den Mitgliedern der NSU debatieren und Ihren „politischen Bildungsauftrag“ wahrnehmen.“

    Ich bezog mich nicht zwangsweise auf den Text. Ihre Äusserungen reichen mir bereits :-)

    Ich war zu besagtem Zeitpunkt nicht in der Diskussionsrunde, sondern gerade mit einem Mit-Aktivisten Winterstiefel kaufen, kam aber mittlerweile dazu mit einigen der Beteiligten selbst zu sprechen. Empfehle ich übrigens uneingeschränkt weiter: nicht wild rum-vermuten, sondern den direkten Dialog suchen und die Beteiligten darauf ansprechen. Bringt wahrscheinlich auch wesentlich mehr, als sich in den Winkeln des Internets pseudo-öffentlicher Diskussion zu stellen.

  13. 13 Jonas 13. Dezember 2011 um 16:08 Uhr

    Zu aller erst distanziere ich mich natürlich von jeglichen Holocaustleugnungen oder sonstwie gearteten Menschenverachtenden Aussagen einzelner!!!
    Es wäre meines Erachtens aber weitaus förderlicher gewesen, das Thema vorher z.B. im Camp zur Sprache zu bringen, damit man sowas klären kann als jetzt einfach pauschal die komplette Bewegung (wie hier m. E. geschehen) als Antisemitisch oder ähnliches abzustempeln.
    Ich bin auch seit dem 15. Oct min. 4 Tage die Woche im Camp und engagiere mich FÜR MENSCHENRECHTE mehr DEMOKRATIE und SOLIDARITÄT WELTWEIT.
    Es ist klar das so Aussagen nicht tolerierbar sind, aber nächste mal bitte vorher zur Sprache bringen und nicht direkt ALLES kaput reden. Ist nicht wirklich fair denen gegenüber die wirklich für eine bessere Welt für alle kämpfen.

  14. 14 Reflexion 13. Dezember 2011 um 16:22 Uhr

    @ Frederic:

    „Ich bezog mich nicht zwangsweise auf den Text. Ihre Äusserungen reichen mir bereits“

    Mit dieser zugegebenermaßen polemischen Äußerung wollte ich darauf hinweisen, worauf die falsche Toleranz hinausläuft. Es fängt bei Menschen an, die den Holocaust leugnen oder relativieren, wo es enden kann dürfte jedem Menschen klar sein.

    „Ich war zu besagtem Zeitpunkt nicht in der Diskussionsrunde, sondern gerade mit einem Mit-Aktivisten Winterstiefel kaufen“

    Es geht nicht nur um eine Diskussionsrunde, auch von Sie später mit Beteiligten gesprochen haben. Es geht darum, dass sich in Ihrem Camp auch Holocaustleugner_innen beteiligen dürfen, was andere Occupy-Aktivist_innen auch offen eingestehen. Da Sie selbst nicht vor Ort waren, muss ich Ihre Geschichten als Hörensagen abtun, zumal Sie ja jede genauere Einordnung schuldig geblieben sind, obwohl ich Sie darum gebeten habe. Mir scheint es so, als gehe es Ihnen darum, die Vorfälle zu verharmlosen und zu vertuschen. Schließlich bleiben sie die „Genaue Aussage und den Kontext, in dem sie getroffen wurde“ schuldig. Da kann ich ihnen allerdings helfen. Es geht um eine Person, die sich diese Aussagen „auch schon“ anhören durfte. Es ist also anscheinend nicht so, wie Sie suggerieren, dass es sich um einen einmaligen Ausrutscher handelt: „Also, ich (als hoffentlich vertrauensvolle person) musste mir diese Ansagen im Camp auch schon anhören. ich bin beinah völlig ausgeflippt! ich habe darraufhin ein Buch geholt, in dem ein spanischer Widerstandskämpfer aus dem Konzentrationslager Buchenwald berichtet wie auf jüdische Kinder nach der deportation Hunde gehetzt wurden…nie ist mir so eine kühle, ja fast schon gleichgültige haltung entgegengeschlagen. Ich war an diesem Tag auch zutiefst erschüttert. Ich weiß also auch sehr genau, dass es ein paar (natürlich nicht annähernd alle) menschen im Camp sind, die glauben, der Holocaust wäre eine Verschwörungstherorie. Ich nenne diese Annahme mehr als absurd und sehr gefährlich.“ Die Person berichtet auch darüber, dass die Leugner „nach wie vor im Camp“ beteiligt sind. Es ist nun nicht so, dass man dieser Person vorwerfen könnte, dass sie nicht am Camp beteiligt sei, ganz im Gegenteil ist sie ja eine sehr, sehr aktive Aktivistin der „Occupy-Bewegung“. Im Übrigen, was für ein bescheuerter Vorwurf: Wenn ich Ereignisse, die in der FB-Öffentlichkeit ausführlich debatiert werden, kritisiere ist das legitim. Da muss ich nicht mitmachen und ausführliche Feldforschungen vor Ort betreiben. Wenn ich die CDU kritisiere, trete ich ja auch nicht in diesen Verein ein, sondern orientiere mich an den öffentlichen Stellungnahmen. Wenn ich über Nazis schreibe, besuche ich auch keinen Kameradschafsabend, um „den direkten Dialog“ zu suchen.

  15. 15 Rough NinJa 14. Dezember 2011 um 8:56 Uhr

    @H.J.Valjent:

    „aber letztlich steht man rat- und hilflos da.
    Der Vorfall von dem da die Rede ist, der wurde an verschiedenen stellen im netz heftig diskutiert –“

    Was gibt es da zu diskutieren! Rauswurf und bei Widerstand ein paar auf’s Maul sind die einzigen, einer sich selbst als emanzipatorisch und revolutionär verstehenden Bewegung (welche sie natürlich nicht ist), adäquaten Antworten.

    Ein Haufen Irrer (ugs. auch ‚Verschwörungstheoretiker‘) oder bestenfalls einfältiger Linksalternativer – plus Nationalsozialisten als I-Tüpfelchen, seid ihr, sonst nichts.

    Einzig sympathisch sind die Obdachlosen die sich dort besaufen, essen und einen warmen Platz zum Labern haben.

    @Frederic:

    „Ich persönlich durfte mir übrigens das KZ Buchenwald ansehen. Und jeder der behauptet dort wäre kein Mensch getötet worden, war einfach nicht da und hat keine Ahnung. [Oh, und ich bin auch von Occupy Duesseldorf.]“

    Ein Satz mit fadem Geschmack, impliziert er doch daß ohne dein „Ansehen“, welches du „durftest“, die antisemitische Menschenvernichtung in Buchenwald für dich (!) nicht stattfand.
    Und die anderen ‚KZ‘? Mußt du die auch erst „anschauen“?

    Sollte der Satz als defensive Argumentation im Gespräch mit Holocaust-Leugnern in euren Camps gemeint sein, läßt dies tief auf den Konsens dort schließen.

    Macht eure Pennercamps, schüttet euch dort die Birne zu, und kuschelt euch zusammen in die Zelte. Dagegen habe ich, im Gegensatz zu den 99% die ihr angeblich vertretet – die antworten nämlich auf sowas üblicherweise mit „asozial“, „Hartz IV streichen“ oder gleich „Ab ins Gas!“] nichts. Aber haltet euer Maul!

    ps: die eigtl. und formelle Abkürzung für Konzentrationslager war KL, aber ziemlich schnell setzte sich ‚KZ‘ in der Öffenlichtkeit durch. Das schnalzt einfach besser auf der Zunge, gell?

  16. 16 yob 18. Dezember 2011 um 4:16 Uhr

    passt ins Bild:

    Occupy Düsseldorf:“Der Verband deutscher Soldaten – VdS – im Internet“

    XY darauf:

    „Da steht zB: ‚In der anschließenden Diskussion wurde nach einem Beispiel für Wahrheitswidrigkeit der politischen Korrektheit in Deutschland gefragt. Ich nannte den Kriegsausbruch am 01. September 1939, der wahrheitswidrig als »Überfall« auf Polen dargestellt und gelehrt würde.‘ Man fordert außerdem: „Rückübereignung der deutschen Auslandsbesitzungen“ […] Mit welchem Recht sollte irgendein Land ehemalige Kolonien zurückfordern?“

    Occupy Düsseldorf: „Was ist wenn das was dort steht wahr ist??“

    http://www.facebook.com/Occupy.Duesseldorf

  1. 1 Der Ruhrpilot | Ruhrbarone Pingback am 12. Dezember 2011 um 8:56 Uhr
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