Hallo! Inhalte dieses Blogs und viele weitere Artikel finden sich nun im neuen Reflexion-Weblog. Diese Seite dient lediglich als vorläufiges Archiv. Schaut dahin:
Archiv für Januar 2012
Auf dem Marsch der „Occupy-Bewegung“ der Wochenende in Berlin stattfand, durfte die verschwörungsideologische Band „Die Bandbreite“ auftreten, der Antifaschist_innen „sexistische, antisemitische und NS-relativierende Songtexte” vorwerfen.

Der Bandbreite-Sänger am Lautsprecherwagen von Occupy-Berlin.
Wenn deutsche Friedensfreunde gegen den Krieg mobilisieren, kann das durchaus gruselige Formen annehmen, die sie an die Seite der schlimmsten antisemitischen Regime bringt. Ein aktueller Fall ist der Aufruf „Kriegsvorbereitungen stoppen! Embargos beenden! Solidarität mit den Völkern Irans und Syriens!“, der vom Verein „Freundschaft mit Valjevo e.V.“ initiiert und am 05. Januar 2012 in der Tageszeitung „Junge Welt“ veröffentlicht wurde…
… der ganze Artikel kann im neuen Reflexion-Weblog gelesen werden.
Es war ein gutes Jahr für das Milieu der „Truther“ und „Infokrieger“, die die Verfasstheit der Welt verschwörungsideologisch umdeuten. Schließlich gab es die ein oder andere Katastrophe, den ein oder anderen Terroranschlag und die große kapitalistische Krise, die die Verschwörungsszene in ihrem Sinne deuteten konnte. Zeit für einen Rückblick über die wahnhaftesten und wirrsten Verschwörungskonstrukte des vergangenen Jahres…
In der Januar-Ausgabe der Programmzeitschrift des „Radio Corax“ aus Halle ist ein Artikel erschienen, in dem sich der Autor dieser Zeilen mit verschiedenen Verschwörungsfans innerhalb der deutschen Linken auseinandersetzt. Eben: „Verschwörungstheorien statt Gesellschaftskritik“. Außerdem gibt es dort einen weiteren lesenswerten Artikel über die „Wahrheitsbewegung“ zu lesen, der von Autoren des „Beatpunk“-Webzine verfasst wurde.
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Nachdem auf diesem Blog auf einige Holocaustleugner und Verschwörungsfans hingewiesen wurde, die das „Occupy“-Camp in Düsseldorf bewohnen, verfassten einige „Occupy“-Aktivist_innen eine Erklärung, in der sie sich mit dürren Worten distanzierten. Zuvor war eine „ältere jüdische Dame, die mit 2 jüngeren Leuten im Camp gesprochen hatte, erklärt“ worden, dass es „keine Verfolgung und Deportation von Menschen jüdischen Glaubens in Deutschland gegeben“ habe, heißt es in einem offiziellen Protokoll der „Occupy-Bewegung“ aus Düsseldorf (PDF)…