Tag-Archiv für 'antisemitismus'

Gegen jeden Antisemitismus!

In Bremen hat sich ein Bündnis gebildet, das die unsäglichen Aktionen verschiedener linker Friedensgruppen, aus einer antifaschistischen Perspektive kritisiert. Das „Bremer Bündnis gegen den Antisemitismus“ verweist unter anderen auf die Aktionen des sogenannten „Bremer Friedensforums“, das nicht nur zum Boykott israelischer Waren aufruft, sondern auch an der Organisation antisemitischer Aufmärsche beteiligt war…

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Die Holocaust-Leugner aus Düsseldorf.

In Düsseldorf gibt es einen Ableger der „Occupy-Bewegung“, deren Aktivist_innen in vielen Städten der Bundesrepublik campieren. In Düsseldorf zelten etwa zwanzig Personen am Martin-Luther-Platz, um „eine Anlaufstelle zu bieten“. Sie trotzen den kalten Temperaturen und stellen sich als „Bewegung“ dar, die für „Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit“ eintreten würden. Man organisiert Demonstrationen und andere Aktionen. So zum Beispiel eine „Licht-Installation“, bei der „mit Fackeln der Schriftzug ‚OCCUPY‘ gezeigt“ wird. Es seien „Lichter die die Dunkelheit erleuchten“, kommentiert ein Aktivist diese Aktion. „Unsere Zeit ist gekommen – wir werden nicht länger den Mund halten“, heißt es auf der offiziellen Facebook-Seite der „Occupy-Bewegung“ aus Düsseldorf…

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Die Gemeinschaft gegen die „1 Prozent“.

Die „Occupy-Bewegung“ ist in aller Munde. Am 15.10.2011 demonstrierten mehrere zehntausend Menschen in vielen Städten der Bundesrepublik. 8000 waren es in Frankfurt, 7000 in Berlin, 3000 in Hamburg und immerhin noch 350 in Bremen. „Echte Demokratie Jetzt“, lautete eine Forderung, die oftmals von den Medien erwähnt wurde. Andere Forderungen gingen bei soviel Demokratie-Idealismus allerdings unter. In Berlin wurden Schilder in die Höhe gereckt, die einen Galgen zeigten, darunter war die Parole „Alternativlos“ zu lesen. In Frankfurt wurden Demonstrant_innen, die sich mit einer amerikanischen Fahne und einem Schild, auf dem unter anderem „Lest Marx“ zu lesen war, unter die Occupy-Demonstrant_innen gemischt hatten, angegriffen. In verschiedenen Reden wurde in einem eindeutigen antisemitischen Jargon gegen die angebliche Macht „der Rothschilds“ angeschrien. In Köln warnte eine Verschwörungsideologin vor einem angeblich drohenden dritten Weltkrieg, der durch „den Ami“ und „den Israeli“ geplant werden würde…

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Das Interview.

Der Sänger der Band „Die Bandbreite“, ein Typ namens Marcel Wojnarowicz, gibt gerne Interviews. Hier äußert er sich ausführlich über seine Texte und und die ideologischen Grundlagen seiner Theorien. Die Band verpackt verschiedene Verschwörungstheorien in sich nicht immer reimende Reime. Mit Texten über den 11. September ist sie zur Band der deutschen Truther- und Infokriegerszene avanciert. Das neueste Interview ist durchaus bezeichnend und zwar nicht nur wegen den Inhalten, sondern auch wegen den Themen, die auf der Internetseite des Radiosenders zu finden sind. Radiosender ist eigentlich übertrieben, denn es handelt sich um einen kleinen Online-Sender, dessen Bandbreite begrenzt ist. Der Sender sei ein „Online Medium für alle die aufwachen wollen“, heißt es in einer Selbstdarstellung von „Wake News Radio“, das von einem Moderator namens Detlev betrieben wird. Er will über die „Dominante, irrsinnige Minorität“ aufklären, die angeblich die Welt beherrschen würde.


Faksimile von der Seite des Internetradiosenders

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Der Hetzer.

Würde es einen Preis für die ekelhaftesten Verschwörungstheorie des Jahres 2011 geben, wäre er ein mehr als aussichtsreicher Kandidat. Er heißt Reinhard Lütkemeyer und betreibt den „explizit antisemitischen Weblog Blog ‚Scusi‘“. Dort hetzt Lütkemeyer, vor allem gegen „Itzhaks“ und „die global vernetzte US-Finanzmischpoke“. Die Revolten gegen das iranische Regime waren für ihn das „Ergebnis des schmutzigen Routinegeschäfts von Mossad, CIA und MI6″, für die Wirtschaftskrisen machte er „kriminelle jüdische Börsenhändler und Investmentbanker“ verantwortlich und für die mörderischen Terroranschläge vom 11. September 2001 „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ die amerikanische Regierung…

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Goodbye Ken.

Der Radiomoderator Ken Jebsen ist nun nicht mehr im Radio Fritz des RBB zu hören. Bereits vor einigen Wochen war es zu einer zeitweiligen Absetzung der Sendung KenFM gekommen. Damals war eine Nachricht des Moderatoren veröffentlicht worden: „Ich weiß, wer den Ho­lo­caust als PR er­fun­den hat“, schrieb Jebsen in dieser Nachricht, die durch Henryk M. Broder veröffentlicht wurde. In diesem Zusammenhang verwies Jebsen auf den PR-Experten Edward Bernays, einen Neffen Sigmund Freuds. In der Nachricht des Ken Jebsen fanden sich weitere eindeutige Aussagen. So schwadronierte der Radiomoderator, zu dessen Markenzeichen ein ratternder, schneller Sprachstil gehörte, zum Beispiel über „die führer“ des „jüdischen volkes“. „was ist das grösste problem der juden ? ihre führer“, schrieb Jebsen und nannte in diesem Zusammenhang den Namen des amerikanischen Politikers Henry Kissinger…

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Deutsche Abgründe.

Zehn Menschen sind tot. Dreizehn Jahre verrichtete eine rechte Terrorgruppe, die sich den Namen „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) gegeben hatte, ihr mörderisches Handwerk, ohne dass bundesdeutsche Behörden den Nazi-Tätern auf die Spur kamen. Nun ermittelt das Bundeskriminalamt und ist auch auf der Suche nach den Unterstützern dieser Vereinigung. Am 13.11.2011 wurde beispielsweise Holger G. verhaftet, der den Mördern seine Ausweise hinterlassen haben soll. Beate Zschäpe, Mitglied des NSU, befindet sich bereits seit dem 08.11.2011 in Haft und spekuliert von dort auf Strafmilderung…

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KenFM weiterhin auf Sendung.

Wenn ein Moderator vor allem verschwörungsideologische, antiisraelische und antiamerikanische Radiobeiträge produziert, ist das für den Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) noch lange kein Grund, die Zusammenarbeit mit diesem ratternden Radiomoderatoren einzustellen. Wenn dieser Moderator vom Holocaust spricht und diesen auf den Public Relation-Experten Edward Bernays zurückführt, wird die Sendung immerhin für eine Woche eingestellt. „Ich weiß, wer den Holocaust als PR erfunden hat“, behauptete der Radiomoderator Ken Jebsen in einer Nachricht. Er hatte mit seiner Sendung „KenFM“ zahlreiche Themen aufgegriffen, die er mit Hilfe populärer Verschwörungsmythen erklärte…

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Propaganda à la KenFM: Ein Nachruf.

Mit einem Paukenschlag und einem Shitstorm endet die Karriere einer verschwörungsideologischen Legende. In der „KenFM“-Sendung des Radiomoderators Ken Jebsen, der über das Jugendradio Fritz des öffentlich-rechtlichen Rundfunk Berlin Brandenburg (RBB) zu hören war, wurde vor allem Verschwörungsideologie, Israel-Hass und Antiamerikanismus verbreitet. Nun ist der Propagandist reaktionärer Verschwörungstheorien vorerst nicht mehr über das Radio zu hören…

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Die Solidarisierer.

Keine Berührungsängste mit einem fallenden despotischen Regime und dessen gefallenen antisemitischen Führer kennt das „Antikriegsbündnis Nürnberg“, sowie die anderen K-Gruppen der bayrischen Stadt. Mit dem Krieg in Libyen und der militärischen Intervention der NATO hatten diese deutschen Friedensfreunden einen Anlass gefunden, Flugblätter zu verfassen und Erklärungen zu veröffentlichen. Man unterstützte die Erklärung der „Bundesweite Koordination der Friedensinitiativen – Stoppt die NATO-Kriege“, die zur „Solidarität mit dem libyschen antikolonialen Widerstand“ aufrief und die Diktatur als „Gegenmodell zum westlichen Raubtierkapitalismus“ pries…

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