Lauschen

Es ist angerichtet.

Irgendwann geht es weiter (26.01.2014).

Der Marsch der 0,00009 Prozent.

Auf dem Marsch der „Occupy-Bewegung“ der Wochenende in Berlin stattfand, durfte die verschwörungsideologische Band „Die Bandbreite“ auftreten, der Antifaschist_innen „sexis­ti­sche, anti­se­mi­ti­sche und NS-relativierende Song­texte” vorwerfen.

Ein ausführlicher Bericht findet sich im brandneuen Reflexion-Weblog unter www.reflexion-blog.com. Die Adresse sollten sich Leser_innen dieses Blogs merken, denn dort entsteht die neue Internetpräsenz. Es würde mich freuen, wenn ihr dort vorbeischaut.


Der Bandbreite-Sänger am Lautsprecherwagen von Occupy-Berlin.

Direkt zum Bericht.

Der Aufritt.

Die Abgründe der deutschen „Occupy-Bewegung“ sind nicht zu übersehen: Da wären zum Beispiel die Holocaust-Leugner im Occupy-Camp in Düsseldorf, der Querfront-Auftritt eines Occupy-Aktivisten in Berlin und die NS-Apologie in Frankfurt. Dort empfiehlt ein Occupy-Camper den Besucher_innen die ersten Jahre des Nationalsozialismus als Orientierungsmodell. Der Occupy-Aktivist erklärt, dass der „frühe Nationalsozialismus schon solche Ansätze hatte, die auch interessant waren“, wenn man das einmal „geschichtlich betrachtet“. Doch in Frankfurt sind nicht nur NS-Apologeten, sondern auch Aktivist_innen aktiv, die sich auf die Verschwörungsfilme der „Zeitgeist“-Reihe beziehen. Einer dieser „Zeitgeist“-Fans ist der Occupy-Aktivist Wolfram Siener, der vom Spiegel als „charismatische Führungsfigur“ bezeichnet wurde und nach den Märschen vom 15.10.2011 zu einem kleinen Medienstar der „Bewegung“ avancierte. Ein weiterer Wortführer ist Frank Steg­mai­er, der bereits bei den rechtspopulistischen „Freien Wählern“ aktiv war…

… den ganzen Artikel über den Auftritt der Band „Die Bandbreite“ gibt es im neuen Reflexion-Weblog.

Die wundersame Welt des Verschwörungsrappers III.

Verschwörungsrapper sind eine sonderbare musikalische Erscheinung. Ob „Die Bandbreite“, „Kilez More“ oder „Guantana-Mohr“: Sie produzieren den Soundtrack zur Verschwörungstheorie und erreichen auf diese Art und Weise eine eingefleischte Szene aus „Truthern“, „Infokriegern“ und „Wahrheitsbewegten“. Hier werden die Ereignisse der 11. September 2001 umgedeutet, die Aids- und „Klimalüge“ besungen oder das Bilderberger-Treffen in Reime verpackt. Miese Beats und noch miesere Reime ergeben eine äußerst unschöne Mischung.
Ein weiterer Rapper in diesem Milieu ist das „Wuppertaler Weißbrot“ Tim P., der sich den Spitznamen JFK gegeben hat. Seine Vorbilder sind Klaus Kinski, John F. Kennedy und Mahmud Ahmadinedschad. Er reimt über die Themen, die er sich über verschiedene Verschwörungsseiten im Internet angelesen hat. Das kann durchaus holprig klingen: Mit seinen Liedern bewirbt JFK, der seine Texte als „Informationsrap“ beschreibt, verschiedene Verschwörungstheorien. Er reimt zum Beispiel über sogenannte „Chemtrails“, die angebliche Erdbebenwaffe „Haarp“ und „geheime Bruderschaften“

… den ganzen Artikel gibt es im neuen Reflexion-Weblog.

Goodbye Ken.

Der Radiomoderator Ken Jebsen ist nun nicht mehr im Radio Fritz des RBB zu hören. Bereits vor einigen Wochen war es zu einer zeitweiligen Absetzung der Sendung KenFM gekommen. Damals war eine Nachricht des Moderatoren veröffentlicht worden: „Ich weiß, wer den Ho­lo­caust als PR er­fun­den hat“, schrieb Jebsen in dieser Nachricht, die durch Henryk M. Broder veröffentlicht wurde. In diesem Zusammenhang verwies Jebsen auf den PR-Experten Edward Bernays, einen Neffen Sigmund Freuds. In der Nachricht des Ken Jebsen fanden sich weitere eindeutige Aussagen. So schwadronierte der Radiomoderator, zu dessen Markenzeichen ein ratternder, schneller Sprachstil gehörte, zum Beispiel über „die führer“ des „jüdischen volkes“. „was ist das grösste problem der juden ? ihre führer“, schrieb Jebsen und nannte in diesem Zusammenhang den Namen des amerikanischen Politikers Henry Kissinger…

… den ganzen Artikel gibt es im neuen Reflexion-Weblog.

KenFM weiterhin auf Sendung.

Wenn ein Moderator vor allem verschwörungsideologische, antiisraelische und antiamerikanische Radiobeiträge produziert, ist das für den Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) noch lange kein Grund, die Zusammenarbeit mit diesem ratternden Radiomoderatoren einzustellen. Wenn dieser Moderator vom Holocaust spricht und diesen auf den Public Relation-Experten Edward Bernays zurückführt, wird die Sendung immerhin für eine Woche eingestellt. „Ich weiß, wer den Holocaust als PR erfunden hat“, behauptete der Radiomoderator Ken Jebsen in einer Nachricht. Er hatte mit seiner Sendung „KenFM“ zahlreiche Themen aufgegriffen, die er mit Hilfe populärer Verschwörungsmythen erklärte…

… den ganzen Artikel gibt es im neuen Reflexion-Blog.

Propaganda à la KenFM: Ein Nachruf.

Mit einem Paukenschlag und einem Shitstorm endet die Karriere einer verschwörungsideologischen Legende. In der „KenFM“-Sendung des Radiomoderators Ken Jebsen, der über das Jugendradio Fritz des öffentlich-rechtlichen Rundfunk Berlin Brandenburg (RBB) zu hören war, wurde vor allem Verschwörungsideologie, Israel-Hass und Antiamerikanismus verbreitet. Nun ist der Propagandist reaktionärer Verschwörungstheorien vorerst nicht mehr über das Radio zu hören…

… den ganzen Artikel gibt es im neuen Reflexion-Blog.

Reflexion vs. Bandbreite:

Das neueste Machwerk der Verschwörungsband „Die Bandbreite“ hat einen ganz besonderen Namen: „Reflexion“ nennt sich das Album. „Reflexion“ , so lautet auch der Name dieser Internetseite, auf der seit mehreren Jahren über die Aktivitäten und Inhalte der Verschwörungscombo berichtet wird. Dies geschieht nicht aufgrund der miesen Schlagerbeats oder der sich nicht reimenden Reime, sondern weil sich mit dieser Band die ideologische Verkommenheit eines Teils der deutschen Linken ganz hervorragend aufzeigen lässt.
Mit dem Erscheinen des neuen Albums „Reflexion“ war es allerdings an der Zeit, eine erneute ausführliche Kritik an dieser Band zu formulieren, die sowohl auf Aufmärschen der Verschwörungsszene als auch auf Veranstaltungen der deutschen Linken, mit ihrem merkwürdigen Liedgut – angesiedelt zwischen deutschem Schlager und noch deutscherem Deutsch-Pop – zu begeistern weiß…

… eine ausführliche Kritik gibt es im neuen Blog: KLICK!

The Sound of Silence.

Ein Video von der Gedenkfeier zum zehnten Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001: Paul Simon singt „The Sound of Silence“ am Ground Zero…

Die Verschwörungstheorien des Xavier Naidoo.

Wenn Xavier Naidoo auf irgendeinem x-beliebiegen Radiosender „Alles kann besser werden“ plärrt, kämen die abgeneigten Hörer_innen, die entnervt umschalten, wahrscheinlich nicht auf die Idee, dass Naidoo – neben radikaler Religiösität – auch einschlägige Verschwörungstheorien propagiert. Das betrifft beispielsweise die Deutung des 11. September 2001: In seinem Lied „Goldwaagen“, das auf dem Album „Alles kann besser werden“ erschienen ist, reproduziert Naidoo bekannte Verschwörungstheorien, vom 11. September 2001 bis zu den Anschlägen von London und Madrid: „9/11, London und Madrid, jeder weiß dass Al Qaida nur die CIA ist“, behauptet Naidoo in diesem Song. „World Trade Center Nr. 7, warum ist von dem Gebäude nichts mehr übrig geblieben“, fragt er weiter…

… ein ausführlicher Artikel über die Verschwörungsmythen des Xavier Naidoo findet sich im neuen Reflexion-Weblog.