Tag-Archiv für 'fernsehen'

Genosse Pedersen.

Der bereits 2006 erschienene Film „Genosse Pedersen“ zeigt die Gechichte des Knut Pedersen, der 1973 in die norwegische „Kommunistische Partei der Arbeiter (die Marxist-Leninisten)“ (AKP) eintrat, um die Welt zu verändern. Der Lehrer wird durch seine Schüler_innen, dem roten Buch des Mao Tse-tung und durch die Revolte des Jahres 1968 politisiert. Nach seinem Eintritt beteiligt er sich an den Aktionen der Partei, er verkauft die Zeitschrift „Klassekampen“, organisiert Demonstrationen und debatiert in den klandestin organisierten Parteitreffen im örtlichen Schwimmbad. Dort lernt der verheiratete Pedersen seine Genossin Nina Skåtøy kennen. Aus der Liebesbeziehung entsteht eine enge Freundschaft, die sich in den folgenden zehn Jahren mit der Geschichte der maoistischen Partei verknüpfen wird. Auf einem Parteitag, der – selbstverständlich klandestin organisiert – im benachbarten Schweden stattfindet, übt Nina heftige Selbstkritik an ihrer „kleinbürgerlichen Beziehung“ zum Genossen Pedersen, der mittlerweile unter dem Decknamen „Genosse Eivind“ agiert und brandmarkt die Liebe als Verrat an der „Arbeiterklasse“. Die Liebesbeziehung zerbricht, doch die Freundschaft bleibt bestehen…

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Einblicke in die deutsche Campkultur:

Die Occupy-Aktivisten aus Berlin campieren zur Zeit vor der Parochialkirche in Berlin-Mitte, nachdem sie weder vor dem Reichstags-Gebäude noch auf dem Alexanderplatz dauerhaft geduldet wurden. Auf dem Kirchengelände besuchte sie Martin Sonneborn für die Heute-Show des ZDF und ermöglichte gruselige Einblicke in eine deutsche Campkultur: „Wir wissen auf jeden Fall, wie man verantwortungsbewusst umgeht mit der Umgebung, in der man sich bewegt: Hier wird sehr auf Sauberkeit geachtet“, erklärt ein Aktivist. „Wir haben Isomatten, Schlafsäcke und Frauen sind manchmal auch da, die uns wärmen“, sagt ein anderer Aktivist…

Am Ende die Hoffnung. Eine Kritik.

Irgendwann im letzten Jahr kommen die Mitarbeiter_innen eines Hauptstadtbüros, die irgendwas mit Medien machen, auf eine Idee: Man nehme das ehemalige GZSZ-Sternchen Yvonne Catterfeld, klaue den Plot von Titanic, mische dies mit einer Prise Pearl Harbour und verlege die Handlung auf ein deutsches U-Boot. Fertig ist das „Historien-Drama“, das voll im Trend liegt. Mit „Der Untergang“, „Jud Süß – ein Film als Verbrechen“ oder „Hindenburg“ hat die deutsche Filmindustrie schließlich gelernt, dass verharmlosende Stoffe, mit denen die Deutschen zum Opfer gemacht werden, beim deutschen Publikum gut ankommen. Die Unterstützung des deutschen Feuilletons ist gewiss und mit Yvonne Catterfeld kann man sogar auf eine Darstellerin zurückgreifen, die das geschichtsvergessene RTL-Publikum anspricht. Das große Sat1-Drama war am 18.10.2011 im deutschen Fernsehen zu sehen…

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Bermuda-Dreieck Nordsee. Eine Kritik.

Am vergangenen Sonntag zeigte RTL mal wieder eine Eigenproduktion, für die der Fernsehsender berühmt und berüchtigt ist. „Bermuda-Dreieck Nordsee“ lautete der Name des Streifens, für den RTL wochenlang geworben hatte. Der Film handelt von einer fiesen Konzernchefin, die die deutsche Umwelt versaut. In der originalen Fassung lautete der Name der Firma „Global Senergy“, fast wie der Name der schottischen Energiefirma „Senergy“. Nach rechtlichen Drohungen wurden sämtliche Szenen entfernt oder überarbeitet, in denen der Name der Firma zu sehen oder zu hören ist. Einige Szenen wurden in aller Eile nachsynchronisiert. Daher konnte der Film dann am Sonntag, den 25.09.2011, doch noch gesendet werden. Eigentlich schade: Den Zuschauer_innen wäre einiges erspart geblieben…

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Verschwörungswerbung auf Sat 1.

Der baldige zehnte Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001 wird auch in verschiedenen Fernsehsendungen aufgegriffen, in denen die verschwörungstheoretischen Verklärung dieser Anschläge beleuchtet wird. Das gelingt oftmals eher schlecht als recht. So geriet ein Bericht in der ARD-Sendung „Titel, Thesen, Temperamente“ zur unverhohlenen Werbung für den Verschwörungsideologen Mathias Bröckers, der mehrere Bücher zum Thema verfasst hat und die Ereignisse vom 11. September 2001 umdeutet. Sein neuestes Buch „11.9. – zehn Jahre danach: Der Einsturz eines Lügengebäudes“ wurde am 10. Juli 2011 in der ARD-Sendung vorgestellt. Bröckers wurde als „streitbaren Publizist aus Deutschland“ beschrieben. Hier gab es keine Auseinandersetzung über einen unsäglichen Verschwörungstheoretiker, der mit seinen falschen Thesen Geld verdient, sondern eine Sendung, in der sich Bröckers als Tabubrecher darstellen konnte, der „unangenehme Fragen“ stellen würde.

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The Dome & Die Bandbreite II.

Eigentlich wollte die verschwörungstheoretische Band „Die Bandbreite“ über die RTL II Fernsehsendung „The Dome“ ganz nach Oben. Die Band, der verschiedene antifaschistische Gruppen „se­xis­ti­sche, an­ti­se­mi­ti­sche und NS-​re­la­ti­vie­ren­de Song­tex­te“ vorwerfen, war von der Jury der Sendung in den „The Dome Song Contest“ gewählt worden. Nun wollte die Band, die über ihre Booking-Agentur „Solievent“ ins Rennen geschickt wurde, den ersten Platz machen, um im Vorprogramm der Sendung auftreten zu dürfen. Dort wollte „Die Bandbreite“ ihren Song „Was ist los in diesem Land“ performen…

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The Dome & Die Bandbreite.

Die verschwörungsideologische Band „Die Bandbreite“, der antifaschistische Gruppen unter anderem „se­xis­ti­sche, an­ti­se­mi­ti­sche und NS-​re­la­ti­vie­ren­de Song­tex­te“ vorwerfen, möchte ganz nach Oben: Die Band will deswegen in der RTL 2 Sendung „The Dome“ auftreten, um ihr Lied „Was ist los in diesem Land“ zu performen. Zu diesem Zweck hat die Booking-Agentur „Solievent“ die Band im Rahmen des „The Dome Band Contest“ angemeldet, der von den Produzent_innen der Sendung veranstaltet wird. In der Sendung „The Dome“, die der Sender RTL 2 ausstrahlt, treten ansonsten DSDS-Sternchen und Ballermann-Sänger auf….

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Töte deinen Fernseher! Was Anthroposophen zum TV schreiben.

Die Anthroposophie ist die esoterische Grundlage, die an Waldorfschulen und anderen pädagogischen Institutionen bis heute praktiziert wird. Sie ist eine Lehre, der nicht unbegründet Antihumanismus, Irrationalität, Rassismus und Antisemitismus vorgeworfen wird. Ein wichtiger Pfeiler dieser Theorie, die auf Rudolf Steiner zurückgeht, ist der Kampf gegen die Errungenschaften der Moderne, gegen alles was als „materialistisch“ eingeordnet wird. Diesem „Materialismus“ wird eine Welt gegenübergestellt, in der unter anderem Zwerge und andere Wesenheiten existieren.

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Bis(s) zum bitteren Ende. Eine Kritik.

Als eifriger Leser diverser Jugendzeitschriften, wie zum Beispiel dem Qualitätsmagazin „Bravo“, habe ich am einem der vergangenen Sonntage direkt nach den RTL2-Nachrichten meine Fernbedienung ergriffen und auf den Fernsehsender Pro Sieben geschaltet. Dort, wo Dummheiten wie „Two and a Half Man“ neben Meisterwerken wie den „Simpsons“ zu sehen sind, wurde nämlich ein ganz besonderes Spektakel geboten: Der erste „Twilight“-Film war das erste Mal im Free-TV zu sehen. Irgendwie erschien es mir logisch, diesen Film anzuschauen, um die zahlreichen Huldigungen in den bereits erwähnten „Jugendzeitschriften“ zu verstehen. Dort werden die Filme um die menschliche Bella und dem weißen Supervampir Edward Cullen als Meisterwerke der modernen Filmkunst verkauft, die man gesehen haben muss. Endlich, so könnte man meinen, war es dann soweit. Das zeigte auch das blutrote Pro-Sieben Zeichen, das auf den Blockbuster hinwies…

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„Macho Man“.

Der Spielfilm „Macho Man“ ist nicht nur der schlechteste Action-Film aller Zeiten, sondern sogar einer der schlechtesten Filme aller Zeiten. Natürlich stammt er aus Deutschland. „Macho Man“ spielt in einer Zeit als die Oberlippenbärte noch en vogue waren. Gedreht wurde im Jahr 1984. In den Hauptrollen sind der Ex-Boxer Rene Weller sowie der Kickboxer Peter Althof, der heute eine Sicherheitsfirma betreibt, zu sehen….

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