Tag-Archiv für 'israel-aufs-maul'

In Bremen hetzt es sich gut.

In Bremen nutzen verschiedene Organisationen jede Gelegenheit, um gegen Israel mobil zu machen. Nach der Erstürmung der Gaza-Flottille im Jahr 2010, marschierte beispielsweise am 05.​06.​2010 ein breites antisemitisches Bündnis gegen den israelischen Staat. Dort waren nicht nur die Fahnen der Hamas zu sehen, sondern auch israelische Fahnen, die mit einem Hakenkreuz und der Aufschrift „Devil“ versehen waren. „Israel ist das Problem – Palästina die Lösung“, hieß es auf einem Transparent, das von Aktivisten des „Bremer Friedensforums“ getragen wurde…

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Die Thesen des Stefan Ziefle.

Nachdem die Soziologen Samuel Salzborn und Sebastian Voigt eine Studie veröffentlichten, die sich mit dem Antisemitismus innerhalb der Partei „Die Linke“ beschäftigte, berichteten verschiedene Medien in ausführlicher Art und Weise. Insbesondere nach einem Artikel, der in der „Frankfurter Rundschau“ erschienen war und in dem über die Studie berichtet wurde, gelangte der Antisemitismus innerhalb der Partei ins öffentliche Bewusstsein. Es gab sogar eine Bundestagsdebatte zum Thema. Doch „Die Linke“ steckte den Kopf in den Sand; Gregor Gysi bezeichnete die Studie als „Blödsinn“, der Parteivorstand verabschiedete eine Erklärung, die eine Art Persilschein für die Israel-Hasser innerhalb der Partei darstellen kann: „Antisemitismus haben in unserer Partei heute nicht und niemals einen Platz“, lautete die Behauptung des Parteivorstands, der damit noch einmal deutlich machte, dass er dem Antisemitismus einiger Kader weiterhin mit Ignoranz begegnen würde. Den Israel-Hassern in der Partei wurde noch einmal verdeutlicht, das ihre unsäglichen Ausfälle nicht als lupenreiner Antisemitismus, sondern als legitime Positionen angesehen werden.
Das bekannteste Beispiel für derartige Positionen wären die unsäglichen Ausfälle der Bundestagsabgeordneten Inge Höger, die zuletzt auf einer Werbe-Veranstaltung für die antisemitische Hamas in Wuppertal aufgetrat, warm eingepackt in einen Schal, auf dem Israel durch ein Groß-Palästina ausradiert worden war. Ein nicht ganz so bekanntes Beispiel sind die ebenso unsäglichen Thesen des Stefan Ziefle. Dieser ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Linken-Bundestagsabgeordneten Christine Buchholz und gehört zum Netzwerk „Marx 21″ innerhalb der Partei. Außerdem ist Ziefle der Sprecher der „BAG Frieden und internationale Politik der LINKEN“. Stefan Ziefle hielt auf einer Veranstaltung seines organisatorischen Zusammenschlusses ein Referat, das sich mit der Frage beschäftigte, ob Kritik an Israel antisemitisch sein könne.
Sein Referat, gehalten am 21. November 2010 in Berlin, geriet zu einem flammenden Appell gegen den israelischen Staat und für die antisemitische Hamas. Das der israelische Staat eine Konsequenz aus der Shoah sei, dieser Erkenntnis verweigerte sich der wissenschaftliche Mitarbeiter standhaft und bezeichnete derartige Gedanken als „Blödsinn“. Ziefle behauptete unter anderem, dass der „Zionismus eine völkische Ideologie“ darstellen würde und verglich diesen mit dem Nationalsozialismus, der angeblich auf die gleichen Traditionslinien zurückblicken könne. Ansonsten zeichnete Ziefle ein blutiges Bildnis, mit dem er Israel für alles Unrecht in der Region verantwortlich machte. „Aber zu sagen, die Juden haben das Land geklaut (…) ist nicht antisemitisch“, behauptete der wissenschaftliche Mitarbeiter. Ebenso sei die Forderung „alle Juden ins Meer zu schmeissen“ kein Antisemitismus. Derartige Forderungen hält Ziefle zwar für „verkürzt“, ohne ihnen allerdings die Berechtigung abzusprechen, weil sie lediglich eine Konsequenz der angeblichen Unterdrückung durch den israelischen Staat darstellen würden: „Wenn dann Menschen daherkommen und sagen (…), die Juden, guck mal was die mit uns machen, dann ist das nicht Antisemitismus in meinen Augen“.
Gegen Ende seines Referats, das mit dem Wort Hetze noch fast verharmlosend umschrieben wäre, ging Ziefle aufs Ganze und rief zur Solidarität mit den antisemitischen Mordbanden auf. Insbesondere die Hamas hat es ihm angetan, die nicht durch „faule Kompromisse, sondern durch Kampf, durch den bewaffneten Widerstand“ agieren würde. In der Charta der Hamas heißt es unter anderem: „Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten; bevor sich nicht die Juden hinter Felsen und Bäumen verstecken, welche ausrufen: Oh Muslim! Da ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt; komm und töte ihn!“ Diese Hamas beschrieb Ziefle trotz alledem als „soziale Befreiungsbewegung“, mit der sich „Die Linke“ solidarisieren sollte. Innerhalb seines halbstündigen Referates machte Zielske auf gespenstische Weise deutlich, dass der Hass auf Israel innerhalb der Partei „Die Linke“ ein Vehikel ist, mit dem das antisemitische Ressentiment Verbreitung finden kann.


(Die ausführliche Version gibt es hier).

In den Fußstapfen des Makss D.

Spätestens nachdem der anti-imperialistische Judenhasser Makss Damage zum nationalsozialistischen Judenhasser avancierte, hatten die anti-imperialistischen Verbände, die dem Rapper zuvor ein Podium geboten hatten, ein Problem: Wer sollte nun die Bühnen der Pfingst- und Sommercamps der „Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend“ (SDAJ) beschallen? Wer sollte nun für Stimmung sorgen? Arbeiterlieder, mit denen der Wunsch nach Vernichtung des Bourgeois artikuliert wird, würden alleine nicht ausreichen und „Die Bandbreite“ hatte sich selbst, wenn auch nur in Teilen dieses Spektrums, durch ihre verschwörungsideologischen und nationalistischen Texte diskreditiert. Doch die „Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend“ fand einen weiteren Rapper, der sich durch anti-israelische Texte und die Glorifizierung von Selbstmordattentaten auszeichnet….

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Der Rausch gegen Israel.

Rosa Luxemburg schrieb in dunklen Zeiten, dass zum „systematischen Morden (… ) erst der entsprechende Rausch erzeugt werden“ müsse. Ein Mensch, der sich dieser Aufgabe auf eine ganz besondere Weise verpflichtet hat, ist der Politiker der Linkspartei Hermann Dierkes….

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„Die Linke“ gegen Israel.

Ein antisemitisches Flugblatt, das in dieser Form auch von der NPD stammen könnte, wird zur Zeit über die Server der Partei „Die Linke“ in Duisburg vertrieben. Dort findet sich das Flugblatt „Nie wieder Krieg für Israel“, in dem in antisemitischer Manier gegen den israelischen Staat und seine Einwohner_innen gehetzt wird. Das Flugblatt, das über die Internetseite der Linkspartei Duisburg vertrieben wird, stammt ursprünglich von einer islamistischen Seite, auf der in geschichtsrevisionistischer Manier die Shoa geleugnet und gegen Jüdinnen und Juden gehetzt wird.
Mit dem Flugblatt würde der „wahre Schurkenstaat und Kriegstreiber“ benannt werden. Hier wird der Davidsstern mit einem Hakenkreuz gezeigt, eine beliebte Methode bei Antisemit_innen, wenn es um die Diffamierung des israelischen Staates geht. Im Flugblatt, das über die Internetseiten „Der Linken“ in Duisburg verbreitet wird, werden die Selbstmordattentate und Raketen als „Widerstand gegen eine fremde Besatzungsmacht“ verharmlost. Stattdessen wird vor den „Zionisten“ gewarnt. Die könnte eine „atomare Erpressung der ganzen Welt“ durchführen. Auch daher wird zum großen Israel-Boykott mobilisiert und ein Ende der angeblichen „sklavischen Unterstützung der israelischen Politik durch die BRD“ eingefordert. Im schlimmsten Stürmer-Jargon wird vor der „‚Judenpresse‘“ gewarnt. Von „‚Judenpresse‘“ zu sprechen sei „weniger ein Schimpfwort als vielmehr die zutreffende Umschreibung (…) der Berichterstattung über Israel und Juden“, behaupten die Autoren des Flugblatts, das auch über die Server der Partei „Die Linke“ aus Duisburg vertrieben wird.


Faksimile der Flugblatt-Werbung der Partei „Die Linke“ Duisburg.

Im Flugblatt finden sich, was bei dieser antisemitischen Orgie nicht überraschen sollte, weitere Verweise auf Internetseiten, die ebenfalls einen unverhohlenen Antisemitismus und Geschichtsrevisionismus betreiben. Auf einer Internetseite, auf der sich die Leser_innen des Flugblatts, angeblich über den Talmud informieren können, wird beispielsweise die Shoa in Frage gestellt: „Daran gibt es erhebliche Zweifel“, erfahren die interessierten Leser_innen des Flugblatts, die sich ausführlicher über „die Juden“ und „Israel“ informieren wollen. Aber selbst im Flugblatt, das auf der Internetseite der „Linken“ beworben wird, heißt es: „Tretet der moralischen Erpressung durch den sogenannten Holocaust entgegen! Wahrheit macht Frei“!
Die antisemitische Hetze, die in dieser Form auch von Nazis propagiert wird, finden sich bis heute auf der Internetseite der Linkspartei aus Duisburg. Dort wird gegen Jüdinnen und Juden gehetzt, dort wird im „Stürmer“-Stil eine „‚Judenpresse‘“ ausgemacht und dort wird die Shoa geleugnet. Diese antisemitische Hetze scheint aber die Linkspartei-Aktivisten nicht gestört zu haben. Ganz im Gegenteil scheint sie der antisemitische Flyer derart begeistert zu haben, dass sie ihn über ihre Internetseite verbreiten wollten.
In dem Ortsverband, in dem der „Linkenpolitiker“ Herman Dierkes ansonsten das „läppische Existenzrecht Israels“ in Frage stellt, dürften deartige antisemitische Ausfälle kein Problem darstellen. Es verrät allerdings viel über den antisemitischen Zustand der Linkspartei zu Duisburg. Dort, wo „Die Linke“ derartige Flugblätter verbreitet, ist kein Platz für eine Politik, die jedem Antisemitismus eine Absage erteilt: Dafür dürfte die Partei allerdings die Antisemit_innen dieser Stadt erreichen, denen bei der Hetze gegen Jüdinnen und Juden das Herz aufgehen dürfte.


Das antisemitische Flugblatt, das auf der Internetseiten der Linkspartei Duisburg beworben wird.

Weitere Artikel zum Thema: Dissi, Ruhrbarone, TNB, NPD-Blog, Lizas Welt, After Changes.

Update: Das Flugblatt wurde mittlerweile von der Internetseite der Linkspartei Duisburg gelöscht.

Im Verschwörungswahn.

In der vergangenen Woche wurde der italienische „Friedensaktivist“ Vittorio Arrigoni das Opfer einer brutalen Entführung, die er nicht überlebte. Das Mitglied des „International Solidarity Movements“ (ISM), einer Organisation die eine anti-israelische Politik zu Gunsten der antisemitischen Hamas betreibt, wurde durch eine Gruppe Salafisten im Gaza-Streifen entführt und anschließend brutal ermordet. Nach diesem Ereigniss meldeten sich auch diejenigen zu Wort, die immer und überall dabei sind, wenn es darum geht, gegen den israelischen Staat vorzugehen. Sie machten nicht die salafistische Gruppe für die brutale Tat verantwortlich, sondern suchten einen anderen Schuldigen: Für die Israel-Hasser_innen kann nur Israel für solch eine Tat verantwortlich sein. In diese Richtung geht eine erste Pressemitteilung, die von den Bundestagsabgeordneten Niema Movassat und Inge Höger („Die Linke“) unterzeichnet wurde….

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Antisemitischer Angriff.

nullWährend der Proteste gegen einen Naziaufmarsch, der am 26. März in Lübeck stattfand, verprügelten nicht nur Polizisten Antifaschist_innen. Es kam zu einem weiteren Angriff, doch dieses Mal durch einen „linken“ Antisemiten, der ebenfalls an der antifaschistischen Demonstration teilnahm. Der Antisemit griff den Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Pinneberg und seine Begleitung an, weil sie eine Fahne des israelischen Staates trugen, um gegen die Nazis zu demonstrieren. Die „LPG(A) Löwenzahn“ des Senders „FSK Hamburg“ berichtet in einer Presseerklärung über die Vorfälle:

Zudem wollen und müssen wir Wolfgang Seibert, dem Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde Pinneberg und seiner Begleiterin unsere volle Solidarität aussprechen. Beide wurden am Bahnhof durch einen „Antifaschisten“ angegriffen und verletzt. Der Angreifer entriss den Gläubigen eine Israelfahne und zerbrach den Fahnenstock. Mit diesem schlug er auf die Beiden ein. Die Mitglieder der jüdischen Gemeinde trugen Beulen und eine Person nach derzeitigem Kenntnisstand eine Gehirnerschütterung davon.
Dort gibt es des Weiteren noch ein Interview mit einer Person zu hören, die ebenfalls angegriffen wurde. Sie schließt mit dem Fazit: „Es ist ein Unding, dass man in der Bundesrepublik“ mit Angriffen „rechnen muss (…). Da muß man versuchen dem was entgegenzusetzen. Und wir werden unsere Fahnen nicht einrollen, wir werden sie weiter tragen“.

„No Wurstwasser-Mann!“


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Reisebericht I.

Kaum zurück aus Israel, gab die Bundestagsabgeordnete der Partei „Die Linke“ , Annette Groth, die sich an der Gaza-„Friedens“-Fahrt beteiligt hatte, die am 31.05.2010 durch die israelische Armee beendet wurde, der Online-Zeitung „Scharf Links“ ein Interview. In diesem Interview schildert Anette Groth ihre Erlebnisse während ihrer Reise…

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Vernichtungsphantasien II.



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