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Der bereits 2006 erschienene Film „Genosse Pedersen“ zeigt die Gechichte des Knut Pedersen, der 1973 in die norwegische „Kommunistische Partei der Arbeiter (die Marxist-Leninisten)“ (AKP) eintrat, um die Welt zu verändern. Der Lehrer wird durch seine Schüler_innen, dem roten Buch des Mao Tse-tung und durch die Revolte des Jahres 1968 politisiert. Nach seinem Eintritt beteiligt er sich an den Aktionen der Partei, er verkauft die Zeitschrift „Klassekampen“, organisiert Demonstrationen und debatiert in den klandestin organisierten Parteitreffen im örtlichen Schwimmbad. Dort lernt der verheiratete Pedersen seine Genossin Nina Skåtøy kennen. Aus der Liebesbeziehung entsteht eine enge Freundschaft, die sich in den folgenden zehn Jahren mit der Geschichte der maoistischen Partei verknüpfen wird. Auf einem Parteitag, der – selbstverständlich klandestin organisiert – im benachbarten Schweden stattfindet, übt Nina heftige Selbstkritik an ihrer „kleinbürgerlichen Beziehung“ zum Genossen Pedersen, der mittlerweile unter dem Decknamen „Genosse Eivind“ agiert und brandmarkt die Liebe als Verrat an der „Arbeiterklasse“. Die Liebesbeziehung zerbricht, doch die Freundschaft bleibt bestehen…
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