Tag-Archiv für 'willi-weise'

Festival-Rechtfertigungen.

Vom 18. bis 20. Juni 2010 findet das „Festival des politischen Liedes“ in Österreich statt, auf dem unter anderem die Band „Die Bandbreite“ auftreten soll…

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Rückblick.

Den Einzelkandidat_innen des „Willi Weise Projekts“ um den „Zinskritiker“ Friedrich Schönbeck (aka Friedrich von Aas) ist es natürlich nicht gelungen bei der Bundestagswahl 2009 relevante Ergebnisse zu erzielen. Auf der Website des „Projekts“, auf der die Bundesrepublik „wahr­haf­tig immer noch“ als „Be­sat­zungs­ge­biet“ bezeichnet wurde (Screenshot), heißt es mitlerweile lapidar: „Dieses Mal klappte es nicht. Wir lernen dazu“. So reiht sich das „Willi Weise Projekt“ in die lange Reihe an Organisationen und Parteien, mit denen Friedrich Schönbeck sein Ideal einer Welt ohne Zinsen umsetzen wollte. Da ist das Schweigen durchaus verständlich, zumal Friedrich Schönbeck lediglich 229 Stimmen (0,1%) im Wahlkreis Ulm erreichen konnte.

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Fast-Partei.

Zu den Bundestagswahlen möchte auch die „Willi Weise“ Bewegung antreten. Zwar tritt sie nicht als Partei an, aber es finden sich Kandidat_innen quer durch die Bundesrepublik, die auf die Stimmen der Wähler_innen hoffen. „Willi Weise Projekt“ ist der Name dieser Vereinigung, deren Ziel unter anderem darin besteht „für das deutsche Volk seine volle Souveränität und einen Friedensvertrag zu erreichen“(Screenshot). Die „Weisen“ klagen: „Es ist unglaublich: unser Land ist wahrhaftig immer noch Besatzungsgebiet.“ Das wolle mensch ändern, um „Pläne für Sternenreisen“ oder Biohöfe umzusetzen….

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Gegen Europa.

Am vergangenen Wochenende, genauer am Samstag den 5. September 2009 demonstrierten (nach Eigenangaben) zwischen 750 und 1000 Menschen in Berlin gegen die „Europäische Union“. Real waren es eher 200 Teilnehmer_innen…

Ein kurzer Bericht findet sich im wunderbaren neuen Reflexion-Blog. KLICK!

Weise Bandbreite?

Die „Bandbreite“, eine deutsche „Rap“ Combo aus dem Ruhrgebiet, ist an dieser Stelle des öfteren erwähnt worden. Ihre sexistischen und homophoben Texte, aber vor allem ihre Verschwörungstheorien, haben in der Vergangenheit des öfteren für Aufsehen gesorgt und der Band einen Artikel bei „Spiegel Online“ beschert.

Nun scheinen die Macher der Band entgültig dort angekommen zu sein, wo sie Kritiker_innen schon länger vermuteten. Am rechten Rand des verschwörungstheoretischen Milieus. Die „Bandbreite“ unterstützt seit neuestem eine obskure Wahlbewegung, die einen „Friedensvertrag für Deutschland“ einfordert.

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