Trash

Es ist angerichtet.

Irgendwann geht es weiter (26.01.2014).

Der Marsch der 0,00009 Prozent.

Auf dem Marsch der „Occupy-Bewegung“ der Wochenende in Berlin stattfand, durfte die verschwörungsideologische Band „Die Bandbreite“ auftreten, der Antifaschist_innen „sexis­ti­sche, anti­se­mi­ti­sche und NS-relativierende Song­texte” vorwerfen.

Ein ausführlicher Bericht findet sich im brandneuen Reflexion-Weblog unter www.reflexion-blog.com. Die Adresse sollten sich Leser_innen dieses Blogs merken, denn dort entsteht die neue Internetpräsenz. Es würde mich freuen, wenn ihr dort vorbeischaut.


Der Bandbreite-Sänger am Lautsprecherwagen von Occupy-Berlin.

Direkt zum Bericht.

Am Ende die Hoffnung. Eine Kritik.

Irgendwann im letzten Jahr kommen die Mitarbeiter_innen eines Hauptstadtbüros, die irgendwas mit Medien machen, auf eine Idee: Man nehme das ehemalige GZSZ-Sternchen Yvonne Catterfeld, klaue den Plot von Titanic, mische dies mit einer Prise Pearl Harbour und verlege die Handlung auf ein deutsches U-Boot. Fertig ist das „Historien-Drama“, das voll im Trend liegt. Mit „Der Untergang“, „Jud Süß – ein Film als Verbrechen“ oder „Hindenburg“ hat die deutsche Filmindustrie schließlich gelernt, dass verharmlosende Stoffe, mit denen die Deutschen zum Opfer gemacht werden, beim deutschen Publikum gut ankommen. Die Unterstützung des deutschen Feuilletons ist gewiss und mit Yvonne Catterfeld kann man sogar auf eine Darstellerin zurückgreifen, die das geschichtsvergessene RTL-Publikum anspricht. Das große Sat1-Drama war am 18.10.2011 im deutschen Fernsehen zu sehen…

… die ganze Filmkritik kann im neuen Reflexion-Weblog gelesen werden.

Bermuda-Dreieck Nordsee. Eine Kritik.

Am vergangenen Sonntag zeigte RTL mal wieder eine Eigenproduktion, für die der Fernsehsender berühmt und berüchtigt ist. „Bermuda-Dreieck Nordsee“ lautete der Name des Streifens, für den RTL wochenlang geworben hatte. Der Film handelt von einer fiesen Konzernchefin, die die deutsche Umwelt versaut. In der originalen Fassung lautete der Name der Firma „Global Senergy“, fast wie der Name der schottischen Energiefirma „Senergy“. Nach rechtlichen Drohungen wurden sämtliche Szenen entfernt oder überarbeitet, in denen der Name der Firma zu sehen oder zu hören ist. Einige Szenen wurden in aller Eile nachsynchronisiert. Daher konnte der Film dann am Sonntag, den 25.09.2011, doch noch gesendet werden. Eigentlich schade: Den Zuschauer_innen wäre einiges erspart geblieben…

… den ganzen Artikel gibt es im neuen Reflexion-Weblog.

Zero Investigation – Eine Kritik.

Der italienische Dokumentarfilm „Zero: An Investigation into 9/11″, der hierzulande auf den Titel „9/11 – Was steckt wirklich dahinter“ getauft wurde, lief vor einiger Zeit im zweiten Programm des Österreichischen Rundfunks (ORF). Außerdem ist der Film öfter in verschiedenen Kinos zu sehen, die mit speziellen Programmen den Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001 begehen. Der Produzent des Films ist der ehemalige italienische Abgeordnete Giulietto Chiesa. Er hätte „solide Arbeit“ geleistet, heißt es in einer Film-Rezension des „Schattenblicks“. Der Film findet sich auf zahlreichen Internetseiten aus dem verschwörungsideologischen Milieu, aber auch auf den Seiten der „Freien Nationalisten Saalfeld“. Der Film wird nicht nur dort als „penibel recherchierte“ Dokumentation beschrieben, die zu „verblüffenden neuen Thesen und Erkenntnissen“ führen würde…

… die ganze Filmkritik gibt es im neuen Reflexion-Blog.

Ninjas gegen den Kommunismus.

Der Trailer des antikommunistischen Machwerks „Ninja in geheimer Mission“ hat es in sich:

„Das letzte Bollwerk der Menschheit gegen die Schrecken des Kommunismus. (…) Gewissenlose KGB-Agenten vergnügen sich mit perversen Folterexperimenten. Hier zeigt die Sowjetunion ihre hässliche Fratze. Nur ein Mann wagt es, sich dem roten Abschaum in den Weg zu stellen (…). Wenn der Terminator ein Russe wäre, hätte er keine Chance gegen Ninja (…). Er mäht seine Feinde nieder, wie Unkraut im Garten der Freiheit. Gnadenlose Ninja-Action für eine bessere Welt. Patrioten entscheiden sich für ‚Ninja in geheimer Mission‘“:

Nazis im Weltall – III.

Neben der klassischen Star Trek Serie (TOS) und dem neueren Ableger (Enterprise) gab es auch in der Star Trek Serie Voyager eine Doppel-Episode, die sich mit Nazis im Weltall auseinandersetzte. „Das Tötungsspiel“ handelt allerdings nur im weitesten Sinne von Nazis: Eine außerirdische Spezies, die Hirogen, nutzt die historischen Ereignisse, um ihren bizaren Vergnügungen nachzugehen. Die Hirogen haben die Voyager gekapert, um auf dem Schiff merkwürdige Todesspiele mit der Crew auszufechten. Deren holografischer Doktor hat alle Hände voll zu tun, um die Mitglieder der Besatzung wieder zusammenzuflicken.
Schließlich entdeckt der Anführer der Hirogen auf dem schiffseigenen Holodeck der Voyager, das jegliche Realität simulieren kann, eine ideale Simulation, um die Crew der Voyager zu jagen. Sie wird in ein Frankreich des vergangenen Jahrhunderts transportiert: Die Hirogen übernehmen die Rolle, die ihnen am passendsten erscheint. Sie ziehen sich die Wehrmachts-Uniformen an und beginnen die Crew der Voyager, die Mitglieder der französischen Résistance und der Allierten verkörpern, zu jagen. Diese sinnentleerte Handlung, bei der die Ereigniss des zweiten Weltkriegs als Blaupause benutzt wird, wurde von den Produzent_innen der Serie für eine Doppelepisode benutzt.
Star Trek Voyager nutzt den zweiten Weltkrieg und den Nationalsozialismus als Blaupause; die Nationalsozialsten und ihre Handlungen werden noch stärker als in der originalen Serie, in der immerhin noch ein Mensch, wenn auch auf einem anderen Planeten, ein nationalsozialistisches Wahn-System umsetzten wollte, benutzt. Doch die Nazis sind in dieser Voyager Doppelepisode lediglich brutale Aliens und Computer-Hologramme. Dem historischen Nationalsozialismus, mit seiner immanenten Grausamkeit, konnte und wollte diese Serie nicht gerecht werden. Am Ende des „Tötungsspiels“ siegt natürlich die Crew der Voyager. Die Hirogen, die das Schiff zunächst zu einem interstelaren Nazi-Vergnügungspark umbauen wollen, kommen trotzdem nicht allzu schlecht weg: Sie übernehmen die Holo-Technologie und dürfen im Serienuniversum weiterhin in Nazi-Uniformen schlüpfen, um bizarren Tötungsspielen nachzugehen.
„Das Tötungsspiel“ zählt in unserem Universum zu den schlechtesten Folgen, die Star Trek je hervorgebracht hat. Wer „Nazis im Weltraum“ sehen möchte, sollte dann schon eher auf die Enterprise-Episoden zurückgreifen. Dort gibt es immerhin einen spannenden Plot, böse Nazis und heldenhafte Amerikaner_innen, die sich der Besatzung durch die Deutschen widersetzen. Wer richtigen Trash möchte ist hingegen mit der Folge der originalen Serie besser bedient. Nur die absoluten Star-Trek-Nerds werden vom „Tötungsspiel“ nicht allzusehr enttäuscht sein. Einen kleinen Einblick über die Voyager-Episoden können die geneigten Leser_innen dieses Blogs bereits mit dem Trailer erlangen. „Reflexion“ wünscht viel Vergnügen!

Um Kopf und Kragen…

Sich um Kopf und Kragen reden. Diesmal veranschaulicht durch die verschwörungsideologische Band „Die Bandbreite“. Zu sehen sind der etwas angesäuerte Frontmann Marcel Wojnarowicz alias „Wojna“ und der knuffelige Kopfnicker Torben Eckhoff alias „DJ Torben“:

Mehr Informationen über den geplanten Auftritt der Band auf dem UZ-Pressefest gibt es hier.

Bis(s) zum bitteren Ende. Eine Kritik.

Als eifriger Leser diverser Jugendzeitschriften, wie zum Beispiel dem Qualitätsmagazin „Bravo“, habe ich am einem der vergangenen Sonntage direkt nach den RTL2-Nachrichten meine Fernbedienung ergriffen und auf den Fernsehsender Pro Sieben geschaltet. Dort, wo Dummheiten wie „Two and a Half Man“ neben Meisterwerken wie den „Simpsons“ zu sehen sind, wurde nämlich ein ganz besonderes Spektakel geboten: Der erste „Twilight“-Film war das erste Mal im Free-TV zu sehen. Irgendwie erschien es mir logisch, diesen Film anzuschauen, um die zahlreichen Huldigungen in den bereits erwähnten „Jugendzeitschriften“ zu verstehen. Dort werden die Filme um die menschliche Bella und dem weißen Supervampir Edward Cullen als Meisterwerke der modernen Filmkunst verkauft, die man gesehen haben muss. Endlich, so könnte man meinen, war es dann soweit. Das zeigte auch das blutrote Pro-Sieben Zeichen, das auf den Blockbuster hinwies…

… die ganze Filmkritik kann im neuen Reflexion-Weblog gelesen werden.

„Die Brut des Bösen.“

Der zweitschlechteste Action-Film, der jemals gedreht wurde, hört auf den schaurigen Namen „Die Brut des Bösen“. Der Film aus dem Jahre 1979 wäre nicht ohne den Schlagsersänger Christian Anders entstanden, der mit seinem Schmalzstück „Es fährt ein Zug nach Nirgendwo“ die Herzen der Zuhörer_innen erfreute. In den 70′er Jahren des letzten Jahrhunderts wollte sich Christian Anders als ernstzunehmender Action-Darsteller etablieren. Dieser Versuch ist gründlich misslungen, vielleicht auch weil der Schlagersänger eine schlechte Bruce Lee Kopie abgab. Für „Die Brut des Bösen“ schrieb Anders das Drehbuch, führte Regie, trat als Hauptdarsteller auf, besorgte den Schnitt und verantwortete den Soundtrack. Natürlich war er auch Stuntkoordinator. Christian Anders tat also alles in seiner Macht Stehende, um dem Film seinen Stempel aufzudrücken….

… die ganze Filmkritik gibt es im neuen Reflexion-Blog: KLICK!