Tag-Archiv für 'film'

Die Mondverschwörung.

Der Film „Die Mondverschwörung“ läuft seit dem 21. April 2011 in einigen, wenigen Kinos:


Hauptthema des Films ist der Blick auf die antimoderne Massenflucht in Esoterik, Okkultismus und Innerlichkeit. Deshalb ist „Die Mondverschwörung“ auch keine unstrukturierte Nummernrevue kurioser gesellschaftlicher Randerscheinungen. Indem der Film die angesprochenen Themen assoziativ weiterführt, ordnet er sie in einen größeren Zusammenhang und dringt dabei mit jedem Schritt tiefer in bislang ungeahnte Welten vor. Die Reise, die so harmlos beginnt, endet dort, wo die extreme politische Rechte in diesem Land ihr Winterquartier aufgeschlagen hat.Und das ist kein Zufall. Denn die Rassenideologie der Nazis, ihr Begriff von einer „Herrenrasse“, die faschistische Ausprägung des Antisemitismus, die faschistische Verquickung von Volk, Staat und Gesellschaft, die Ordensstruktur der SS und die Übernahme des Hakenkreuzsymbols – vieles davon ist aus mythisch-esoterischen Vorstellungen herausgewachsen.

Mehr Informationen zum Film gibt es auf der dazugehörigen Internetseite.

Bis(s) zum bitteren Ende. Eine Kritik.

Als eifriger Leser diverser Jugendzeitschriften, wie zum Beispiel dem Qualitätsmagazin „Bravo“, habe ich am einem der vergangenen Sonntage direkt nach den RTL2-Nachrichten meine Fernbedienung ergriffen und auf den Fernsehsender Pro Sieben geschaltet. Dort, wo Dummheiten wie „Two and a Half Man“ neben Meisterwerken wie den „Simpsons“ zu sehen sind, wurde nämlich ein ganz besonderes Spektakel geboten: Der erste „Twilight“-Film war das erste Mal im Free-TV zu sehen. Irgendwie erschien es mir logisch, diesen Film anzuschauen, um die zahlreichen Huldigungen in den bereits erwähnten „Jugendzeitschriften“ zu verstehen. Dort werden die Filme um die menschliche Bella und dem weißen Supervampir Edward Cullen als Meisterwerke der modernen Filmkunst verkauft, die man gesehen haben muss. Endlich, so könnte man meinen, war es dann soweit. Das zeigte auch das blutrote Pro-Sieben Zeichen, das auf den Blockbuster hinwies…

… die ganze Filmkritik kann im neuen Reflexion-Weblog gelesen werden.

„Die Brut des Bösen.“

Der zweitschlechteste Action-Film, der jemals gedreht wurde, hört auf den schaurigen Namen „Die Brut des Bösen“. Der Film aus dem Jahre 1979 wäre nicht ohne den Schlagsersänger Christian Anders entstanden, der mit seinem Schmalzstück „Es fährt ein Zug nach Nirgendwo“ die Herzen der Zuhörer_innen erfreute. In den 70′er Jahren des letzten Jahrhunderts wollte sich Christian Anders als ernstzunehmender Action-Darsteller etablieren. Dieser Versuch ist gründlich misslungen, vielleicht auch weil der Schlagersänger eine schlechte Bruce Lee Kopie abgab. Für „Die Brut des Bösen“ schrieb Anders das Drehbuch, führte Regie, trat als Hauptdarsteller auf, besorgte den Schnitt und verantwortete den Soundtrack. Natürlich war er auch Stuntkoordinator. Christian Anders tat also alles in seiner Macht Stehende, um dem Film seinen Stempel aufzudrücken….

… die ganze Filmkritik gibt es im neuen Reflexion-Blog: KLICK!

Das unsichtbare Visier.

In der Tageszeitung „Junge Welt“ fand sich in diesen Tagen eine Huldigung der DDR-Serie „Das unsichtbare Visier“. Eine Serie, in der die Arbeit der MitarbeiterInnen des Ministeriums für Staatssicherheit in den schillerndsten Farben geschildert wird. In den ersten Folgen ist ein junger Armin Mueller-Stahl als Agent Bredebusch zu sehen, der sich in „Faschisten-Organisationen“ einschleicht und gegen westliche Militaristen vorgeht. Als „Kundschafter des Friedens“ durfte Bredebusch auch im feindlichen Westen agieren; ihn verschlug es sogar bis nach Südamerika. Gedreht wurde allerdings im tiefsten Ostdeutschland. So erinnert die tropische Flora und Fauna auch eher an Bitterfeld, denn an Argentinien. Die Schauspieler_innen, die die dortigen Einheimischen verkörpern sollten, stammten ebenfalls aus der Zone. Sie wurden allerdings schwarz geschminkt, was einfach gruselig aussieht und eher an eine rassistische „Minstrel-Show“ erinnert, denn an einen ernstzunehmenden, antifaschistischen Film. Die „teils exotischen Kulissen“, die in der Tageszeitung „Junge Welt“ lobend hervorgehoben werden, sahen unter anderem so aus:

… das Video gibt es im neuen Reflexion-Weblog zu sehen: KLICK!

„Die rote Flut“ – II.

Vor einigen Monaten wurde in diesem Blog auf das Remake des Films „Die rote Flut“ hingewiesen. Im Film fällt „Rotchina“ in die USA ein. Alles wäre verloren, wären da nicht einige Jugendliche, die mit Guerilla-Methoden gegen die Invasoren vorgehen. Das Original wurde in den 80′er Jahren des letzten Jahrhunderts gedreht; damals diente noch die Sowjetunion als Gegner. Eigentlich hätte der Film „Rote Dämmerung“ heißen müssen. Doch aus dem „Red Dawn“ wurde – in deutscher Tradition – „Die rote Flut“.
Nun berichten verschiedene Medien darüber, dass sich das Remake um einige Monate verschieben wird, weil die Produktionsfirma „MGM“ in Insolvenz gehen musste. Daher gibt es auch noch kein offizielles deutsches Filmposter, geschweige denn einen Starttermin in Deutschland. Da nun noch einige Monate Zeit sind, bis der angebliche „Kommunismus“, in Form der chinesischen Volkbefreiungsarmee, über die USA hereinfällt, habe ich keine Kosten und Mühen gescheut und die Archive nach einem geeigneten Filmplakat durchsucht. Ich bin fündig geworden: Mein Vorschlag wäre ein Plakat aus dem Jahr 1920. Leicht abgewandelt könnte dieses antikommunistische Motiv gut für das deutsche Poster genutzt werden. Schließlich wird hier mit den gleichen antikommunistischen Mustern, nämlich einer „roten Flut“ die über die „Freiheit“ hereinbricht, gearbeitet.


(1920)


(1984)


(2011 ?)

„Titanic II“.

Einige Jahre nach dem Erfolg des Blockbusters „Titanic“ kam Shane Van Dyke, ein erfolgloser Darsteller, der in ein paar Folgen der Serie „Diagnose – Mord“ zu sehen ist, auf eine grandiose Idee. Er wollte eine inoffizielle Fortsetzung des Kinoerfolgs in die heimischen Wohnzimmer bringen. Bereits zuvor war er in einigen Direct-to-DVD-Produktionen zu sehen; für seinen Titanic-Film schrieb Van Dyke das Drehbuch, übernahm den Regisseurs-Posten und trat als Hauptdarsteller in Erscheinung. „The Asylum“ ist für den Vertrieb zuständig, die Firma ist für schlechte Ripoffs, das heißt für billige Kopien bekannter Blockbuster, berühmt und berüchtigt.
Da der Stoff um die originale Titanic schon belegt war und Shane van Dyke unbedingt den Eindruck erwecken wollte, es handele sich um eine Fortsetzung des erfolgreichen Films, verlegte er die Handlung, von 1912 ins Jahr 2012. Ein egozentrischer, junger Millionär (Shane van Dyke), der aus ominösen Gründen von den klischeesierten Frauen umschwärmt wird, läßt das größte, luxeriöseste Schiff der Welt bauen und tauft es auf den Namen „Titanic II“. Da sein Herz aber noch immer für eine bestimmte Frau schlägt, kauft er diese als Krankenschwester auf sein Schiff ein und nutzt die Jungfernfahrt, um alte Beziehungsstrukturen zu erneuern. Als ein riesiger Eisberg das Schiff rammt, wiederholt sich – im wahrsten Sinne des Wortes – die Handlung des originalen Blockbusters….

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Inselhorror. Eine Warnung!

Kurz nach dem Erfolg des Horrrorfilms „Ich weiß was du letzten Sommer getan hast“ versuchte auch der TV-Film „Karibikurlaub – Mord inbegriffen“ an den Erfolg des großen Vorbilds anzuknüpfen. Die Produzent_innen verlegten die Handlung einfach auf eine einsame karibische Insel, auf der eine wild zusammengewürfelte Reisegruppe strandet. Wenig überraschend werden die Urlauber_innen – eine nach dem anderen – auf brutale Art und Weise ermordet.



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Deutsche Zombies.

Über „Antiterra“ bin ich auf den Zombie-Kurzfilm „Die Nacht der lebenden Idioten“ (2006) aufmerksam geworden. Nach dem Verzehr von Gammelfleisch mutieren die Besucher einer Grillparty zu deutschen Fan-Zombies: „Ihnen wachsen Fanschals, Fußballnational-trikots, Oberlippenbärte, Bierbäuche und sie grölen unaufhürlich Fußballlieder vor sich hin. Und wer mit ihnen in Kontakt kommt, wird einer von ihnen.“ Ein paar Menschen können sich in ein nahe gelegenenes Sportlerheim retten und versucht dem Fan-Zombies zu entkommen. „So unterschiedlich wie ihre Charaktere sind auch ihre Lösungsansätze“.

Den Film kann man sich im neuen Reflexion-Blog anschauen: KLICK!

Das A-Team (2010).

Das „A-Team“ war eine Actionserie um ein gleichnamiges Team, das wegen eines Verbrechens das es nicht begangen hatte, ständig auf der Flucht vor der Army war. Zwischendurch fanden sie aber immer wieder Zeit den Schwachen und Hilflosen beizustehen….

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„Die Grenze“. Eine Kritik.

Wie bereits berichtet läuft am 15. und 16. März 2010 der Spielfilm „Die Grenze“auf „Sat.1″, in dem eine „Neue Linke“ und eine rechte Partei mit dem Namen „DNS“, für die Abspaltung Mecklenburg-Vorpommerns eintreten und in dieser filmischen Version der Extremismus-Doktrin die Bundesrepublik bedrohen. Der Autor dieser Zeilen hat keine Kosten und Mühen geschaut und sich den Film bereits vor der Ausstrahlung auf Sat.1 angesehen…

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