Tag-Archiv für 'linke'

Der Abgeordnete & die Verschwörungsrapper.

Die Abgeordneten der Partei „Die Linke“ praktizieren ähnliche Rituale, wie die Abgeordneten der anderen Parteien. Hier gibt es jedes Jahr einen politischen Aschermittwoch, bei dem die Abgeordneten ihre witzige Seite zeigen sollen, was oftmals in peinlichen Zoten enden kann. Zum „peppigen politischen Aschermittwoch“ der Linkspartei in Duisburg, die gerade durch ein antisemitisches Flugblatt auf sich aufmerksam machte, sollte nicht nur der Bundestagsabgeordnete Niema Movassat, sondern auch eine Band für Stimmung sorgen…

… ein Artikel zum Auftritt der Band „Die Bandbreite“ findet sich im neuen Reflexion-Blog.

Im Verschwörungswahn.

In der vergangenen Woche wurde der italienische „Friedensaktivist“ Vittorio Arrigoni das Opfer einer brutalen Entführung, die er nicht überlebte. Das Mitglied des „International Solidarity Movements“ (ISM), einer Organisation die eine anti-israelische Politik zu Gunsten der antisemitischen Hamas betreibt, wurde durch eine Gruppe Salafisten im Gaza-Streifen entführt und anschließend brutal ermordet. Nach diesem Ereigniss meldeten sich auch diejenigen zu Wort, die immer und überall dabei sind, wenn es darum geht, gegen den israelischen Staat vorzugehen. Sie machten nicht die salafistische Gruppe für die brutale Tat verantwortlich, sondern suchten einen anderen Schuldigen: Für die Israel-Hasser_innen kann nur Israel für solch eine Tat verantwortlich sein. In diese Richtung geht eine erste Pressemitteilung, die von den Bundestagsabgeordneten Niema Movassat und Inge Höger („Die Linke“) unterzeichnet wurde….

…. den ganzen Artikel zum Thema gibt es im neuen Reflexion-Weblog.

Stalinisten im „Anarchistentreff“.

Die 70′er Jahren des letzten Jahrhunderts waren des Jahrzehnt der K-Gruppen. Diese Gruppierungen sahen sich selbst oftmals als Nachfolgeorganisation der Kommunistischen Partei Deutschlands und traten auch ideologisch in die Fußstapfen der Partei. Nationalistische Forderungen wie das Ziel der Wiedervereinigung in einem sozialistischen Deutschland wurden von zahlreichen K-Gruppen vertreten. Auf dem Cover der Partei-Zeitschriften prangten Marx, Engels, Lenin, Stalin und manchmal auch Mao oder gar Envar Hodscha. Die K-Gruppen wirkten wie eine ernstgemeinte Parodien auf die Kommunist_innen der zwanziger Jahre. Doch das sind Geschichten aus vergangen Zeiten, viel interessanter sind doch die K-Gruppen, die in der heutigen Zeit existieren.
Ein ganz besonderes Beispiel ist die „Kommunistische Initiative“, die sich als überparteiliche Sammlungsorganisation versteht und dem „Revisionismus“, „Links- und Rechtsopportunismus“ in anderen Konkurenzorganisationen den Kampf angesagt hat. Der tobt aber auch in den eigenen Reihen. Nach inneren Auseinandersetzungen, die als „Säuberung und Reinigung“ von „Elementen“ beschrieben wird, kam es zur zweiten Perspektivkonferenz der K-Gruppe, die zwar keine Parodie auf die Parteikongresse der historischen Kommunistischen Partei sein sollte – aber wie eine wirkte….

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Der bloggende „Linke“.

In diesem Artikel geht es nicht um die üblichen Verdächtigen, die über den Einsatz der Bundesmarine gegen die „Israel Defense Forces“ (IDF) nachdenken, zu Verhandlungen mit der antisemitischen Hamas auffordern oder sich – gemeinsam mit türkischen Faschisten und Islamisten – an einer obskuren „Friedens“-Flottille beteiligen. Diesmal geht es um ein unbekannteres Mitglied der Linkspartei, der allerdings eine ebenso erschreckende Aktivität gegen Israel verfallen ist….

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„Wenn ich nicht hier bin….“


Das Foto entstand während der Kundgebung „Gegen das Bündnis der Kriegstreiber von Linkspartei und Hamas! Solidarität mit Israel“, die am 12. Juni 2010 in Berlin vor dem Karl-Liebknecht-Haus, der Zentrale der Partei „Die Linke“, stattfand. Das Plakat ist an Lied von Peter Licht angelehnt und spielt auf die Geschlechtertrennung auf der „Mavi Marmara“ an, der sich die beiden Bundestagsabgeordneten, die an der Reise teilnahmen, unterwarfen.

Einen Bericht zur Kundgebung gibt es bei „Kotzboy.com“.

Reisebericht I.

Kaum zurück aus Israel, gab die Bundestagsabgeordnete der Partei „Die Linke“ , Annette Groth, die sich an der Gaza-„Friedens“-Fahrt beteiligt hatte, die am 31.05.2010 durch die israelische Armee beendet wurde, der Online-Zeitung „Scharf Links“ ein Interview. In diesem Interview schildert Anette Groth ihre Erlebnisse während ihrer Reise…

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Die Theorien des D. Dehm II.

Vor etwas mehr als einem Jahr ereiferte sich der Linkspartei Politiker Diether Dehm (MdB, s. Foto) über linksradikale Demonstrant_innen, die den Populisten Oscar Lafontaine auf einer Krisendemonstration auspfiffen. Diese Demonstrant_innen hatten Lafontaine unter anderem mit dem Hinweis kritisiert, dass „eine linke Be­we­gung mög­lichst breit und mei­net­we­gen auch bunt sein“ müsse. Doch „die erste Vor­aus­set­zung“ sei, „dass sie we­nigs­tens links ist“, was auf den damaligen Parteivorsitzenden der Partei „Die Linke“ schlicht nicht zutreffen würde. Der damalige Landesvorsitzende der Partei „Die Linke“ in Niedersachsen, Diether Dehm, verstieg sich danach in eine wilde Verschwörungstheorie…

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Festival-Rechtfertigungen.

Vom 18. bis 20. Juni 2010 findet das „Festival des politischen Liedes“ in Österreich statt, auf dem unter anderem die Band „Die Bandbreite“ auftreten soll…

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„Die Grenze“. Eine Kritik.

Wie bereits berichtet läuft am 15. und 16. März 2010 der Spielfilm „Die Grenze“auf „Sat.1″, in dem eine „Neue Linke“ und eine rechte Partei mit dem Namen „DNS“, für die Abspaltung Mecklenburg-Vorpommerns eintreten und in dieser filmischen Version der Extremismus-Doktrin die Bundesrepublik bedrohen. Der Autor dieser Zeilen hat keine Kosten und Mühen geschaut und sich den Film bereits vor der Ausstrahlung auf Sat.1 angesehen…

… die Filmkritik kann im neuen Reflexion-Blog gelesen werden: KLICK!

„Die Grenze“. Ein grenzwertiger Hinweis.

Eine ausführliche Kritik gibt es hier (Klick).

Die filmische Form der Extremismus-Theorie, bei der linke Sozialdemokrat_innen und Nazis die deutsche Demokratie bedrohen, scheint es am 15. und 16. März auf Sat.1 zu geben. Dann läuft der Spielfilm „Die Grenze“. In dem Film wird eine witzige Geschichte erzählt, die von zu vielen Menschen geglaubt werden wird: „Während linke und rechte Parteien“, dank eines „weltweiten Terroranschlags“, „die Krise für ihren Wahlkampf in Mecklenburg-Vorpommern nutzen, verliert die Regierung immer mehr an Einfluss“ heißt es in der Filmwerbung. Um „die Rechten“ zu schwächen unternimmt der „Krisenstab der Regierung einen waghalsigen Plan: Der Spitzenkandidat der Neuen Linken, Franz Geri soll heimlich unterstützt werden, um einen Wahlsieg“ der Nazis zu verhindern. „Zwar plant der linksextreme Geri ebenfalls die wirtschaftliche und gesellschaftliche Abspaltung Mecklenburg-Vorpommerns: Von zwei Übeln scheint der ohnmächtigen Regierung dies das Kleinere zu sein“, zumal die „neue DDR“ als Billiglohnland zur Verfügung steht. „Ein Bundesland spaltet sich als ‚kleine DDR‘ ab, und die Mauer wird wieder aufgebaut“ beschreibt „teamWorx“-Produzent Nico Hofmann seinen Film in einer Presserklärung, bei der er die Authentizität seines Films durch „Verfassungsschützer, Politiker und Wirtschaftsbosse“ belegt, die er befragt haben möchte.
In den Trailern werden Riot-Szenen und Polizeiübergriffe vom G8-Gipfel in Rostock (2007) ausgeschlachtet, um von sozialen Unruhen zu berichten: Weimar 2.0 auf Sat.1. Der Kandidat der „Linken“, Franz Geri, wird von Jürgen Heinrich (s. Foto) verkörpert, der durch die Sat.1 Serie „Wolffs Revier“ bekannt geworden ist. Doch die Heldin des Films ist die Verfassungschutz-„Agentin Linda Jehnert (Anja Kling)“, die „alles auf eine Karte setzt“. Darsteller_innen sind unter anderem Katja Riemann als Kanzlerin-Double, Marie Bäumer, Thomas Kretschmann als Nazi-Führer Maximilian Schnell und Benno Fürmann. Das solch ein Film schlecht sein muß ist einfach vorherzusehen; es bleibt nur die Frage wie schlecht dieser deutsche Propagandastreifen werden wird.
Die Gleichsetzung zwischen einer linker und rechten Organisation in Form einer filmischen Extremismus-Theorie, wie sie auch der Bundesregierung gefallen dürfte, wird in jedem Fall betrieben. Ein bischen Verschwörungstheorie, die Nazis gefallen sollte, ist anscheinend auch dabei: Schließlich unterstützt der Staat heimlich die „Linke“, um den Wahlsieg der Nazis zu verhindern. In der Realität stellen die Nazis bereits heute ähnliche Thesen auf. Anläßlich des verhinderten Nazi-Aufmarsch in Dresden, behauptete der NPD-Kader Udo Pastörs, dass „der zum Teil auch mit Geld und Sachleistungen versorgte schwerstkriminelle linke Abschaum aus der gesamten BRD herangekarrt und von der Kette gelassen“ wurde, „um die Drecksarbeit des Systems zu erledigen“.
Der Film ist den Produzent_innen acht Millionen Euro wert. Der geringste Teil dieser Summe dürfte in die Internetseite zum Film geflossen sein, auf der es unter anderem einen dilletantischen Test gibt, mit dem mensch überprüfen kann, ob mensch eher Nazis oder „Neue Linke“ wählen würde: Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und all‘ die anderen Dinge, die Nazis in einer radikalen Form vertreten, kommen dort nicht vor. Mit dem Regisseur Roland Suso Richter haben die Produzent_innen in jedem Fall einen alten Hasen für deutsche Opfermythen engagiert. Schließlich war der schon für „Dresden“ und „Der Tunnel“ verantwortlich. Das nächste deutsche Märchen aus dem Hause Sat.1 dürfte also allen Befürchtungen gerecht werden.

Eine ausführliche Kritik gibt es hier (Klick).