Tag-Archiv für 'antizionismus'

Goodbye Ken.

Der Radiomoderator Ken Jebsen ist nun nicht mehr im Radio Fritz des RBB zu hören. Bereits vor einigen Wochen war es zu einer zeitweiligen Absetzung der Sendung KenFM gekommen. Damals war eine Nachricht des Moderatoren veröffentlicht worden: „Ich weiß, wer den Ho­lo­caust als PR er­fun­den hat“, schrieb Jebsen in dieser Nachricht, die durch Henryk M. Broder veröffentlicht wurde. In diesem Zusammenhang verwies Jebsen auf den PR-Experten Edward Bernays, einen Neffen Sigmund Freuds. In der Nachricht des Ken Jebsen fanden sich weitere eindeutige Aussagen. So schwadronierte der Radiomoderator, zu dessen Markenzeichen ein ratternder, schneller Sprachstil gehörte, zum Beispiel über „die führer“ des „jüdischen volkes“. „was ist das grösste problem der juden ? ihre führer“, schrieb Jebsen und nannte in diesem Zusammenhang den Namen des amerikanischen Politikers Henry Kissinger…

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Propaganda à la KenFM: Ein Nachruf.

Mit einem Paukenschlag und einem Shitstorm endet die Karriere einer verschwörungsideologischen Legende. In der „KenFM“-Sendung des Radiomoderators Ken Jebsen, der über das Jugendradio Fritz des öffentlich-rechtlichen Rundfunk Berlin Brandenburg (RBB) zu hören war, wurde vor allem Verschwörungsideologie, Israel-Hass und Antiamerikanismus verbreitet. Nun ist der Propagandist reaktionärer Verschwörungstheorien vorerst nicht mehr über das Radio zu hören…

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Reflexion vs. Bandbreite:

Das neueste Machwerk der Verschwörungsband „Die Bandbreite“ hat einen ganz besonderen Namen: „Reflexion“ nennt sich das Album. „Reflexion“ , so lautet auch der Name dieser Internetseite, auf der seit mehreren Jahren über die Aktivitäten und Inhalte der Verschwörungscombo berichtet wird. Dies geschieht nicht aufgrund der miesen Schlagerbeats oder der sich nicht reimenden Reime, sondern weil sich mit dieser Band die ideologische Verkommenheit eines Teils der deutschen Linken ganz hervorragend aufzeigen lässt.
Mit dem Erscheinen des neuen Albums „Reflexion“ war es allerdings an der Zeit, eine erneute ausführliche Kritik an dieser Band zu formulieren, die sowohl auf Aufmärschen der Verschwörungsszene als auch auf Veranstaltungen der deutschen Linken, mit ihrem merkwürdigen Liedgut – angesiedelt zwischen deutschem Schlager und noch deutscherem Deutsch-Pop – zu begeistern weiß…

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Zero Investigation – Eine Kritik.

Der italienische Dokumentarfilm „Zero: An Investigation into 9/11″, der hierzulande auf den Titel „9/11 – Was steckt wirklich dahinter“ getauft wurde, lief vor einiger Zeit im zweiten Programm des Österreichischen Rundfunks (ORF). Außerdem ist der Film öfter in verschiedenen Kinos zu sehen, die mit speziellen Programmen den Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001 begehen. Der Produzent des Films ist der ehemalige italienische Abgeordnete Giulietto Chiesa. Er hätte „solide Arbeit“ geleistet, heißt es in einer Film-Rezension des „Schattenblicks“. Der Film findet sich auf zahlreichen Internetseiten aus dem verschwörungsideologischen Milieu, aber auch auf den Seiten der „Freien Nationalisten Saalfeld“. Der Film wird nicht nur dort als „penibel recherchierte“ Dokumentation beschrieben, die zu „verblüffenden neuen Thesen und Erkenntnissen“ führen würde…

… die ganze Filmkritik gibt es im neuen Reflexion-Blog.

Hetze, Hass & Propaganda.

Die Monatszeitschrift „Rotfuchs“, die sich als „unabhängige kommunistisch-sozialistische Zeitschrift für Politik und Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft“ beschreibt, betreibt eine offensive Verklärung der Vergangenheit. Die Autoren der Zeitschrift haben ein Problem mit „Intellektuellen“, „Cowboys“, Israel sowie angeblichen „Parasiten“. Dabei gehört eine deutschnationale Verklärung der Deutschen Demokratischen Republik zum guten Ton…

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Querfront unter roter Fahne.

Kurt Tucholsky schrieb einmal über die Sozialdemokratische Partei und nannte es „ein Unglück“, dass sich diese Partei nicht „Reformistische Partei oder Partei des kleineren Übels oder Hier können Familien Kaffee kochen“ genannt habe: „So aber macht der Laden seine schlechten Geschäfte unter einem ehemals guten Namen“, schrieb Tucholsky. Heute würde er vielleicht zu einer ähnlichen Schlussfolgerung kommen, wenn er im Internet eine Seite entdecken würde, die auf den Namen „Die Rote Fahne“ hört. Hier werden noch schlechtere Geschäfte betrieben. Die Internetseite, die von Stephan Steins unterhalten wird, führt die Selbstbezeichnung „Sozialistisches Magazin“ im Untertitel und stellt die merkwürdige Behauptung auf, dass sie auf die 1918 von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht begründete Zeitung zurückgehen würde. Im Jahr 1992 sei sie von Stephan Steins fortgeführt worden…

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Der Hitman.

Ein ausführlicher Überblick über das „Die Linke“-Mitglied Chris Sedlmair aus Dachau, der in seiner Freizeit gerne mit Waffen posiert, findet sich im „NPD-Blog“.

In Bremen hetzt es sich gut.

In Bremen nutzen verschiedene Organisationen jede Gelegenheit, um gegen Israel mobil zu machen. Nach der Erstürmung der Gaza-Flottille im Jahr 2010, marschierte beispielsweise am 05.​06.​2010 ein breites antisemitisches Bündnis gegen den israelischen Staat. Dort waren nicht nur die Fahnen der Hamas zu sehen, sondern auch israelische Fahnen, die mit einem Hakenkreuz und der Aufschrift „Devil“ versehen waren. „Israel ist das Problem – Palästina die Lösung“, hieß es auf einem Transparent, das von Aktivisten des „Bremer Friedensforums“ getragen wurde…

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Die Thesen des Stefan Ziefle.

Nachdem die Soziologen Samuel Salzborn und Sebastian Voigt eine Studie veröffentlichten, die sich mit dem Antisemitismus innerhalb der Partei „Die Linke“ beschäftigte, berichteten verschiedene Medien in ausführlicher Art und Weise. Insbesondere nach einem Artikel, der in der „Frankfurter Rundschau“ erschienen war und in dem über die Studie berichtet wurde, gelangte der Antisemitismus innerhalb der Partei ins öffentliche Bewusstsein. Es gab sogar eine Bundestagsdebatte zum Thema. Doch „Die Linke“ steckte den Kopf in den Sand; Gregor Gysi bezeichnete die Studie als „Blödsinn“, der Parteivorstand verabschiedete eine Erklärung, die eine Art Persilschein für die Israel-Hasser innerhalb der Partei darstellen kann: „Antisemitismus haben in unserer Partei heute nicht und niemals einen Platz“, lautete die Behauptung des Parteivorstands, der damit noch einmal deutlich machte, dass er dem Antisemitismus einiger Kader weiterhin mit Ignoranz begegnen würde. Den Israel-Hassern in der Partei wurde noch einmal verdeutlicht, das ihre unsäglichen Ausfälle nicht als lupenreiner Antisemitismus, sondern als legitime Positionen angesehen werden.
Das bekannteste Beispiel für derartige Positionen wären die unsäglichen Ausfälle der Bundestagsabgeordneten Inge Höger, die zuletzt auf einer Werbe-Veranstaltung für die antisemitische Hamas in Wuppertal aufgetrat, warm eingepackt in einen Schal, auf dem Israel durch ein Groß-Palästina ausradiert worden war. Ein nicht ganz so bekanntes Beispiel sind die ebenso unsäglichen Thesen des Stefan Ziefle. Dieser ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Linken-Bundestagsabgeordneten Christine Buchholz und gehört zum Netzwerk „Marx 21″ innerhalb der Partei. Außerdem ist Ziefle der Sprecher der „BAG Frieden und internationale Politik der LINKEN“. Stefan Ziefle hielt auf einer Veranstaltung seines organisatorischen Zusammenschlusses ein Referat, das sich mit der Frage beschäftigte, ob Kritik an Israel antisemitisch sein könne.
Sein Referat, gehalten am 21. November 2010 in Berlin, geriet zu einem flammenden Appell gegen den israelischen Staat und für die antisemitische Hamas. Das der israelische Staat eine Konsequenz aus der Shoah sei, dieser Erkenntnis verweigerte sich der wissenschaftliche Mitarbeiter standhaft und bezeichnete derartige Gedanken als „Blödsinn“. Ziefle behauptete unter anderem, dass der „Zionismus eine völkische Ideologie“ darstellen würde und verglich diesen mit dem Nationalsozialismus, der angeblich auf die gleichen Traditionslinien zurückblicken könne. Ansonsten zeichnete Ziefle ein blutiges Bildnis, mit dem er Israel für alles Unrecht in der Region verantwortlich machte. „Aber zu sagen, die Juden haben das Land geklaut (…) ist nicht antisemitisch“, behauptete der wissenschaftliche Mitarbeiter. Ebenso sei die Forderung „alle Juden ins Meer zu schmeissen“ kein Antisemitismus. Derartige Forderungen hält Ziefle zwar für „verkürzt“, ohne ihnen allerdings die Berechtigung abzusprechen, weil sie lediglich eine Konsequenz der angeblichen Unterdrückung durch den israelischen Staat darstellen würden: „Wenn dann Menschen daherkommen und sagen (…), die Juden, guck mal was die mit uns machen, dann ist das nicht Antisemitismus in meinen Augen“.
Gegen Ende seines Referats, das mit dem Wort Hetze noch fast verharmlosend umschrieben wäre, ging Ziefle aufs Ganze und rief zur Solidarität mit den antisemitischen Mordbanden auf. Insbesondere die Hamas hat es ihm angetan, die nicht durch „faule Kompromisse, sondern durch Kampf, durch den bewaffneten Widerstand“ agieren würde. In der Charta der Hamas heißt es unter anderem: „Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten; bevor sich nicht die Juden hinter Felsen und Bäumen verstecken, welche ausrufen: Oh Muslim! Da ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt; komm und töte ihn!“ Diese Hamas beschrieb Ziefle trotz alledem als „soziale Befreiungsbewegung“, mit der sich „Die Linke“ solidarisieren sollte. Innerhalb seines halbstündigen Referates machte Zielske auf gespenstische Weise deutlich, dass der Hass auf Israel innerhalb der Partei „Die Linke“ ein Vehikel ist, mit dem das antisemitische Ressentiment Verbreitung finden kann.


(Die ausführliche Version gibt es hier).

Der Rausch gegen Israel.

Rosa Luxemburg schrieb in dunklen Zeiten, dass zum „systematischen Morden (… ) erst der entsprechende Rausch erzeugt werden“ müsse. Ein Mensch, der sich dieser Aufgabe auf eine ganz besondere Weise verpflichtet hat, ist der Politiker der Linkspartei Hermann Dierkes….

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