Archiv der Kategorie 'Lechts und rings'

Es ist angerichtet.

Irgendwann geht es weiter (26.01.2014).

Der Marsch der 0,00009 Prozent.

Auf dem Marsch der „Occupy-Bewegung“ der Wochenende in Berlin stattfand, durfte die verschwörungsideologische Band „Die Bandbreite“ auftreten, der Antifaschist_innen „sexis­ti­sche, anti­se­mi­ti­sche und NS-relativierende Song­texte” vorwerfen.

Ein ausführlicher Bericht findet sich im brandneuen Reflexion-Weblog unter www.reflexion-blog.com. Die Adresse sollten sich Leser_innen dieses Blogs merken, denn dort entsteht die neue Internetpräsenz. Es würde mich freuen, wenn ihr dort vorbeischaut.


Der Bandbreite-Sänger am Lautsprecherwagen von Occupy-Berlin.

Direkt zum Bericht.

Die Liste.

Wenn deutsche Friedensfreunde gegen den Krieg mobilisieren, kann das durchaus gruselige Formen annehmen, die sie an die Seite der schlimmsten antisemitischen Regime bringt. Ein aktueller Fall ist der Aufruf „Kriegsvorbereitungen stoppen! Embargos beenden! Solidarität mit den Völkern Irans und Syriens!“, der vom Verein „Freundschaft mit Valjevo e.V.“ initiiert und am 05. Januar 2012 in der Tageszeitung „Junge Welt“ veröffentlicht wurde…

… der ganze Artikel kann im neuen Reflexion-Weblog gelesen werden.

Geschichtsrevisionismus unter „Roter Fahne“.

Die Internetseite „Die Rote Fahne“, die von Stephan Steins betrieben wird, beruft sich auf die Rote Fahne, die von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht begründet wurde. Mit Rosa Luxemburg hat diese Internetseite allerdings nichts zu tun. Schließlich finden sich auf der Internetseite des „sozialistischen Magazins“ verschwörungsideologische Texte über den an­geb­li­chen „zio­nis­ti­schen Ter­ror in Deutsch­land“. Außerdem finden sich For­de­run­gen nach einem „Schuss mehr ge­sun­den Pa­trio­tis­mus und Kon­ser­va­tis­mus“, den Eu­ro­pa an­geb­lich ge­brau­chen könne. In einem Ar­ti­kel, der nach den Mor­den von Oslo und Utoya auf der Internetseite veröffentlicht wurde, schrieb Steins von einem an­geb­li­chen „zio­nis­ti­schen Hin­ter­grund der Ter­ror­an­schlä­ge“. Dort jammerte er über die angebliche „so­zia­le und kul­tu­rel­le Ent­wur­ze­lung“ der „au­to­chtho­nen Be­völ­ke­rung“. Doch vor allem hetzt das Ma­ga­zin um Ste­phan Steins gegen Is­ra­el: „Is­ra­el ist kein Staat“, heißt es dort. „Is­ra­el ist der Name des zio­nis­ti­schen Krie­ges“

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Die Gemeinschaft gegen die „1 Prozent“.

Die „Occupy-Bewegung“ ist in aller Munde. Am 15.10.2011 demonstrierten mehrere zehntausend Menschen in vielen Städten der Bundesrepublik. 8000 waren es in Frankfurt, 7000 in Berlin, 3000 in Hamburg und immerhin noch 350 in Bremen. „Echte Demokratie Jetzt“, lautete eine Forderung, die oftmals von den Medien erwähnt wurde. Andere Forderungen gingen bei soviel Demokratie-Idealismus allerdings unter. In Berlin wurden Schilder in die Höhe gereckt, die einen Galgen zeigten, darunter war die Parole „Alternativlos“ zu lesen. In Frankfurt wurden Demonstrant_innen, die sich mit einer amerikanischen Fahne und einem Schild, auf dem unter anderem „Lest Marx“ zu lesen war, unter die Occupy-Demonstrant_innen gemischt hatten, angegriffen. In verschiedenen Reden wurde in einem eindeutigen antisemitischen Jargon gegen die angebliche Macht „der Rothschilds“ angeschrien. In Köln warnte eine Verschwörungsideologin vor einem angeblich drohenden dritten Weltkrieg, der durch „den Ami“ und „den Israeli“ geplant werden würde…

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Das Interview.

Der Sänger der Band „Die Bandbreite“, ein Typ namens Marcel Wojnarowicz, gibt gerne Interviews. Hier äußert er sich ausführlich über seine Texte und und die ideologischen Grundlagen seiner Theorien. Die Band verpackt verschiedene Verschwörungstheorien in sich nicht immer reimende Reime. Mit Texten über den 11. September ist sie zur Band der deutschen Truther- und Infokriegerszene avanciert. Das neueste Interview ist durchaus bezeichnend und zwar nicht nur wegen den Inhalten, sondern auch wegen den Themen, die auf der Internetseite des Radiosenders zu finden sind. Radiosender ist eigentlich übertrieben, denn es handelt sich um einen kleinen Online-Sender, dessen Bandbreite begrenzt ist. Der Sender sei ein „Online Medium für alle die aufwachen wollen“, heißt es in einer Selbstdarstellung von „Wake News Radio“, das von einem Moderator namens Detlev betrieben wird. Er will über die „Dominante, irrsinnige Minorität“ aufklären, die angeblich die Welt beherrschen würde.


Faksimile von der Seite des Internetradiosenders

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Bezeichnende Reaktionen.

Die Veranstaltung des „Linksnationalisten“ Jürgen Elssässer, der an einer Querfront zwischen „Linken, Rechten“ und „Religiösen“ arbeitet, wurde auch auf den Internetseiten der „Occupy-Bewegung“ besprochen. Schließlich hatte der Occupy-Aktivist Bastian Menningen auf dem Podium gesessen. Menningen, der gemeinsam mit dem Rechtspopulisten Oliver Janich, dem Konservativen Karl Feld­mey­er und dem Querfrontler Jürgen Elsässer auf der Bühne saß, um die „Occupy-Bewegung“ zu bewerben, meldete sich auch selbst zu Wort. Andere Aktivisten verteidigten den Auftritt ihres Kompagnons ebenfalls. Ganz besonders tat sich Florian H. hervor, der die Verschwörungsseite „The Babyshambler“ betreibt. Auf seiner Facebook-Seite zeigt er schon mal Angela Merkel in Nazi-Uniform, die statt des Hakenkreuzes ein Euro-Zeichen als Armbinde trägt. Seine Äußerungen bewegen sich auf einem ähnlichen Niveau…

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KenFM weiterhin auf Sendung.

Wenn ein Moderator vor allem verschwörungsideologische, antiisraelische und antiamerikanische Radiobeiträge produziert, ist das für den Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) noch lange kein Grund, die Zusammenarbeit mit diesem ratternden Radiomoderatoren einzustellen. Wenn dieser Moderator vom Holocaust spricht und diesen auf den Public Relation-Experten Edward Bernays zurückführt, wird die Sendung immerhin für eine Woche eingestellt. „Ich weiß, wer den Holocaust als PR erfunden hat“, behauptete der Radiomoderator Ken Jebsen in einer Nachricht. Er hatte mit seiner Sendung „KenFM“ zahlreiche Themen aufgegriffen, die er mit Hilfe populärer Verschwörungsmythen erklärte…

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Der Querfrontler und der Occupy-Aktivst.

Nun hat sie also stattgefunden: Die Veranstaltung des Querfrontlers Jürgen Elsässer, der „Linke, Rechte“ und „Religiöse“ zu einer großen Gemeinschaft vereinen möchte, ging am 03.11.2011 im Viethaus in Berlin Mitte über die Bühne. Neben Jürgen Elsässer und seinem Kompagnon, dem Verschwörungsideologen Oliver Janich, saß auch ein Vertreter von „Occupy-Berlin“ auf dem Podium, um die „Bewegung der Empörten“ zu bewerben…

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Die Solidarisierer.

Keine Berührungsängste mit einem fallenden despotischen Regime und dessen gefallenen antisemitischen Führer kennt das „Antikriegsbündnis Nürnberg“, sowie die anderen K-Gruppen der bayrischen Stadt. Mit dem Krieg in Libyen und der militärischen Intervention der NATO hatten diese deutschen Friedensfreunden einen Anlass gefunden, Flugblätter zu verfassen und Erklärungen zu veröffentlichen. Man unterstützte die Erklärung der „Bundesweite Koordination der Friedensinitiativen – Stoppt die NATO-Kriege“, die zur „Solidarität mit dem libyschen antikolonialen Widerstand“ aufrief und die Diktatur als „Gegenmodell zum westlichen Raubtierkapitalismus“ pries…

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