Die Anthroposophie ist die esoterische Grundlage, die an Waldorfschulen und anderen pädagogischen Institutionen bis heute praktiziert wird. Sie ist eine Lehre, der nicht unbegründet Antihumanismus, Irrationalität, Rassismus und Antisemitismus vorgeworfen wird. Ein wichtiger Pfeiler dieser Theorie, die auf Rudolf Steiner zurückgeht, ist der Kampf gegen die Errungenschaften der Moderne, gegen alles was als „materialistisch“ eingeordnet wird. Diesem „Materialismus“ wird eine Welt gegenübergestellt, in der unter anderem Zwerge und andere Wesenheiten existieren.
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Die angebliche Existenz von „Zwergen“ und andere Fantasiegestalten ist ein Inhalt zahlreicher Artikel und Bücher der organisierten Anthroposophie, die über Waldorfschulen und Biohöfe gesellschaftlichen Einfluss erlangt. So schreibt beispielsweise der anthroposophische Autor Thomas Meyer in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Erziehungskunst“ über seine angeblichen Erfahrungen mit „Zwergen“ und anderen Fabelwesen: „In einer Ecke des Esszimmers saß ein Zwerg. Dieser war sehr fest geformt, etwa einen halben Meter hoch, darüber wurde es sehr licht, weit und weise. Schnell begriff ich, dieser Zwerg ist viel schlauer als ich, er besitzt Weltenweisheit“…
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Zu Besuch bei Elementarwesen in Susannes Wohnung.
Gestern war ich bei Susanne, sie wollte einige Wesen ihrer Wohnung kennenlernen. Ich zeigte ihr im Esszimmer neben der Küchenzeile das Wohnungswesen, das man in einem Durchmesser von etwa siebzig Zentimeter und einer Höhe von etwa 1,50 Meter erleben konnte. (…) Das Wohnungswesen koordiniert alle Elementarwesen der Wohnung, lebt sehr stark das soziale Leben der Menschen mit und ist deshalb ein geeigneter Ansprechpartner. Deshalb bat ich Susanne, das Wohnungswesen einmal direkt anzusprechen. Sie meinte, sie könne das nicht. Ich sagte: ‚Du musst es einfach tun und das Wohnungswesen ernst nehmen.‘ Sie versuchte es und sagte: ‚Ich habe den Eindruck, dass ich mich erst mit dem Wesen noch mehr anfreunden muss, bevor eine differenziertere Kommunikation möglich ist.‘ (…) Susanne tastete dann noch mit den Händen das Wesen, das sich dichter und pelziger anfühlte als die Umgebung. Ich suchte weiter. In einer Ecke des Esszimmers saß ein Zwerg. Dieser war sehr fest geformt, etwa einen halben Meter hoch, darüber wurde es sehr licht, weit und weise. Schnell begriff ich, dieser Zwerg ist viel schlauer als ich, er besitzt Weltenweisheit. (…) Vor dem Fenster fand ich einen größeren Bereich voller Bewegung und träumender und leicht melancholischer Weisheit: das Wasserwesen der Wohnung. (…) Es gibt heute an jedem Ort nicht nur Erdwesen, Wasserwesen, Feuerwesen und Luftwesen, sondern überall noch eine fünfte Art: die Christus-Elementarwesen. In der Wohnung von Susanne wird man von einem solchen gleich im Flur empfangen (…). An jeder Ecke des Lebens arbeiten Elementarwesen mit. Ohne sie läuft nichts!
Aus einem aktuellen Artikel der Waldorfzeitschrift „Erziehungskunst“ (04/2011), in dem der Autor Thomas Meyer über seine Erlebnisse mit „Zwergen“ und anderen „Elementarwesen“ berichtet.
Noch mehr Zwerge, Gnome und andere „Elementarwesen“. Ein Überblick.
Die Januar-Ausgabe der anthroposophischen Zeitschrift „Erziehungskunst“, die für 4,90 € aus der Welt der Waldorfschulen berichtet, beschäftigt sich mit dem Thema „Globalisierung“. Ein Blick in die Zeitschrift, die vom „Bund der Freien Waldorfschulen“ herausgegeben wird, macht deutlich, dass Anthroposophinnen und Anthroposophen gegen die Moderne agitieren, wenn sie von „Globalisierung“ sprechen….
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Seine Erinnerungen an eine „Lebensbegegnung“findet sich in vielen Bücherregalen von Anthroposophinnen und Anthroposophen. Aktuell werden sie unter anderem in der Waldorf-Zeitschrift „Erziehungskunst“ (02/11) beworben. Die Erinnerungen Friedrich Rittelmeyers, ein evangelischer Pfarrer, der sich zum Anhänger Steiners mauserte und der zum ersten „Erzoberlenker“ der anthroposophischen, neugnostisch-esoterischen „Christengemeinschaft“ wurde, werden seit Jahrzehnten vertrieben. Der Verlag „Urachhaus“ sieht in dem Buch eine Möglichkeit, sich „ein besonders authentisches Bild“ über Rudolf Steiner zu verschaffen. Steiner ist bis heute die bestimmende theoretische Größe, der die Pädagogik an Waldorfschulen und die Praxis auf Bio-„Demeter“-Höfen bestimmt. Das Buch sei eine „Fundgrube für alle, die sich um ein lebensnahes Bild Steiners bemühen“. Da lag der Gedanke nahe, einen genaueren Blick in die „Lebensbegegnung mit Rudolf Steiner“ zu werfen, um sich ein „ganz authentisches Bild“ zu machen…
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Zum hundertfünfzigsten Geburtstag (27. Februar 2011) des ideologischen Vordenkers der Anthroposophie, Rudolf Steiner, haben sich dessen Jünger eine geeignete Werbemaßnahme einfallen lassen, um die Ideen der Anthroposophie zu verbreiten. Steiner war der Gründer der bekannten Waldorfschulen, außerdem berufen sich Demeter-Bio-Höfe auf den anthroposophischen Vordenker, der zu Lebzeiten von „Wurzelrassen“, „Volksgeistern“ und dem „amerikanischen Kulturtod“ halluzinierte. Das hat die unkritischen Groupies des anthroposophischen Scharlatans allerdings auch in der Vergangenheit nicht davon abgehalten, ihrem Idol in vielfältiger Form zu huldigen. Neben den „zahlreichen akademischen, künstlerischen und interdisziplinären Veranstaltungen“, die zu Ehren Rudolf Steiners stattfinden werden, haben die Anthroposophinnen und Anthroposophen sogar einen ganzen Zug gechartert, der quer durch die Bundesrepublik und nach Österreich fahren soll, um die „Lebenstationen“ Steiners abzufahren…
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Die Dezember-Ausgabe der anthroposophischen Szene-Zeitschrift „Erziehungskunst“, die vom „Bund der Freien Waldorfschulen“ herausgegeben wird, macht den esoterischen Gehalt der Waldorf-Pädagogik wieder einmal mehr als deutlich. Bereits im Editorial wird der Begründer der Waldorfschulen, Rudolf Steiner, als „bedeutender Vordenker des 21. Jahrhunderts“ gehuldigt. Jener Rudolf Steiner, der von „Volksgeistern“, „Ätherleibern“ und anderen geistigen „Wesenheiten“ halluzinierte, sei nach wie vor „unverzichtbar“. Als Geist sei Steiner sogar bei der „Geburtstagsfeier“, die im schweizerischen Dornach stattfand, anwesend gewesen, behauptet Mathias Maurer im Editorial…
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In der bereits öfter erwähnten Zeitschrift „Erziehungskunst“, in der die Welt der Waldorfschulen beworben wird, meldet auch die Redaktion zu Wort, um zu aktuellen Themen Stellung zu beziehen. Diesmal ist es nicht Redakteur Lorenzo Ravegli, der sich von „rassistoiden Antirassisten“, „faschistoiden Antifaschisten“ und „sektiererischen Sektenjägern“ verfolgt fühlt, sondern sein Kollege Mathias Maurer, der eine Ode verfasst hat, in der er einen Bogen von den Protesten gegen Stuttgart 21 über die Montagsdemonstrationen 1989 zu den Aktionen gegen das Kernkraftwerk in Whyl spannt. Ihm geht es nicht weniger als um „das Volk“, das der Redakteur mit vielen Worten beschwört. Die „Fun-Party“ (!) der Jugend von Stuttgart hätte durch Wasserwerfer „ein jähes Ende“ gefunden; sie seien wie die „mutigen ‚Das Volk sind wir‘-Skandierenden“, die 1989 in Leipzig marschierten. Maurer beschwört eine Protestgemeinschaft „vom Krawattenträger bis zum Ökofreak“ und träumt von einer „einer politischen, wenn nicht historischen Wende. Das geschieht in einem Magazin, das die „Waldorfpädagogik heute“ vermitteln möchte und das vom „Bund der Freien Waldorfschulen e.V.“ herausgegeben wird. Der Beitrag von Mathias Mauer, vom November 2010, macht deutlich, dass das offizielle Organ der Waldorfpädagogik eine politische Linie verfolgt, der es um mehr geht, als um schnöde Pädagogik. Hier geht es um eine politische Linie, die ein „Volk“ konstruiert und ihm Heldentaten andichtet. Das ist nur konsequent. Denn bereits Steiner widmete sich, so berichtet sein Biograph und Weggefährte Friedrich Rittelmeyer, dem deutschen „Volk“. Steiner hätte sogar „seine Liebe“ einer ominösen „deutschen Weltaufgabe“ gewidmet; „aber es war eine Liebe der Hoffnung und der Sorge“, so zumindest Rittelmeyer in seiner Steiner Biographie. Wenn also heute in der „Erziehungskunst“ das „Volk“ bemüht wird, bewegt sich die Zeitung nur auf den Spuren des Begründers der Waldorfschulen.
Die „Freien Waldorfschulen“ gelten gemeinhin als freie Schulen, an denen Schüler_innen ohne Notendruck lernen dürfen. Dabei hatte bereits deren Begründer Rudolf Steiner, den Unterricht als „religiöse Tat“, als eine „Art Gottesdienst“ verstanden, bei der der Lehrer als Führerfigur agiert…
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In der aktuellen Ausgabe der anthroposophischen Monatszeitschrift „Erziehungskunst“, einem Werbeblatt rund um die Waldorfschulen, geht es um die angeblichen Gefahren des Fernsehens für neugeborene Babys, anthroposophische Erlebnispädagogik und um das „Böse“.
In einem Interview mit Wilfried Jaensch, der am „Seminar für Waldorfpädagogik“ in Berlin Waldorflehrerinnen und Lehrer ausbildet, geht es unter anderem um die deutsche Geschichte, um die Rote Armee Fraktion und um die selbstgestellte Frage, „könnte ich Menschen ins Gas schicken?“ Das ist eine Frage, die sich Jaensch in seinen „inneren Monologen“ stellt, wenn er sich mit einem seiner Themen beschäftigt, das im Interview „das Dritte Reich“ genannt wird.
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