Am vergangenen Wochenende fand ein „Anarchistischer Kongress“ in Berlin statt. Eigentlich wollten die Organisator_innen in der „Technischen Universität“ tagen. Doch das Springer Blatt „Berliner Zeitung“ berichtete einige Tage vor dem Kongress. Die – anscheinend – nicht informierte Unileitung wurde von der Zeitung mit den „Fakten“ über die „Chaoten“ konfrontiert. Diese war „mit den Anarcho-Plänen“ nicht einverstanden. Am Abend erklärte eine Sprecherin:
„Die Veranstaltung wurde von dem Asta ohne unsere Genehmigung geplant. Wir werden versuchen, den Kongress zu unterbinden.“Und so geschah es auch. Die Organisator_innen mussten dem Druck der Zeitung weichen und suchten sich einen anderen Ort.
Hier könnte diese kleine Geschichte bereits an ihrem Ende angelangt sein. Doch der Kongress der Anarchist_innen endete in Selbstauflösung. Eine Gruppe namens „Fuck for Forest“ nutzte den Kongress als Werbe-Plattform. Im Rahmen eines Workshops, bei dem es um „Anarchie und Sex“ gehen sollte, zog sich der männliche Hauptdarsteller von „Fuck for Forest“ aus und die weiblichen Darstellerinnen zogen nach.
Die ganze Geschichte gibt es hier: KLICK!
sexisten angreifen – auch auf anarchistischen kongressen!
.. sind das sexisten? Weil die hetero sex haben und sich dabei filmen lassen? du würdest dir doch auch einen drauf keulen..
„Frauen werden als benutzbare Objekte dargestellt“ – Weil?! Wenn ich mit nem Mädel oder nem Typen einverständlich Sex habe (ob aus irgendner Art Zuneigung oder Geilheit), dann objektiviere und benutze ich sie? Da frage ich: Na und?!
Deine vermeintliche „Genderkritik“ ist auf dem Niveau der CDU: „Sex hat aus Liebe stattzufinden und nicht aus Geilheit.“ Und danach immerschön beim Pastor um Vergebung bitten! Verklemmte(r) Spießer(in)…
nicht immer von sich auf andere schliessen….
@ warum…
Du checkst es einfach nicht!!! Es geht nicht darum, Sex als solches zu negieren (obwohl Penetration als Normalität mit Sicherheit auch eine kritische Betrachtung erfahren kann und sollte).
Es geht darum, Sexualität, die aus einer heteronormativen Gesellschaft hervorgeht und in einer solchen Struktur funktioniert kritisch zu Betrachten. Also darum, dass eine männliche Dominanz und damit einhergehend Machtverhältnisse reproduziert werden!
Und das finde ich absolut notwendig!!! Also tu nicht so vermeidlich emanzipiert und erhaben über gesellschaftliche Strukturen – das ist naiv und gefährlich!
Sexist_innen angreifen – Immer und überall!
immer derselbe blödsinn. hatten wir doch schon.
unsere sexualität geht aus der heteronormativen gesellschaft hervor und reproduziert diese. logisch betrachtet sind wir deswegen alle sexist_INNEN und müssten uns selber angreifen.
immer und überall!
mit messer und gabel essen ist auch normalität. NORMALITÄT!!! kann ja wohl nicht wahr sein! alles kritisch betrachten, ey!
deutschland „und“ polizeistaat „ist auch normalität. NORMALITÄT!!! kann ja wohl nicht wahr sein! alles kritisch betrachten, ey!“
ja und?
Am einfachtsen wärs wenn in Zukunft in den Einladungen zu Anarchistenkongressen, Antifatreffen usw. gleich ein Hinweis auf die Kleiderordnung abgedruckt wird, mit detaillierter Beschreibung welche Stellen bei Männern & Frauen jeweils verdeckt sein müssen. Und wer nicht mit hochgeschlossenem Kragen ankommt, hat dann eben Hausverbot. Als Orientierung können die tollen Mobi-Bildchen von (außer an den Sehschlitzen) ganzkörperverhüllten Antifakämpfern herangezogen werden.
„Sex hat aus Liebe stattzufinden und nicht aus Geilheit.“
Liebe ist schon was schönes…